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title: "Dr. Fabian Mehring erläutert Bayerns Kommunal? Digital! Ausbreitung in Deutschland und Europa; 50 Kommunen nutzen digitale Lösungen"
sdDatePublished: "2026-08-11T10:10:00Z"
source: "https://www.stmd.bayern.de/hitzesommer-als-weckruf-bayerns-digitale-leuchttuerme-machen-schule-in-ganz-deutschland-und-international-minister-mehring-bayerns-digitales-know-how-wird-zum-exportschlager/"
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Dr. Fabian Mehring erläutert Bayerns Kommunal? Digital! Ausbreitung in Deutschland und Europa; 50 Kommunen nutzen digitale Lösungen

Hitzesommer als Weckruf: Bayerns digitale LeuchttÃ¼rme machen Schule â in ganz Deutschland und international! // Minister Mehring: âBayerns digitales Know-how wird zum Exportschlager!“

Hitzesommer als Weckruf: Bayerns digitale LeuchttÃ¼rme machen Schule â in ganz Deutschland und international!

Minister Mehring: âBayerns digitales Know-how wird zum Exportschlager!“

Der Sommer 2026 macht mit der aktuellen, zweiten Hitzewelle deutlich, wie sehr der Klimawandel Kommunen in ganz Deutschland fordert: Nach historisch hohen Temperaturen im Juni und anhaltender Trockenheit hat die Landeshauptstadt MÃ¼nchen Mitte Juli eine AllgemeinverfÃ¼gung zum Wassersparen erlassen. Diese MaÃnahme zeigt exemplarisch, wie knapp die Ressource Wasser in lÃ¤ngeren Hitze- und Trockenperioden werden kann und wie wichtig innovative LÃ¶sungen fÃ¼r einen schonenden Umgang damit sind. Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring sieht genau darin den Auftrag seines Erfolgsprogramms âKommunal? Digital!â bestÃ¤tigt: Bereits mehr als 50 Kommunen setzen die digitalen LÃ¶sungen aus den zehn gefÃ¶rderten Projekten ein - einige davon sogar weit Ã¼ber die bayerischen Landesgrenzen hinaus. MÃ¶glich wurde das durch eine erfolgreiche zwÃ¶lfmonatige Transferphase, in der das Digitalministerium gemeinsam mit sieben Pilotkommunen intensive Wissenstransfer-Arbeit betrieben hat. Digitalminister Dr. Fabian Mehring: âMit âKommunal? Digital!â haben wir erfolgreich gezeigt, dass man beiden groÃen Masterthemen unserer Zeit â Digitalisierung und Nachhaltigkeit â zusammendenken muss. In Zukunft muss nicht jede Kommune das digitale Rad neu erfinden. Stattdessen freue ich mich, dass unsere Ideen in die FlÃ¤che kommen und Bayerns kommunale Digital-Pioniere begeisterte Nachahmer in Deutschland und Europa finden. Es ist klasse zu sehen, dass immer mehr Kommunen unsere erfolgreichen Projekte wie einen Baukasten fÃ¼r sich Ã¼bernehmen. So wird aus einer guten Idee vor Ort ein Gewinn fÃ¼r ganz Deutschland. Genau das war von Beginn an unsere Idee, die nun voll aufgeht: digitale LÃ¶sungen aus der kommunalen Praxis konsequent in die FlÃ¤che zu bringen.â Drei Beispiele zeigen die Bandbreite der Nachnutzung In Erlangen ist aus dem Projekt StadtGrÃ¼nDigital, einer wissenschaftlich mit der FAU Erlangen entwickelten GieÃroutenoptimierung fÃ¼r JungbÃ¤ume mittels Bodenfeuchtesensoren, ein eigenstÃ¤ndiges bayerisches Start-up entstanden. In Zeiten immer hÃ¤ufiger auftretender Hitzewellen und Wasserknappheit ist das Projekt wegweisend fÃ¼r eine zielgerichtete und zugleich ressourcenschonende BewÃ¤sserung. Die LÃ¶sung wurde bereits an 19 weitere Kommunen Ã¼bertragen, etwa nach Ingolstadt, und wird derzeit von der Stadt Wien getestet. In Bamberg hat die Stadt aus ihrem Projekt BaKIM heraus eine bundesweit einmalige, Ã¶ffentlich zugÃ¤ngliche Webanwendung entwickelt: Kommunen laden Drohnenbilder ihres Baumbestands hoch und erhalten Ã¼ber ein im Rahmen von âKommunal? Digital!â entwickeltes KI-Modell eine Auswertung zu Art und VitalitÃ¤tszustand einzelner BÃ¤ume. Von Wuppertal Ã¼ber Dresden bis ZÃ¼rich stehen Kommunen bereits in GesprÃ¤chen mit Bamberg, um die Anwendung fÃ¼r die kommenden Befliegungsmonate Juli

