Evelyn Zupke eröffnet Open-Air-Ausstellung ‘65 Jahre Mauerbau’ vor dem Brandenburger Tor; bis 17. August
65 Jahre Mauerbau: Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor, Programm in ganz Berlin - Deutscher Bundestag
65 Jahre Mauerbau: Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor, Programm in ganz Berlin
Zeitzeugin Regina Werwigk-Schneider mit Evelyn Zupke SED-Opferbeauftragte, Simone Leimbach und Moritz van Dülmen von Kulturprojekte Berlin, Axel Klausmeier, Stiftung Berliner Mauer und Kulturstaatsminister Wolfram Weimar, bei der Ausstellungseröffnung „65 Jahre Mauerbau“ (© Team Zupke)
Die SED-Opferbeauftragte mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimar, bei der Ausstellungseröffnung „65 Jahre Mauerbau“ vor dem Brandenburger Tor (© Team Zupke)
Evelyn Zupke, SED-Opferbeauftragte mit dem Berliner Bürgermeister Kai Wegner, im Gespräch mit Zeitzeugin Renate Werwigk-Schneider (© Team Zupke)
Kulturstaatsminister Wolfram Weimar, Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer), Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte), Zeitzeugin Regina Werwigk-Schneider, Regierender Bürgermeister Kai Wegner, Simone Leimbach (Kulturprojekte Berlin) und Frank Ebert (Berliner Landesbeauftragter) (v.l.n.r.) Ausstellungseröffnung „65 Jahre Mauerbau“ vor dem Brandenburger Tor (© Team Zupke)
Open Air Ausstellung „65 Jahre Mauerbau“, vor dem Brandenburger Tor (© Team Zupke)
Vor 65 Jahren begann die SED, die Menschen in der DDR einzumauern. Ab heute bis zum 17. August erinnern eine Open-Air-Ausstellung und eine Installation am Brandenburger Tor an den Mauerbau und seine Opfer. Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, war heute bei der Eröffnung.
„Der Mauerbau war die in Beton gegossene Botschaft der SED an die Menschen in der DDR: Eure Freiheit liegt in unseren Händen“, betonte Zupke. „Die Mauer war mehr als Beton und Stacheldraht – sie teilte die damalige Welt in Demokratie auf der einen und Diktatur auf der anderen Seite. Für mich steht sie aber auch für all die Menschen, die bei dem Versuch, in die Freiheit zu gelangen, ums Leben kamen.“
Zupke erinnert zugleich daran, wie wichtig es ist, die Erinnerungen der Zeitzeugen zu bewahren: „Wer am Tag des Mauerbaus geboren wurde, geht heute bald in Rente. Wir müssen die Erinnerungen der Zeitzeugen jetzt sichern.“
Rund um den 13. August finden in ganz Berlin Zeitzeugengespräche, Führungen, Gedenkveranstaltungen, Lesungen und Konzerte statt. Das vollständige Programm finden Sie auf der Website von Kulturprojekte Berlin.
Programm zu 65 Jahren Mauerbau