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title: "Institutum Bohemicum präsentiert Ausstellung Hammer und Amboss in Terezín; Deutsche Fassung erstmals 2025 gezeigt"
sdDatePublished: "2026-08-12T13:38:00Z"
source: "https://www.ackermann-gemeinde.de/fileadmin/Dateien_Ackermann_Gemeinde/Bilder_und_Downloads/2026/Ausstellung_Hammer_und_Amboss_-_Organisatorische_Informationen.pdf"
topics:
  - name: "culture"
    identifier: "medtop:20000038"
  - name: "religion"
    identifier: "medtop:12000000"
  - name: "monument and heritage site"
    identifier: "medtop:20000044"
locations:
  - "Dachau"
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Institutum Bohemicum präsentiert Ausstellung Hammer und Amboss in Terezín; Deutsche Fassung erstmals 2025 gezeigt

Institutum Bohemicum

Institutum Bohemicum
Kultur- und Bildungswerk
der Ackermann-Gemeinde e.V.

Ausstellung

Hammer und Amboss
Der Weg der Katholischen
Kirche im Protektorat Böhmen
und Mähren (1939-1945)

Grundinformationen
für Kooperationspartner

Uns ist sehr daran gelegen, dass die Ausstellung „Hammer und Amboss“ präsentiert und
damit die weitgehend unbekannte Geschichte der Katholischen Kirche während der NS-
Herrschaft in Böhmen und Mähren an die Öffentlichkeit gelangt.

Die
tschechische
Original-Version
wurde
im
April
2025
in
der
Gedenkstätte
Terezín/Theresienstadt der Öffentlichkeit präsentiert und war seither an vielen Orten in
Tschechien zu sehen. Die deutsche Version der Ausstellung wurde erstmals im August 2025
gezeigt.

Ausstellungsmacher:
-
Autoren: Historiker des Ústav pro studium totalitních režimů (ÚSTR) - Institut für das
Studium totalitärer Regime, Prag www.ustrcr.cz
und der Gedenkstätte Terezín/Theresienstadt www.pamatnik-terezin.cz
-
Deutsche Übersetzung: Institutum Bohemicum, Kultur– und Bildungswerk der
Ackermann-Gemeinde e.V. www.ackermann-gemeinde.de

Inhalt:
Die Ausstellung widmet sich der Situation der katholischen
Kirche
in
den
tschechischen
Ländern
während
der
nationalsozialistischen Besatzung und konzentriert sich dabei
nicht nur auf den Widerstand, sondern beleuchtet auch die
Verfolgung und die Aktivitäten des nationalsozialistischen
Sicherheitsapparats, den Alltag im Protektorat und die
Propaganda.

Anhand von Fotos und Begleittexten erfahren die Besucher
alles Wesentliche über die schweren Zeiten der Besatzung. Zu
sehen ist, der Blick der Nationalsozialisten auf die katholische
Kirche und umgekehrt, wie diese zur nationalsozialistischen
Ideologie
stand,
wie
tschechische
Geistliche
auf
die
Bedrohung des Staates, die Zeit der Zweiten Republik und
das Protektorat selbst reagierten, als zahlreiche Geistliche und

Laien ihr Leben riskierten, um den aus rassistischen Gründen
Verfolgten zu helfen. Mehrere Tafeln sind den repressiven
Besatzungsorganen,
den
Gefängnissen
und
den
Konzentrationslagern gewidmet, die die Geistlichen während
der
Besatzungszeit
durchlaufen
mussten.
Besonderes
Augenmerk gilt dem Konzentrationslager Dachau, wohin die
Nationalsozialisten unbequeme Geistliche aus dem besetzten
Europa deportierten. Ebenfalls thematisiert werden das
Engagement von Militärgeistlichen im heimischen Widerstand,
die Umstände der Tragödie von Lidice sowie die individuellen
Schicksale
verfolgter
und
inhaftierter
Geistlicher.
Die
abschließende Tafel beleuchtet die kurze Zeit der Dritten
Republik und zeigt, in welch geschwächtem Zustand sich die
Kirche damals befand.

Technische Information:
Die Ausstellung besteht aus 15 Tafeln in der Größe 98,5 x 148,5 cm. Diese können entweder
an der Wand aufgehängt (ideal sind hierfür Ausstellungsaufhängeleisten) oder an
Stellwänden befestigt werden. Die Stellwände müssen vom Aussteller/Kooperationspartner
selbst organisiert werden. Die Ackermann-Gemeinde verfügt über keinerlei Vorrichtungen,
um die Tafeln aufzuhängen.

Konditionen:
Für die Präsentation der Ausstellung wird keine Miete verlangt.

An- und Abtransport der Ausstellung müssen vom Kooperationspartner organisiert und
umgesetzt werden. Wir empfehlen aufgrund der Größe der Tafeln den Transport in einem
Transporter/Kleinbus (bei ausgebauten Rücksitzen).

Erfahrungsgemäß sollte die Dauer der Ausstellung zwei Wochen nicht unterschreiten, da
erst nach der Eröffnung und der damit verbundenen Berichterstattung die Aufmerksamkeit
dafür erst nach und nach entsteht.

Unterstützung:
Gerne sind wir bei der Erstellung von Werbematerialien (Plakate, Handzettel) behilflich.
Entsprechende
Vorlagen
sind
vorhanden.
Anfallende
Druckkosten
sind
vom
Kooperationspartner zu tragen.

Des Weiteren sind wir dabei behilflich, Vertreter der Ausstellungs-Organisationen für ein
Grußwort anzufragen.

Auch können für Begleitveranstaltungen Kontakte zu Referenten vermittelt werden.

Kontakt:
Institutum Bohemicum
Kultur- und Bildungswerk der Ackermann-Gemeinde e.V.
Heßstraße 24, 80799 München
www.ackermann-gemeinde.de

Claudia Kern, Tel: 089-272942-18, Mail: kern@ackermann-gemeinde.de

Stand: August 2026