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title: "Börsenprofis blicken optimistischer auf die Konjunktur in der Euro-Zone; Plus 0,9 Punkte, Höchster Stand seit Februar"
sdDatePublished: "2026-08-11T06:06:00Z"
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Börsenprofis blicken optimistischer auf die Konjunktur in der Euro-Zone; Plus 0,9 Punkte, Höchster Stand seit Februar

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
Research
NORD/LB am Morgen

11. August 2026

Research
NORD/LB am Morgen
11. August 2026
 Marktdaten
10.08.2026
07.08.2026
31.12.2025
Ytd %
DAX
26.323,88
26.319,45
24.490,41
7,5
MDAX
32.251,14
32.407,20
30.617,67
5,3
TECDAX
4.067,42
4.068,78
3.622,27
12,3
EURO STOXX 50
6.535,62
6.523,86
5.791,41
12,9
STOXX 50
5.541,01
5.527,31
4.918,02
12,7
DOW JONES IND.
53.975,98
54.036,93
48.063,29
12,3
S&P 500
7.753,11
7.757,64
6.845,50
13,3
MCSI World
5.007,04
5.007,84
4.430,38
13,0
MSCI EM
1.670,09
1.657,82
1.404,37
18,9
NIKKEI 225
66.970,22
65.606,71
50.339,48
33,0
Euro in USD
1,1543
1,1559
1,1745
-1,7
Euro in YEN
183,84
182,38
183,58
0,1
Euro in GBP
0,8545
0,8567
0,8717
-2,0
Bitcoin (USD)
63.962,66
64.862,33
87.598,39
-27,0
Gold (USD)
4.397,05
4.341,56
4.319,37
1,8
Rohöl (Brent ICE USD)
87,72
83,55
60,85
44,2
CO2 Emissionsrechte
82,27
83,29
87,37
-5,8
Bund-Future
124,56
125,00
127,57

Rex
122,28
122,23
124,38

Umlaufrendite
3,11
3,11
2,78

3M Euribor
2,475
2,474
2,026

12M Euribor
2,905
2,898
2,243

Bund-Rendite 10J.
3,179
3,132
2,855

Bund-Rendite 20J.
3,608
3,566
3,383

US-Treasuries 10J.
4,707
4,645
4,167

  Quelle: Bloomberg

Charts

Termine
Zeit
 CET
Land
Indikator
für
Prognose
NORD/LB

Konjunktur

06:30
AU
RBA Zinsentscheidung

4,35%
16:00
US
Hauswiederverkäufe
Jul
4,05 Mio.

Unternehmen/Sektor

06:00
CH
Tecan
 Halbjahreszahlen
06:55
DE
TAG Immobilien
 Q2-Zahlen
07:00
DE
Atoss Software
 Halbjahreszahlen
07:10
DE
Norma
 Q2-Zahlen
07:30
DE
Dermapharm Holding
 Q2-Umsatz
07:30
DE
Salzgitter
 Q2-Zahlen
07:30
DE
Jungheinrich
 Q2-Zahlen (detailliert)
07:30
DE
Uniper
 Q2-Zahlen
08:00
DE
Cancom
 Q2-Zahlen
08:00
GB
InterContinental Hotels
 Halbjahreszahlen
08:00
LU
RTL
 Halbjahreszahlen

Marktumfeld

Börsenprofis blicken wieder optimistischer auf die Konjunktur in der
Euro-Zone. Das Stimmungsbarometer stieg um 4,0 Punkte auf plus 0,9
Zähler und damit das 4. Mal in Folge, wie die Beratungsfirma Sentix am
Montag zu ihrer monatlichen Umfrage unter 1.097 Anlegern mitteilte.
Dies ist der höchste Stand seit Februar. Die Stimmung habe sich durch
zuletzt überraschend robuste Wirtschaftsdaten im Euro-Raum aufge-
hellt, erklärte Sentix-Geschäftsführer Hussy. Steigende Investitionen,
staatliche Ausgaben und eine zunehmende wirtschaftspolitische Stimu-
lierung wirkten ebenfalls stabilisierend. Hohe Energiekosten und eine
weiter verhaltene Auftragslage blieben jedoch wichtige Belastungen.
Das Barometer für Deutschland kletterte ebenfalls - und somit den 3.
Monat hintereinander. Dennoch bleibe das Niveau niedrig, betonte
Hussy. Die Unsicherheit wegen des Nahost-Kriegs und die Konkurrenz
durch China auf den Exportmärkten etwa verhindern eine stärkere Be-
lebung.

