Deutsches Schwimm-Team 4x200m-Freistilstaffel mit Lukas Märtens holt Bronze in Paris; erste Medaille in dieser Distanz seit 12 Jahren

Schwimm-EM: 4x200m-Freistilstaffel mit Lukas Märtens holt erste Becken-Medaille und Deutschen Rekord

Schwimm-EM: 4x200m-Freistilstaffel mit Lukas Märtens holt erste Becken-Medaille und Deutschen Rekord

Am ersten Tag der Becken-Wettbewerbe bei den Schwimm-Europameisterschaften gibt es die erste deutsche Medaille.

Das deutsche Schwimm-Team hat bei den Europameisterschaften 2026 in Paris die erste Medaille gewonnen.

In der 4x200-Meter Freistilstaffel der Männer gewann das Quartett um Lukas Märtens die Bronzemedaille.

Märtens, Timo Sorgius , Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn holten in Deutschem Rekord von 7:02,28 Minuten hinter Großbritannien (7:01,52) und Frankreich (7:02,23) Rang drei. Es war die erste deutsche Medaille über diese Strecke seit 12 Jahren.

“Ich bin unfassbar stolz, auf das, was wir da heute geschaffen haben, was die Jungs gemacht haben. Ich habe das ja nur mit auf den Weg gegeben. Es ist unbeschreiblich, wie vor allem Cornelius das beendet hat. Ich kann das gar nicht in Worte fassen”, zeigte sich Märtens im ARD -Interview begeistert über die Leistung seiner Teamkollegen.

Jahns Metier sind eigentlich die 100 und 200 Meter Rücken, wo er sich im April jeweils den Deutschen Meistertitel geholt hatte.

Das Rennen begann aus Sicht des französischen Publikums mit einem Höhepunkt. Superstar und Olympia-Held Léon Marchand ging als Erster ins Wasser, was einen ohrenbetäubenden Lärm im Centre Aquatique Olympique zur Folge holte.

Startschwimmer Märtens konnte da nicht mithalten, übergab als Siebter an Sorgius. Der brachte Deutschland Richtung Medaillenränge, Bäschnitt schwamm das DSV-Team auf Platz zwei nach vorne, ehe sich Schlussschwimmer Cornelius Jahn ein spannendes Duell um Edelmetall lieferte. Kurzzeitig schien er sogar nochmal die führenden Briten anzugreifen, am Ende brachte er Bronze ins Ziel.

Lukas Märtens - Herren 400m Freistil | Goldmedaille Highlights | Schwimmen | Olympische Spiele Paris 2024

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Die deutsche Frauen-Staffel, die ohne die geschonte Isabel Gose antrat, verpasste um die Winzigkeit einer Hundertstelsekunde die Bronzemedaille.

Maya Tobehn , Linda Roth , Nina Holt und Nicole Maier knackten zwar in 7:49,14 Minuten den 20 Jahre alten Deutschen Rekord, mussten sich aber im Kampf um Bronze der Auswahl der Neutralen Athleten hauchdünn geschlagen geben. Den Sieg sicherte sich Großbritannien vor Ungarn.

Junioren-Europameisterin Linda Roth brachte das Team als zweite Schwimmerin in die Medaillenränge, World Games Nina Holt eroberte Platz zwei hinter den klar führenden Britinnen. Nicole Maier tat alles, um den Medaillenrang zu verteidigen, unterlag aber am Ende hauchdünn.

Bild von 2025 Getty Images