August zu nutzen. Auch das Land Berlin, vertreten durch Berlin TXL Management GmbH, bereitet den Einsatz vor. Die Stadt Lemgo hat als erste Kommune BaKIM nachgenutzt und wurde dafÃ¼r 2025 mit dem Ko-Pionier-Preis in der Kategorie âDigitalisierung in der Verwaltungâ ausgezeichnet. In Markt Ergoldsbach hat sich das digitale Klima-, Informations-, Warn- und Alarmierungssystem KliWAS im Ernstfall bewÃ¤hrt: Beim Hochwasser 2024 lieferte es rechtzeitig wichtige Lageinformationen und half den Ã¶rtlichen EinsatzkrÃ¤ften bei zielgerichteten SchutzmaÃnahmen. Diesem Vorbild folgend haben sich inzwischen 28 Kommunen im Einzugsgebiet des Flusses Paar zur ARGE Solidarischer Hochwasserschutz zusammengeschlossen, um auf Basis der Erfahrungen des Projektes in Markt Ergoldsbach und mit FÃ¶rderung des Digitalministeriums ein eigenes digitales HochwasserfrÃ¼hwarnsystem zu etablieren. âDiese drei Beispiele zeigen die Bandbreite unserer Modellprojekte: von technischer Innovation Ã¼ber wirtschaftlichen Erfolg bis hin zu einer LÃ¶sung, die im Ernstfall sogar Menschenleben retten kann. So geht smarte Digitalisierung â nicht als Selbstzweck, sondern als konkreter Mehrwert fÃ¼r Menschen, Wirtschaft und Gesellschaftâ, so Digitalminister Dr. Mehring. Ãber âKommunal? Digital!â Im Rahmen des Ideenwettbewerbs âKommunal? Digital!â wurden bayernweit zehn zukunftsweisende Projekte ausgewÃ¤hlt, die mit innovativen digitalen AnsÃ¤tzen zur Nachhaltigkeit in Kommunen beitragen. Jedes dieser Projekte wurde mit bis zu 500.000 Euro gefÃ¶rdert und zwischen 2020 und September 2024 schrittweise umgesetzt. Insgesamt stellte das Bayerische Staatsministerium fÃ¼r Digitales dafÃ¼r Ã¼ber 4 Millionen Euro bereit. Im Anschluss an die Umsetzungsphase begleitete das Ministerium in einer zwÃ¶lfmonatigen Transferphase die Verbreitung der LÃ¶sungen in die kommunale FlÃ¤che und stellte den Pilotkommunen dafÃ¼r nochmals jeweils bis zu 50.000 Euro fÃ¼r die intensiven Beratungs-, Ãffentlichkeitsarbeits- und InformationsaktivitÃ¤ten zur VerfÃ¼gung.

Der Sommer 2026 macht mit der aktuellen, zweiten Hitzewelle deutlich, wie sehr der Klimawandel Kommunen in ganz Deutschland fordert: Nach historisch hohen Temperaturen im Juni und anhaltender Trockenheit hat die Landeshauptstadt MÃ¼nchen Mitte Juli eine AllgemeinverfÃ¼gung zum Wassersparen erlassen. Diese MaÃnahme zeigt exemplarisch, wie knapp die Ressource Wasser in lÃ¤ngeren Hitze- und Trockenperioden werden kann und wie wichtig innovative LÃ¶sungen fÃ¼r einen schonenden Umgang damit sind.

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring sieht genau darin den Auftrag seines Erfolgsprogramms âKommunal? Digital!â bestÃ¤tigt: Bereits mehr als 50 Kommunen setzen die digitalen LÃ¶sungen aus den zehn gefÃ¶rderten Projekten ein - einige davon sogar weit Ã¼ber die bayerischen Landesgrenzen hinaus. MÃ¶glich wurde das durch eine erfolgreiche zwÃ¶lfmonatige Transferphase, in der das Digitalministerium gemeinsam mit sieben Pilotkommunen intensive Wissenstransfer-Arbeit betrieben hat.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring: âMit âKommunal? Digital!â haben wir erfolgreich gezeigt, dass man beiden groÃen Masterthemen unserer Zeit â Digitalisierung und Nachhaltigkeit â zusammendenken muss. In Zukunft muss nicht jede Kommune das digitale Rad neu erfinden. Stattdessen freue ich mich, dass unsere Ideen in die FlÃ¤che kommen und Bayerns kommunale Digital-Pioniere begeisterte Nachahmer in Deutschland und Europa finden. Es ist klasse zu sehen, dass immer mehr Kommunen unsere erfolgreichen Projekte wie einen Baukasten fÃ¼r sich Ã¼bernehmen. So wird aus einer guten Idee vor Ort ein Gewinn fÃ¼r ganz Deutschland. Genau das war von Beginn an unsere Idee, die nun voll aufgeht: digitale LÃ¶sungen aus der kommunalen Praxis konsequent in die FlÃ¤che zu bringen.â

