---
title: "Nahostkonflikt belastet US-Aktienmärkte in New York; Alphabet-A-Aktien minus 3,8%"
sdDatePublished: "2026-08-12T07:07:00Z"
source: "https://www.bekb.ch/-/media/bekb/portal/documents/publikationen/marktkommentare/aktien-international.pdf?vs=2153\u0026sc_lang=de"
topics:
  - name: "stocks and securities"
    identifier: "medtop:20000396"
  - name: "economic trends and indicators"
    identifier: "medtop:20000346"
  - name: "international relations"
    identifier: "medtop:20000638"
  - name: "energy industry"
    identifier: "medtop:20000261"
  - name: "computer and telecommunications hardware"
    identifier: "medtop:20000226"
  - name: "financial statement"
    identifier: "medtop:20000180"
  - name: "pharmaceutical"
    identifier: "medtop:20000223"
  - name: "news media"
    identifier: "medtop:20000046"
locations:
  - "Tokyo"
  - "Texas"
  - "California"
  - "Tennessee"
  - "Georgia"
  - "Bern"
  - "North Holland"
  - "Essen"
  - "Portugal"
  - "Germany"
  - "China"
  - "Spain"
  - "France"
  - "Japan"
  - "United States"
  - "Australia"
  - "Iran"
  - "Greece"
  - "South Korea"
  - "Denmark"
  - "Netherlands"
  - "Switzerland"
  - "Venezuela"
---


Nahostkonflikt belastet US-Aktienmärkte in New York; Alphabet-A-Aktien minus 3,8%

Kommentar Aktien International

Marktkommentar
12. August 2026

Aktien International

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht

Übersee
Schluss
Veränderung (in %)
Volumen (Mrd.)
Dow Jones Industrial
53'792
- 0.3
S&P 500
7'728
- 0.3
NYSE: 1.18
Nasdaq Composite
26'445
- 0.6
Nasdaq: 7.81
Nikkei 225
67'548
+ 0.9
Hang Seng
25'394
- 1.0
Shanghai Composite
3'945
+ 0.3

Europa
Vortag
Trading Range
Weitere Kurse
DAX
26'391
26'160 – 26'460
USD/CHF 0.8120 EUR/CHF 0.9370
EuroStoxx 50
6'551
6'400 – 6'700
Gold 4'388 USD/Unze
Stoxx 50
5'548
5'400 – 5'700
NY WTI-Rohöl-Future 83.70 USD

New York
Der Nahostkonflikt schwebt weiterhin als Damokles-
schwert über der Marktentwicklung. Gerüchte über ei-
nen
Fortschritt
haben
den
Investoren
am
US-
Aktienmarkt gestern nicht lange gereicht. Die wichtigs-
ten Indizes schlossen im Minus. Der Dow Jones Indust-
rial sank um 0,34 %. Der marktbreite S&P 500 gab um
0,32 %. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es
um 0,33 % nach unten. In der Gruppe der "Magnificent
7" waren die Alphabet-A-Aktien mit minus 3,8 % auffal-
lend schwach. Die USA gehen nun davon aus, dass die
durch den Krieg mit dem Iran verursachten Unterbre-