Japan hat im Juni erstmals seit 17 Monaten ein Leistungsbilanzdefizit
verzeichnet. Das Minus lag bei 92,3 Mrd. Yen (584,51 Mio. USD), wie
das japanische Finanzministerium mitteilte. Analysten hatten dagegen
mit einem Überschuss von 1,51 Bio. Yen gerechnet. Der Nettoüber-
schuss bei den Primäreinkommen aus Wertpapieren und Direktinvesti-
tionen, normalerweise der größte Treiber des japanischen Leistungsbi-
lanzüberschusses, schrumpfte um 74% auf 380 Mrd. Yen. Der Grund da-
für waren höhere Dividendenzahlungen japanischer Unternehmen an
ausländische Investoren. Zudem sorgten gestiegene Kosten für Ölim-
porte für ein Handelsbilanzdefizit, das die Leistungsbilanz zusätzlich ins
Minus drückte.

Billigere Lebensmittel haben die Inflationsrate in China halbiert. Im Juli
verteuerten sich Waren und Dienstleistungen nur noch um durch-
schnittlich 0,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie aus den amtli-
chen Daten hervorgeht. Das ist der niedrigste Wert seit einem halben
Jahr. Ökonomen hatten dagegen mit einer Teuerungsrate von 0,8% ge-
rechnet, nach 1,0% im Juni. Entlastet wurden die Verbraucher v.a. beim
täglichen Einkauf: Lebensmittel verbilligten sich um 1,5%.

Tagesausblick: Nach der heutigen Notenbanksitzung in Australien rü-
cken nun v.a. die Zahlen vom US-Immobilienmarkt in den Fokus der An-
leger. Viele Beobachter blicken in der Tat eher skeptisch auf die Juli-
Daten zu den Hauswiederverkäufen. Die Stimmung in der US-Bauwirt-
schaft ist weiterhin nicht gut; das hohe Kapitalmarktzinsniveau ist ein-
deutig ein Problem.
Aktienmärkte

Im Iran-Krieg fehlt noch immer der diplomatische Durchbruch, sodass
Anleger mit Blick auf eine Wiederöffnung der für den Öltransport wich-
tigen Straße von Hormus zwischen Hoffen und Bangen hin- und herge-
rissen sind. Der deutsche Leitindex zeigte sich in diesem Umfeld nur
wenig verändert. In puncto Berichtssaison ging die neue Woche ruhiger
los. Gea bestätigte vorläufige Zahlen nebst dem Ausblick. Der Neuig-
keitsgehalt war gering und die Kursbewegung war mit einem Anstieg
um 0,5% verhalten. Im Nebenwertebereich zeigte Hypoport nach fina-
len Zahlen mit einem Anstieg um 1% etwas mehr Bewegung.

DAX +0,02%; MDAX -0,48%; TecDAX -0,03%

Die Wall Street präsentierte sich leicht schwächer. SpaceX überspran-
gen nach fast 4 Wochen wieder ihren Ausgabepreis von 135 USD und
schlossen 4,2% höher bei 138,74 USD.

Dow Jones -0,11%; S&P 500 -0,06%; Nasdaq Comp. -0,32%
Unternehmen

Berkshire Hathaway hat unter dem neuen Chef Greg Abel den operati-
ven Gewinn gesteigert. Er legte in Q2 um 16% auf 12,98 Mrd. USD zu,
wie das Unternehmen mitteilte. Zugleich wurden die enormen Geldvor-
räte abgebaut. In Q2 wurden eigene Aktien im Wert von 4,5 Mrd. USD
zurückgekauft. Im Juli kamen weitere 3,3 Mrd. USD hinzu.
Devisen und Rohstoffe

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone be-
wegten den EUR kaum (1,15 USD).

Die Ölpreise sind wegen der anhaltenden Unsicherheit über eine bal-
dige Wiedereröffnung der Straße von Hormus gestiegen. Zwar stehe ein
Abkommen mit Oman über neue Schifffahrtsrouten kurz vor dem Ab-
schluss, teilte die Regierung in Teheran mit. Die wichtige Wasserstraße
werde jedoch erst wieder freigegeben, wenn die USA weitere Bedin-
gungen wie etwa Entschädigungszahlungen für Angriffe erfüllten. Für
zusätzliche Verunsicherung am Markt sorgte ein Angriff der jemeniti-
schen Huthi-Miliz auf eine Raffinerie des saudischen Ölkonzerns Saudi
Aramco. In der vergangenen Woche waren die Ölpreise noch um mehr
als 7% gefallen.

Weitergabe am: 11.08.2026 06:51:54

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
Research
NORD/LB am Morgen

11. August 2026

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NORD/LB am Morgen
11. August 2026
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