ITTF und DOSB starten Trainerausbildungspartnerschaft in Dominikanischen Republik, Peru und Mexiko; Eröffnung des ITTF-Americas Continental Development Centre

ITTF und DOSB: Coaching for the Future

ITTF und DOSB: Coaching for the Future

Der Internationale Tischtennisverband (ITTF) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) starten eine neue Entwicklungspartnerschaft für ganz Amerika.

Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der ITTF unterstützt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die ITTF mit einer Partnerschaft im Bereich der Trainerausbildung zum Nutzen unserer Mitgliedsverbände. Die Initiative wurde am Samstag, dem 8. August, in der Dominikanischen Republik in Anwesenheit der ITTF-Präsidentin Petra Sörling und des DOSB-Vertreters Thomas Weikert ins Leben gerufen.

Die Initiative verbindet anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Verbandes die deutsche Trainer-Expertise mit dem Netzwerk der ITTF-Mitgliedsverbände. In den kommenden Monaten sollen Kurse in der Dominikanischen Republik, in Peru und in Mexiko stattfinden, an denen Trainer aus dem gesamten amerikanischen Kontinent teilnehmen werden. Durchgeführt werden sie von Experten des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), einem DOSB-Mitglied, das im vergangenen Jahr sein eigenes 100-jähriges Jubiläum feierte. Anstelle eines einheitlichen Ansatzes wurde jeder Kurs auf die dringendsten Bedürfnisse des jeweiligen Gastgeberverbands zugeschnitten – sei es der Aufbau eines regionalen Zentrums, die Erschließung unterversorgter Provinzen oder die Vorbereitung einer neuen Generation von Schultrainern.

Dominikanische Republik: Investition in ein regionales Trainingszentrum

In der Dominikanischen Republik wird eine Reihe von DOSB-Kursen angeboten, die zeitlich auf die Eröffnung des ITTF-Americas Continental Development Centre im Laufe dieses Jahres abgestimmt sind. Die Kurse stehen Trainern aus anderen Mitgliedsverbänden der Region offen und werden zusätzlich durch das ITTF-Entwicklungsprogramm 2026 finanziell unterstützt.

Peru: Trainerausbildung erreicht die Provinzen

In Peru sind die DOSB-Kurse auf Dezentralisierung ausgerichtet. Zwanzig ausgewählte Trainer aus abgelegenen Regionen des Landes werden an einem Programm teilnehmen, das zeitlich auf die peruanischen Landesmeisterschaften im Laufe dieses Jahres abgestimmt ist. So können sie das erworbene Fachwissen in ihre Regionen zurückbringen und die Trainerarbeit an der Basis stärken.

Mexiko: Ausbildung von Trainern für den Schulunterricht

Eine weitere Reihe von DOSB-Kursen wird in Mexiko stattfinden, um den mexikanischen Tischtennisverband bei einem seiner wichtigsten Ziele zu unterstützen: der Integration von Tischtennis in die Lehrpläne der Schulen. Junge Trainer vor Ort werden daran teilnehmen und dem Land so eine neue Generation zur Verfügung stellen, die in der Lage ist, den Sport landesweit bei jungen Menschen einzuführen.

„Ich möchte dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) meinen aufrichtigsten Dank für seinen großzügigen Beitrag zur Förderung des Tischtennissports in unserem Jubiläumsjahr aussprechen. Wir haben viel über die letzten hundert Jahre unseres Sports gesprochen. Bei Kooperationen wie dieser geht es jedoch um die nächsten hundert Jahre – um Investitionen in den Trainerbereich, um die nächste Spielergeneration vorzubereiten. Die Unterstützung unserer Mitgliedsverbände ist für uns kein bloßer Slogan, sondern eine Verantwortung. Diese Partnerschaft untermauert diese Überzeugung mit konkreter Unterstützung. Und ohne den DOSB wäre all dies nicht möglich.“ – Petra Sörling, ITTF-Präsidentin

Als Dachverband des deutschen Sports, der 103 Mitgliedsorganisationen und rund 29,3 Millionen Mitglieder in mehr als 86.000 Vereinen vertritt, verfügt der DOSB über einen Erfahrungsschatz, der ihn zu einem natürlichen Partner für diese Art von Arbeit macht. Er kann auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt im Bereich der internationalen Sportförderung zurückblicken.

Wir hoffen, dass diese Projekte zu einem bleibenden Vermächtnis dieses Jubiläumsjahres werden, Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringen und die einzigartige Kraft des Sports zur Förderung von Freundschaft, gegenseitigem Verständnis und internationaler Zusammenarbeit unter Beweis stellen. Thomas Weikert Präsident DOSB

Wir hoffen, dass diese Projekte zu einem bleibenden Vermächtnis dieses Jubiläumsjahres werden, Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringen und die einzigartige Kraft des Sports zur Förderung von Freundschaft, gegenseitigem Verständnis und internationaler Zusammenarbeit unter Beweis stellen.

„Wir beim DOSB sind fest davon überzeugt, dass Investitionen in Trainer Investitionen in Sportler, in junge Menschen und in die Zukunft des Sports sind. Wir hoffen, dass diese Projekte zu einem bleibenden Vermächtnis dieses Jubiläumsjahres werden, das Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt und die einzigartige Kraft des Sports zur Förderung von Freundschaft, gegenseitigem Verständnis und internationaler Zusammenarbeit demonstriert. Ich möchte unseren Gastgebern herzlich für ihre herzliche Gastfreundschaft danken, ebenso wie der ITTF und ihrem Präsidenten für diese hervorragende Partnerschaft.“ – Thomas Weikert, DOSB-Präsident.

Während ihres Aufenthalts in der Dominikanischen Republik besuchten ITTF-Präsidentin Petra Sörling und DOSB-Präsident Thomas Weikert zudem ein Tischtennis-Spiel bei den Zentralamerikanischen und Karibischen Spielen 2026, die vom 24. Juli bis zum 8. August in Santo Domingo stattfanden. Dies bot zudem eine passende Kulisse, da diese Spiele ein Jahrhundert nach der allerersten Ausgabe im Jahr 1926 selbst einen Meilenstein darstellten.

Sport kennt keine Grenzen. Von Breitensport bis hin zum Spitzensport ist die deutsche Sportbewegung fest in den europäischen und internationalen Kontext eingebettet.

Der DOSB ist in vielerlei Hinsicht ein internationaler Akteur. Dies reicht von der Teilnahme an internationalen Wettkämpfen über die Ausrichtung großer internationaler Sportveranstaltungen und die Mitarbeit in internationalen Gremien bis hin zur Mitwirkung an internationalen Kongressen. Darüber hinaus organisiert der DOSB Projekte zur Förderung der internationalen Sport- und Entwicklungszusammenarbeit, fördert die internationale Jugendarbeit im Sport und setzt sich für die Stärkung der Interessen des Sports auf EU-Ebene sowie in Zusammenarbeit mit der internationalen Sportwissenschaft und den Olympischen Akademien ein.

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