www.bekb.ch | Marktkommentar | 12. August 2026
2
chungen der Ölversorgung bis Ende nächsten Jahres
etwa 600'000 Barrel pro Tag erreichen werden, da der
Konflikt die Lieferungen über die wichtige Meerstrasse
von Hormus weiterhin beeinträchtigt. Die Auswirkungen
der Störungen der globalen Energiemärkte dürften also
vorerst kaum abgemildert werden. An Konjunkturda-
ten wurden nur die Verkäufe bestehender Häuser aus
dem Juli veröffentlicht. Sie fielen etwas besser aus als
erwartet, setzen aber keine Akzente. Spannender dürfte
es am Mittwoch und Donnerstag werden, wenn erst die
Verbraucher- und dann die Erzeugerpreise veröffentlicht
werden, von denen sich Anleger Aufschluss auf den
geldpolitischen Kurs der US-Notenbank erhoffen. Die
Erwartungen einer Zinserhöhung durch die Fed im Sep-
tember waren nach den überraschend schwachen Ar-
beitsmarktdaten vom Freitag gesunken. Unternehmens-
seitig stand Intel weiter im Blick. Der Chipkonzern hat
die am Montag angekündigte Kapitalerhöhung auf 20
Milliarden Dollar von zuvor 15 Milliarden Dollar aufge-
stockt. Die Aktie tendierte kaum verändert. Nvidia zeig-
te sich ebenfalls flach. Das Unternehmen hat mit Wall-
Street-Firmen KI-Finanzierungsvereinbarungen im Vo-
lumen von 500 Milliarden Dollar geschlossen. Damit
sollen die Kunden des Chipkonzerns bei der Finanzie-
rung der Kosten für Rechenleistung unterstützt werden.
Derweil ist der Medienkonzern des US-Präsidenten,
Trump Media & Technology, noch tiefer in die roten
Zahlen gerutscht. Im zweiten Quartal hat sich der Ver-
lust verzehnfacht. Die Aktie verlor über 5 %, war aber
am Montag vor der Veröffentlichung der Zahlen schon
um 8 % abgesackt. Rocket Lab standen sich nach Ver-
öffentlichung durchwachsener Zahlen eigentlich still. Mit
Enttäuschung wurden auch die Zahlen des Sportschuh-
herstellers On Holding aufgenommen, dessen Aktie um
gut 19 % absackt. Nach einer Ausblicksenkung fielen
Hims & Hers um 3,4 %. Babcock & Wilcox machten
nach Vorlage überraschend starker Geschäftszahlen
einen Sprung um 5 % nach oben. AC Immune verteuer-
ten sich um 15,4 %. Die US-Arzneimittelbehörde FDA
prüft die beschleunigte Zulassung eines Parkinson-
Medikaments des schweizerischen Unternehmens.

Asien
An den fernöstlichen Aktienbörsen überzeugten heute
Morgen nur die Indices in Südkorea und Tokio – an-
sonsten wurden leichte Rückgänge registriert. Damit
fehlte ein klarer Trend. Der Kospi in Südkorea baut sei-
ne Aufschläge begleitet von erneuten Volatilitätsun-
terbrechungen kontinuierlich aus und stieg zeitweise
um über 4,2 %. Damit blieb der Gradmesser für KI-
Investitionen auf Erholungskurs - angeführt erneut von
den
beiden
Halbleiterschwergewichten
Samsung
Electronics und SK Hynix, die um 6,2 bzw. 4,8 % vor-
rücken. Auch an anderen Plätzen der Region zählten
Halbleiter- und Technologiewerte zu den Favoriten der
Anleger - beflügelt von positiven Geschäftsausweisen im
Sektor. Nach der Feiertagspause kletterte der Nikkei-
225 in Japan um 0,8 %. Aufschläge bei Finanz- und
Energiewerten machten Verluste bei Elektronik- und
Pharmaaktien mehr als wett. In China zeigte der Markt
wie so häufig ein Eigenleben und zur Wochenmitte auch
keine einheitliche Tendenz. Während der HSI in
Hongkong 1,0 % einbüsste und seine Durststrecke
damit auf drei Sitzungen in Folge ausbaute, zeigte sich
der Shanghai-Composite im Kernland mit einem Auf-
schlag von 0,2 %. In Australien sank der S&P/ASX-200
um 0,4 %. Die Warnung der australischen Notenbank
am Vortag, als sie das Zinsniveau bestätigte, vor einer
weiterhin zu hohen Inflation verunsichere Anleger. Denn
Zinserhöhungen sind mittelfristig nicht auszuschliessen.
Commonwealth Bank of Australia gaben um 0,6 %
nach und belasten damit den Leitindex. Die Bank hat mit
Jahresgewinn und Dividende die Erwartungen der Ana-
lysten überboten. Das wichtige Geschäft mit Immobilien-
finanzierungen verlief aber weiter schwach, zudem stieg
der Aufwand für Wertberichtigungen auf Kredite. Der
Versicherer Suncorp kündigte eine Sonderdividende
und einen neuen Aktienrückkauf an, nachdem er seinen
bereinigten Jahresgewinn um 4,5 % gesteigert hatte.
Der Kurs legt um 3,6 % zu.

