Institutum Bohemicum präsentiert Ausstellung Hammer und Amboss in Terezín; Deutsche Fassung erstmals 2025 gezeigt

Institutum Bohemicum

Institutum Bohemicum Kultur- und Bildungswerk der Ackermann-Gemeinde e.V.

Ausstellung

Hammer und Amboss Der Weg der Katholischen Kirche im Protektorat Böhmen und Mähren (1939-1945)

Grundinformationen für Kooperationspartner

Uns ist sehr daran gelegen, dass die Ausstellung „Hammer und Amboss“ präsentiert und damit die weitgehend unbekannte Geschichte der Katholischen Kirche während der NS- Herrschaft in Böhmen und Mähren an die Öffentlichkeit gelangt.

Die tschechische Original-Version wurde im April 2025 in der Gedenkstätte Terezín/Theresienstadt der Öffentlichkeit präsentiert und war seither an vielen Orten in Tschechien zu sehen. Die deutsche Version der Ausstellung wurde erstmals im August 2025 gezeigt.

Ausstellungsmacher:

Autoren: Historiker des Ústav pro studium totalitních režimů (ÚSTR) - Institut für das Studium totalitärer Regime, Prag www.ustrcr.cz und der Gedenkstätte Terezín/Theresienstadt www.pamatnik-terezin.cz

Deutsche Übersetzung: Institutum Bohemicum, Kultur– und Bildungswerk der Ackermann-Gemeinde e.V. www.ackermann-gemeinde.de

Inhalt: Die Ausstellung widmet sich der Situation der katholischen Kirche in den tschechischen Ländern während der nationalsozialistischen Besatzung und konzentriert sich dabei nicht nur auf den Widerstand, sondern beleuchtet auch die Verfolgung und die Aktivitäten des nationalsozialistischen Sicherheitsapparats, den Alltag im Protektorat und die Propaganda.

Anhand von Fotos und Begleittexten erfahren die Besucher alles Wesentliche über die schweren Zeiten der Besatzung. Zu sehen ist, der Blick der Nationalsozialisten auf die katholische Kirche und umgekehrt, wie diese zur nationalsozialistischen Ideologie stand, wie tschechische Geistliche auf die Bedrohung des Staates, die Zeit der Zweiten Republik und das Protektorat selbst reagierten, als zahlreiche Geistliche und

Laien ihr Leben riskierten, um den aus rassistischen Gründen Verfolgten zu helfen. Mehrere Tafeln sind den repressiven Besatzungsorganen, den Gefängnissen und den Konzentrationslagern gewidmet, die die Geistlichen während der Besatzungszeit durchlaufen mussten. Besonderes Augenmerk gilt dem Konzentrationslager Dachau, wohin die Nationalsozialisten unbequeme Geistliche aus dem besetzten Europa deportierten. Ebenfalls thematisiert werden das Engagement von Militärgeistlichen im heimischen Widerstand, die Umstände der Tragödie von Lidice sowie die individuellen Schicksale verfolgter und inhaftierter Geistlicher. Die abschließende Tafel beleuchtet die kurze Zeit der Dritten Republik und zeigt, in welch geschwächtem Zustand sich die Kirche damals befand.

Technische Information: Die Ausstellung besteht aus 15 Tafeln in der Größe 98,5 x 148,5 cm. Diese können entweder an der Wand aufgehängt (ideal sind hierfür Ausstellungsaufhängeleisten) oder an Stellwänden befestigt werden. Die Stellwände müssen vom Aussteller/Kooperationspartner selbst organisiert werden. Die Ackermann-Gemeinde verfügt über keinerlei Vorrichtungen, um die Tafeln aufzuhängen.

Konditionen: Für die Präsentation der Ausstellung wird keine Miete verlangt.

An- und Abtransport der Ausstellung müssen vom Kooperationspartner organisiert und umgesetzt werden. Wir empfehlen aufgrund der Größe der Tafeln den Transport in einem Transporter/Kleinbus (bei ausgebauten Rücksitzen).

Erfahrungsgemäß sollte die Dauer der Ausstellung zwei Wochen nicht unterschreiten, da erst nach der Eröffnung und der damit verbundenen Berichterstattung die Aufmerksamkeit dafür erst nach und nach entsteht.

Unterstützung: Gerne sind wir bei der Erstellung von Werbematerialien (Plakate, Handzettel) behilflich. Entsprechende Vorlagen sind vorhanden. Anfallende Druckkosten sind vom Kooperationspartner zu tragen.

Des Weiteren sind wir dabei behilflich, Vertreter der Ausstellungs-Organisationen für ein Grußwort anzufragen.

Auch können für Begleitveranstaltungen Kontakte zu Referenten vermittelt werden.

Kontakt: Institutum Bohemicum Kultur- und Bildungswerk der Ackermann-Gemeinde e.V. Heßstraße 24, 80799 München www.ackermann-gemeinde.de

Claudia Kern, Tel: 089-272942-18, Mail: kern@ackermann-gemeinde.de

Stand: August 2026