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title: "Mersud Selman und Taha Bader Ausstellung Künstler im Dialog Ein Schmerz und eine Freude Dommuseum Brandenburg an der Havel; Teil der Mythos Maria-Ausstellung"
sdDatePublished: "2026-08-12T15:45:00Z"
source: "https://www.dom-brandenburg.de/fileadmin/user_upload/DOM_2026_Ku%CC%88nstler_Flyer_final.pdf"
topics:
  - name: "art exhibition"
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  - name: "cultural development"
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locations:
  - "Budapest"
  - "Karlsruhe"
  - "Munich"
  - "Berlin"
  - "Sachsen-Anhalt"
  - "Stendal (Landkreis)"
  - "Halle (Saale)"
  - "Dessau-Roßlau"
  - "Brandenburg an der Havel"
  - "Leipzig"
  - "Pakistan"
  - "Italy"
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Mersud Selman und Taha Bader Ausstellung Künstler im Dialog Ein Schmerz und eine Freude Dommuseum Brandenburg an der Havel; Teil der Mythos Maria-Ausstellung

Künstler im Dialog
Ein Schmerz und
eine Freude Mariens
Mersud Selman
TAha Bader
22.08. – 31.10.2026
Dommuseum, Brandenburg an der Havel
Ausstellung
Dommuseum
22.08. – 31.10.2026
Di bis Sa 10  – 17 Uhr | So und Feiertage 11.30  – 17 Uhr
Eintritt: 5 E | ermäßigt 3 E
Familien: 15 E (2 Erwachsene und max. 4 Kinder),
Kinder unter 10 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen: 3 E pro Person
Schulklassen: 2 E pro Person
(pro 10 Schüler:innen eine Begleitperson frei)
Begleitprogramm
Do 22.08.2026 | 15 Uhr
Vernissage mit kleinem Empfang
Die Künstler Mersud Sellman und Taha Bader sind anwesend.
Mehr Informationen zu Führungen, Workshops und weiteren
Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite.
Do 31.10.2026
Finissage
Im Rahmen der Ausstellungs-Finissage Mythos Maria.
Kontakt zu den Künstlern
Mersud Selman: https://mersudselman.com
Taha Bader: https://tahabader.com
Die Präsentation Künstler im Dialog: ein Schmerz und
eine Freude findet im Rahmen der Ausstellung Mythos Maria
im Dommuseum statt.
Fotos: © Mersud Selman, © Taha Bader
Gestaltung: Grit Schmiedl, www.otyp.de
www.dom - brandenburg.de
MYTHOS MARIA
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft,
Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

1.	Mai —

31.	Oktober
	 2026

Mersud selman
Der Künstler wurde 1986 in Bosnien-Herzegowina geboren und
wuchs in einem Roma-Viertel auf. Inspiriert durch seinen jüngeren
Bruder wandte er sich schon in seiner Kindheit, die durch den
Bosnienkrieg geprägt wurde, der Malerei zu.
Ab 2010 studierte er gemeinsam mit seiner Schwester Selma und
seinem Bruder Ferdi an der Akademie der Künste in Banja Luka.
Nach seinem Abschluss wechselte er an die Central European Univer-
sity Budapest, wo er 2016 seine erste Einzelausstellung präsentierte.
Weitere Ausstellungen, u. a. in Mailand und Berlin, folgten. Zu den
zentralen Themen von Mersud Selman zählt die Auseinandersetzung
mit den Kindheitserfahrungen im Krieg, seiner Herkunft als Roma
und den Realitäten als queerem Künstler. Neben der Malerei be-
dient er sich dabei verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen
wie Performance und Videokunst.
Taha BAder
Der Künstler wurde 1991 in Karatschi, Pakistan geboren, wuchs
dort auf und studierte von 2010 bis 2013 an der Indus Valley
School of Art & Architecture Communication Design.
Seit 2016 lebt er in Sachsen-Anhalt. An der Hochschule Anhalt in
Dessau absolvierte er einen Master in Integrated Design. Bereits
als Kind malte und zeichnete Taha Bader, seine Liebe zur Malerei
entfaltete sich jedoch während der Corona-Pandemie, in Stendal,
wo 2022 auch seine erste Einzelausstellung gezeigt wurde.
Ausstellungen in München, Karlsruhe und Halle folgten, das
GRASSI Museum in Leipzig übernahm sein Werk in die Sammlung.
In seinem Werk setzt er sich mit seiner eigenen Kultur auseinander,
deren Wahrnehmung häufig im Kontrast zu westlichen Medienbildern
steht. Die zentralen Themen dabei sind das Matriarchat, der Alltag
der Menschen und der Umgang mit der queeren Community.
Pietà: The Silence After the Pain Mersud Selman, 2024, Acryl auf Leinwand, 100 x 80 cm
Muttersprache Taha Bader, 2026, Acryl auf Aquarellpapier, 100 x 140 cm