Europa
Die Aktienkurse auf dem alten Kontinent dürfen sich
heute zum Handelsbeginn nicht gross auf eine Seite
schlagen - zu unterschiedlich zeigten sich die Vorreiter
aus Amerika und Asien. Wegen steigender Ölpreise
nehmen die Sorgen um eine anziehende Inflation nicht
ab.
Die
am
heute
anstehenden
US-
Verbraucherpreisdaten für den Monat Juli werfen
daher ihren Schatten voraus. Es wird ein leichter Rück-
gang der Inflationsrate auf 3,4 % erwartet. Spekulatio-
nen auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im
weiteren Verlauf des Jahres dürften dann zumindest
erst einmal nicht weiter angeheizt werden, nachdem
diese bereits ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht am
vergangenen Freitag eingedämmt hatte. In Deutsch-
land hat das Ende des staatlichen Tankrabatts die
Inflation im Juli in Deutschland etwas nach oben getrie-
ben. Waren und Dienstleistungen sind sich um durch-
schnittlich 2,8 % verteuert, nach 2,3 % im Juni. Die Fi-

www.bekb.ch | Marktkommentar | 12. August 2026
3
nanzmärkte schauen mit grosser Aufmerksamkeit auf
die Preisdaten aus den USA wegen möglicher Anzeichen
für eine Abkühlung der Konjunktur.

Marktnachrichten

Paramount: Wohl vor Wegzug auf Kalifornien
Der Unterhaltungskonzern Paramount stellt laut Medi-
enberichten die Weichen für einen Wegzug aus Kalifor-
nien. Der Auslöser des Schritts soll eine Wettbewerbs-
klage gegen die geplante Übernahme des Rivalen
Warner Brothers sein. Der Paramount-Verwaltungsrat
habe den Beginn des Vorhabens ab dem 1. Oktober
gebilligt, berichteten Medien. Spekulationen zufolge
sprach Paramount-Chef David Ellison von einem auf fünf
Jahre ausgelegten Plan, bei dem der Grossteil der Jobs
im Film- und TV-Bereich den Standort wechseln soll. Als
ein potenzielles neues Zuhause könnten unter anderem
die Bundesstaaten Tennessee, Georgia und Texas in
Erwägung gezogen werden, so Meldungen. Das sind
alles Bundesstaaten, in denen die Republikanische Partei
von Präsident Donald Trump stark ist. Auch andere in
Kalifornien ansässige Unternehmen, etwa der von Tech-
Milliardär Elon Musk geführte Autokonzern Tesla, verleg-
ten in den vergangenen Jahren ihre Firmenzentrale in
republikanische Bundesstaaten, die den Unternehmen
eine freiere Hand und eine niedrigere Steuerlast ver-
sprechen.

E.ON: Unterstreicht nach Gewinnplus Prognosen
Eon hat im ersten Halbjahr leicht mehr verdient als im
Vorjahr. Wachstumstreiber war das Industriekundenge-
schäft des Bereichs Energy Solutions, wie der Energie-
konzern in Essen mitteilte. Der Ausblick auf das laufende
Jahr wurde bestätigt. Das bereinigte EBITDA für die
Monate Januar bis Juni verbesserte sich um 1 % auf
5,4 (5,3) Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüber-
schuss lag bei 1,92 (1,83) Milliarden Euro, der berei-
nigte Gewinn je Aktie bei 74 nach 70 Cent im Vorjahr.
Analysten hatten mit 5,39 Milliarden Euro bereinigtem
EBITDA und 73 Cent bereinigtem Ergebnis je Aktie ge-
rechnet. Für 2026 rechnet E.ON weiter mit einem be-
reinigten EBITDA von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro.
Überdies werden ein bereinigter Konzernüberschuss von
2,7 bis 2,9 Milliarden Euro und ein bereinigter Gewinn
pro Aktie von 1,03 bis 1,11 Euro angestrebt. In diesem
Jahr sind Investitionen in Höhe von rund 8,7 Milliarden
Euro geplant. Davon wurden im ersten Halbjahr 3 (Vor-
jahr: 3,2) Milliarden Euro realisiert.

