Mersud Selman und Taha Bader Ausstellung Künstler im Dialog Ein Schmerz und eine Freude Dommuseum Brandenburg an der Havel; Teil der Mythos Maria-Ausstellung

Künstler im Dialog Ein Schmerz und eine Freude Mariens Mersud Selman TAha Bader 22.08. – 31.10.2026 Dommuseum, Brandenburg an der Havel Ausstellung Dommuseum 22.08. – 31.10.2026 Di bis Sa 10  – 17 Uhr | So und Feiertage 11.30  – 17 Uhr Eintritt: 5 E | ermäßigt 3 E Familien: 15 E (2 Erwachsene und max. 4 Kinder), Kinder unter 10 Jahren frei Gruppen ab 10 Personen: 3 E pro Person Schulklassen: 2 E pro Person (pro 10 Schüler:innen eine Begleitperson frei) Begleitprogramm Do 22.08.2026 | 15 Uhr Vernissage mit kleinem Empfang Die Künstler Mersud Sellman und Taha Bader sind anwesend. Mehr Informationen zu Führungen, Workshops und weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite. Do 31.10.2026 Finissage Im Rahmen der Ausstellungs-Finissage Mythos Maria. Kontakt zu den Künstlern Mersud Selman: https://mersudselman.com Taha Bader: https://tahabader.com Die Präsentation Künstler im Dialog: ein Schmerz und eine Freude findet im Rahmen der Ausstellung Mythos Maria im Dommuseum statt. Fotos: © Mersud Selman, © Taha Bader Gestaltung: Grit Schmiedl, www.otyp.de www.dom - brandenburg.de MYTHOS MARIA Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

  1. Mai —

  2. Oktober 2026

Mersud selman Der Künstler wurde 1986 in Bosnien-Herzegowina geboren und wuchs in einem Roma-Viertel auf. Inspiriert durch seinen jüngeren Bruder wandte er sich schon in seiner Kindheit, die durch den Bosnienkrieg geprägt wurde, der Malerei zu. Ab 2010 studierte er gemeinsam mit seiner Schwester Selma und seinem Bruder Ferdi an der Akademie der Künste in Banja Luka. Nach seinem Abschluss wechselte er an die Central European Univer- sity Budapest, wo er 2016 seine erste Einzelausstellung präsentierte. Weitere Ausstellungen, u. a. in Mailand und Berlin, folgten. Zu den zentralen Themen von Mersud Selman zählt die Auseinandersetzung mit den Kindheitserfahrungen im Krieg, seiner Herkunft als Roma und den Realitäten als queerem Künstler. Neben der Malerei be- dient er sich dabei verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen wie Performance und Videokunst. Taha BAder Der Künstler wurde 1991 in Karatschi, Pakistan geboren, wuchs dort auf und studierte von 2010 bis 2013 an der Indus Valley School of Art & Architecture Communication Design. Seit 2016 lebt er in Sachsen-Anhalt. An der Hochschule Anhalt in Dessau absolvierte er einen Master in Integrated Design. Bereits als Kind malte und zeichnete Taha Bader, seine Liebe zur Malerei entfaltete sich jedoch während der Corona-Pandemie, in Stendal, wo 2022 auch seine erste Einzelausstellung gezeigt wurde. Ausstellungen in München, Karlsruhe und Halle folgten, das GRASSI Museum in Leipzig übernahm sein Werk in die Sammlung. In seinem Werk setzt er sich mit seiner eigenen Kultur auseinander, deren Wahrnehmung häufig im Kontrast zu westlichen Medienbildern steht. Die zentralen Themen dabei sind das Matriarchat, der Alltag der Menschen und der Umgang mit der queeren Community. Pietà: The Silence After the Pain Mersud Selman, 2024, Acryl auf Leinwand, 100 x 80 cm Muttersprache Taha Bader, 2026, Acryl auf Aquarellpapier, 100 x 140 cm