Drei Beispiele zeigen die Bandbreite der Nachnutzung

In Erlangen ist aus dem Projekt StadtGrÃ¼nDigital, einer wissenschaftlich mit der FAU Erlangen entwickelten GieÃroutenoptimierung fÃ¼r JungbÃ¤ume mittels Bodenfeuchtesensoren, ein eigenstÃ¤ndiges bayerisches Start-up entstanden. In Zeiten immer hÃ¤ufiger auftretender Hitzewellen und Wasserknappheit ist das Projekt wegweisend fÃ¼r eine zielgerichtete und zugleich ressourcenschonende BewÃ¤sserung. Die LÃ¶sung wurde bereits an 19 weitere Kommunen Ã¼bertragen, etwa nach Ingolstadt, und wird derzeit von der Stadt Wien getestet.

In Bamberg hat die Stadt aus ihrem Projekt BaKIM heraus eine bundesweit einmalige, Ã¶ffentlich zugÃ¤ngliche Webanwendung entwickelt: Kommunen laden Drohnenbilder ihres Baumbestands hoch und erhalten Ã¼ber ein im Rahmen von âKommunal? Digital!â entwickeltes KI-Modell eine Auswertung zu Art und VitalitÃ¤tszustand einzelner BÃ¤ume. Von Wuppertal Ã¼ber Dresden bis ZÃ¼rich stehen Kommunen bereits in GesprÃ¤chen mit Bamberg, um die Anwendung fÃ¼r die kommenden Befliegungsmonate Juli

August zu nutzen. Auch das Land Berlin, vertreten durch Berlin TXL Management GmbH, bereitet den Einsatz vor. Die Stadt Lemgo hat als erste Kommune BaKIM nachgenutzt und wurde dafÃ¼r 2025 mit dem Ko-Pionier-Preis in der Kategorie âDigitalisierung in der Verwaltungâ ausgezeichnet.

In Markt Ergoldsbach hat sich das digitale Klima-, Informations-, Warn- und Alarmierungssystem KliWAS im Ernstfall bewÃ¤hrt: Beim Hochwasser 2024 lieferte es rechtzeitig wichtige Lageinformationen und half den Ã¶rtlichen EinsatzkrÃ¤ften bei zielgerichteten SchutzmaÃnahmen. Diesem Vorbild folgend haben sich inzwischen 28 Kommunen im Einzugsgebiet des Flusses Paar zur ARGE Solidarischer Hochwasserschutz zusammengeschlossen, um auf Basis der Erfahrungen des Projektes in Markt Ergoldsbach und mit FÃ¶rderung des Digitalministeriums ein eigenes digitales HochwasserfrÃ¼hwarnsystem zu etablieren.

âDiese drei Beispiele zeigen die Bandbreite unserer Modellprojekte: von technischer Innovation Ã¼ber wirtschaftlichen Erfolg bis hin zu einer LÃ¶sung, die im Ernstfall sogar Menschenleben retten kann. So geht smarte Digitalisierung â nicht als Selbstzweck, sondern als konkreter Mehrwert fÃ¼r Menschen, Wirtschaft und Gesellschaftâ, so Digitalminister Dr. Mehring.

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs âKommunal? Digital!â wurden bayernweit zehn zukunftsweisende Projekte ausgewÃ¤hlt, die mit innovativen digitalen AnsÃ¤tzen zur Nachhaltigkeit in Kommunen beitragen. Jedes dieser Projekte wurde mit bis zu 500.000 Euro gefÃ¶rdert und zwischen 2020 und September 2024 schrittweise umgesetzt. Insgesamt stellte das Bayerische Staatsministerium fÃ¼r Digitales dafÃ¼r Ã¼ber 4 Millionen Euro bereit. Im Anschluss an die Umsetzungsphase begleitete das Ministerium in einer zwÃ¶lfmonatigen Transferphase die Verbreitung der LÃ¶sungen in die kommunale FlÃ¤che und stellte den Pilotkommunen dafÃ¼r nochmals jeweils bis zu 50.000 Euro fÃ¼r die intensiven Beratungs-, Ãffentlichkeitsarbeits- und InformationsaktivitÃ¤ten zur VerfÃ¼gung.

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