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title: "Sachsen-Anhalt Statistisches Landesamt meldet 48 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in Sachsen-Anhalt; Fischsterben durch Unfall"
sdDatePublished: "2026-08-11T08:07:00Z"
source: "https://statistik.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Landesaemter/StaLa/startseite/Daten_und_Veroeffentlichungen/Pressemitteilungen/2026/h_August/210-Unf%C3%A4lle_mit_wassergef%C3%A4hrdenden_Stoffen.pdf"
topics:
  - name: "environmental pollution"
    identifier: "medtop:20000424"
  - name: "water"
    identifier: "medtop:20000437"
  - name: "transport"
    identifier: "medtop:20000337"
locations:
  - "Halle (Saale)"
  - "Sachsen-Anhalt"
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Sachsen-Anhalt Statistisches Landesamt meldet 48 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in Sachsen-Anhalt; Fischsterben durch Unfall

Pressemitteilung vom 11.08.2026, Zahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2025 fast unverändert

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Nr. 210/2026
Halle (Saale), 11. August 2026
 Zahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2025
fast unverändert
•
Wiedergewinnungsquote 98,6 %
•
Hauptursache menschliches Fehlverhalten
•
Umwelteintrag 7,2 m³ Mineralölprodukte und 1 084,6 m³ andere Stoffe
Halle (Saale) – 2025 ereigneten sich in Sachsen-Anhalt 48 Unfälle beim Umgang mit
wassergefährdenden Stoffen und bei deren Beförderung. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, war das ein Unfall weniger als im Vorjahr.
Wiedergewinnungsquote 98,6 %
Bei den gemeldeten 48 Unfällen wurden insgesamt 1 091,8 m³ wassergefährdende
Stoffe freigesetzt (2024: 681,7 m3), wiedergewonnen wurden 1 076,4 m³ (2024:
678,0 m3). Daraus ergibt sich eine Wiedergewinnungsquote von 98,6 % für 2025
(2024: 99,4 %). Beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ereigneten sich 19
Unfälle (2024: 17). Dabei wurden 1 043,5 m³ wassergefährdende Stoffe freigesetzt.
Die Wiedergewinnungsquote lag bei 98,6 % (2024: 99,4 %). Bei den 29 Unfällen bei
der Beförderung dieser Stoffe (2024: 32) wurden 48,3 m³ wassergefährdende Stoffe
freigesetzt. 98,9 % dieser Stoffe wurden wiedergewonnen (2024: 99,5 %).
Hauptursache menschliches Fehlverhalten
Von den 48 Unfällen waren 26 auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen und
9 auf Materialmängel. Bei 27 Unfällen wurden Böden durch Eindringen in das
Erdreich verunreinigt, bei 25 Unfällen versiegelte und befestigte Flächen und bei
15 Unfällen Oberflächengewässer. Es gab 2025 einen Unfall mit
wassergefährdenden Stoffen in Sachsen-Anhalt, der ein Fischsterben auslöste.
Umwelteintrag 7,2 m³ Mineralölprodukte und 1 084,6 m³ andere Stoffe
Mit 1 084,6 m³ (99,3 %) waren es vor allem andere Stoffe, zu denen auch Jauche,
Gülle und Silagesickersaft zählten, die als wassergefährdende Stoffe in die Umwelt
gelangten. Die restlichen 0,7 % (7,2 m³) waren Mineralölprodukte. Bei 31 Unfällen
konnten durch getroffene Sofort- bzw. Folgemaßnahmen die freigesetzten Stoffe
vollständig wiedergewonnen werden.

Pressesprecherin

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06110 Halle (Saale)
Tel. 0345 2318-702
Fax 0345 2318-913
Internet:
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anhalt.de
E-Mail:
pressestelle@
statistik.sachsen-anhalt.de
PRESSEMITTEILUNG

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Methodische Hinweise:
Die Erhebung wird jährlich mittels Online-Fragebogen bei den nach Landesrecht für die
Entgegennahme der Anzeigen über die Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
und bei deren Beförderung zuständigen Behörden durchgeführt. Verunreinigungen infolge von
illegaler Entsorgung wassergefährdender Stoffe oder als Folge von Diebstahl sind keine
Unfälle im Sinne der Erhebung.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen
Landesamtes Sachsen-Anhalt.
Die lange Zeitreihe oder die Basisdaten zum Thema Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen
können über die Tabellen zur Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen (32311) in
der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.