Hannover Rück: Gewinnziel wird trotz geschäftz
tieferer Einnahmen hochgehalten
Der deutsche Rückversicherer rechnet trotz des anhal-
tenden Preisverfalls im Kerngeschäft weiter mit einem
Rekordgewinn im laufenden Jahr. Vorstandschef Cle-
mens Jungsthöfel peilt weiterhin einen Überschuss von
mindestens 2,7 Milliarden Euro an, wie Hannover Rück
mitteilte. Bei der Vertragserneuerung zum Juni und Juli
musste der Rückversicherer jedoch, ähnlich wie seine
grösseren Konkurrenten Swiss Re und Munich Re, berei-
nigt um Inflation und veränderte Risiken einen Preis-
rückgang von 4,5 % hinnehmen. Dennoch baute die
Hannover Rück ihr Geschäft um mehr als 12 % aus.
Im zweiten Quartal verdiente der Konzern unter dem
Strich 695 Millionen Euro und damit knapp 17 %
weniger als ein Jahr zuvor. Während der Umsatz mit
knapp 6,4 Milliarden Euro praktisch stabil blieb, zehrten
Schäden, Verwaltung und Vertrieb im Schaden- und
Unfallgeschäft diesmal einen etwas grösseren Teil der
Einnahmen auf. Die teuerste Naturkatastrophe war für
die Hannover Rück das Erdbeben in Venezuela im Juni.
Dafür legte das Unternehmen zunächst 75 Millionen
Euro zurück

Vestas Wind: Geht von verbessertem Geschäfts-
gang aus
Einer der weltweit ältesten und grössten Windturbinen-
hersteller hat seine Gewinnprognose für das Gesamt-
jahr angehoben und nach einem sprunghaften Anstieg
der Bestellungen für seine Windkraftanlagen einen Ak-
tienrückkauf angekündigt. Das dänische Unternehmen
rechnet nun für das Gesamtjahr mit einer Gewinnmar-
ge zwischen 7 % und 9 %, nachdem die bisherige
Prognose bei 6 % bis 8 % lag. Diese Anhebung stellt
einen weiteren Fortschritt für Vestas dar, das seit meh-
reren Jahren versucht, seine Rentabilität zu steigern,
nachdem die Kosten in die Höhe geschnellt waren und
es aufgrund der Pandemie zu Störungen in der Liefer-
kette gekommen war. Die Nachfrage nach Windkraftan-
lagen wächst weltweit, da Länder auf erneuerbare
Energien setzen, um ihre Stromnetze zu dekarbonisie-
ren, den steigenden Strombedarf zu decken und die
heimische Energieerzeugung zu stärken.

ABN Amro: Erhöht seinen Jahresausblick
Die niederländische ABN AMRO Bank hat ihre Prognose
für die Zinseinnahmen im Gesamtjahr angehoben und
ihre Kostenprognose gesenkt, nachdem das Gebühren-
wachstum den Nettogewinn der Bank im zweiten Quar-
tal gesteigert hatte. Die in Amsterdam börsennotierte

www.bekb.ch | Marktkommentar | 12. August 2026
4
Bank gab heute Morgen bekannt, dass der Nettoge-
winn im zweiten Quartal auf 781 Millionen Euro gestie-
gen ist, verglichen mit 606 Millionen Euro im Vorjahres-
quartal. Dies übertraf die Analystenerwartungen. Das
operative Ergebnis – die wichtigste Kennzahl der Bank
– stieg um 13 % auf 2,42 Milliarden Euro. Dies lag über
den Analystenprognosen von 2,33 Milliarden Euro. Der
Nettozinsertrag stieg um 11 % auf 1,7 Milliarden Euro,
während der Nettoertrag aus Gebühren und Provisionen
um 25 % auf 617 Millionen Euro zulegte. ABN Amro hat
ihre Prognose für den Nettozinsertrag im Firmenkun-
dengeschäft für 2026 auf 6,8 Milliarden Euro angeho-
ben. Darin enthalten ist die Übernahme der NIBC Bank,
die Anfang des M