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title: "Stadt Cottbus/Chóśebuz profilieren Mauersegmente als Gedenk- und Bildungsort Deutsche Teilung auf dem Platz der Deutschen Einheit; digitale Informationsbildschirm-Installation geplant"
sdDatePublished: "2026-08-12T13:06:00Z"
source: "https://cottbus.de/allgemein/mauersegmente-sollen-gedenk-und-bildungsort-praegen/"
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  - name: "monument and heritage site"
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  - name: "cultural development"
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  - name: "history"
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locations:
  - "Berlin"
  - "Cottbus"
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Stadt Cottbus/Chóśebuz profilieren Mauersegmente als Gedenk- und Bildungsort Deutsche Teilung auf dem Platz der Deutschen Einheit; digitale Informationsbildschirm-Installation geplant

Mauersegmente sollen Gedenk- und Bildungsort prägen - Stadt Cottbus/Chóśebuz

Mauersegmente sollen Gedenk- und Bildungsort prägen

Berührungspunkt Geschichte: Die Segmente der Berliner Mauer auf dem Platz der Deutschen Einheit in Cottbus

Chóśebuz sollen als Bildungs- und Erinnerungsort „Deutsche Teilung“ profiliert werden. Eine entsprechende Anregung des Vereins Aufarbeitung Cottbus e.V. hat Oberbürgermeister Tobias Schick in einem gemeinsamen Gespräch aufgenommen und Unterstützung zugesichert. Die vier Segmente der Mauer stehen seit 2011 – also seit 15 Jahren – auf dem Platz der Deutschen Einheit neben dem Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der BTU Cottbus-Senftenberg. Sie sind eine Dauerleihgabe der Stiftung Berliner Mauer. Deren Direktor Prof. Axel Klausmeier und der frühere BTU-Professor Leo Schmidt hatten den Gedenkort für Cottbus

OB Tobias Schick: „Wir wollen geschichtlich nichts zurechtrücken, sondern die Besucherinnen und Besucher, vor allem junge Leute, befähigen, Geschichte und Gegenwart selbst zu bewerten und einzuordnen. Der Gedenk- ist so auch ein Bildungsort. Gerade das räumliche Zusammenspiel mit der Universitätsbibliothek macht den Ort zu einem Wahrzeichen unserer Stadt.“

Vereinsvorsitzender Christoph Polster: „Geschichte ist hier mit den Händen zu greifen. Uns ist wichtig, dass die verschiedenen Generationen miteinander sprechen und zuhören, ins Gespräch kommen über das, was war, was kommt, und das alle ihre unterschiedlichen Sichten einbringen. Dieses Denkmal gehört in das kulturelle Gedächtnis der Stadt, unabhängig davon, dass die Mauer in Berlin verlief. Gemeinsam soll es gelingen, geschichtsträchtige Orte unserer Stadt miteinander zu vernetzen, um Geschichte in Geschichten zu erzählen. Dazu gehören unter anderem das Projekt Stolpersteine, das Menschenrechtszentrum oder die Erinnerung an den Bombenangriff vom 15. Februar 1945.“

Für die Profilierung sollen in den nächsten Monaten neben der BTU Cottbus-Senftenberg und der Stiftung auch umliegende Schulen, Cottbuser Unternehmen und Initiativen gewonnen werden. Erste Ideen sind die Installation eines digitalen Informationsbildschirmes sowie eine Abstimmung zu baulichen Aufgaben und zum Umgang mit Graffiti, die auf den Mauer-Originalen nicht enthalten waren.

Der Bau der Berliner Mauer begann am 13. August 1961, vor 65 Jahren. Erst friedlicher Massenprotest in der DDR sorgte am 09. November 1989 für die erste Grenzöffnung und damit den Fall der Mauer.