Ökumenische Filmreihe Kirchen und Kino, präsentiert acht Filme an 30 Orten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen; Oscar-prämierter Startfilm Sentimental Value

Freude und Hoffnung, Trauer und Angst – Filme über Krisen und Hoffnungszeichen

Freude und Hoffnung, Trauer und Angst – Filme über Krisen und Hoffnungszeichen

Schwerte, 28.07.2026. Von September 2026 bis Mai 2027 präsentiert die ökumenische Filmreihe »Kirchen und Kino. Der Filmtipp« wieder acht herausragende Filme. Die Veranstalter freuen sich, diese Filme an 30 Orten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen im Rahmen von über 250 Vorstellungen zeigen zu können. Den Auftakt bildet der oscarprämierte Spielfilm „Sentimental Value“ von Joachim Trier.

Viele Filme der neuen Saison erzählen von Menschen, die sich mit Trauer und Angst auseinandersetzen müssen. Sei es durch Gewalterfahrungen, sei es durch den Verlust von Angehörigen. Doch zugleich eröffnen sich für sie auch Perspektiven der Freude und Hoffnung.

Die Themen der Filme reichen vom Umgang mit Krankheit und Tod (Dann passiert das Leben; Der Tod ist ein Arschloch; Vier minus Drei) und Missbrauch und Gewalt (Karla; In die Sonne schauen) bis hin zu Fragen der Erinnerungskultur im seit nunmehr über dreißig Jahre wiedervereinten Deutschland (Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße). Dass ungeachtet aller persönlichen und gesellschaftlichen Krisen eine Feier des Lebens möglich ist, zeigt der hoffnungsvoll stimmende Schlussfilm The Life of Chuck.

Zum Auftakt steht das mit dem Oscar für den besten internationalen Spielfilm ausgezeichnete Familiendrama Sentimental Value (Norwegen

Dänemark 2025) von Joachim Trier auf dem Programm. Der Film erzählt von zwei Schwestern, die nach dem Tod ihrer Mutter erneut mit ihrem entfremdeten Vater konfrontiert werden – einem gefeierten Regisseur, der seine Familie stets der Kunst unterordnete. Als er seine Tochter Nora für die Hauptrolle eines autobiografischen Films gewinnen will, brechen alte Verletzungen und verdrängte Erinnerungen auf. Der Film verbindet Familiendrama, Kunstreflexion und melancholische Tragikomödie zu einer emotional komplexen Erzählung. Dabei werden Themen wie Trauer, Erinnerung, Manipulation und die Sehnsucht nach Nähe verhandelt. Mit ruhigen Kamerabewegungen, verschachtelten Erzählebenen und der symbolisch aufgeladenen Familienvilla im Zentrum entsteht eine intime, bittersüße Atmosphäre zwischen Schmerz, Humor und versöhnlicher Melancholie. Sehenswert ab 14.

Karla , Deutschland 2025, Regie: Christina Tournatzés

Dann passiert das Leben , Deutschland 2025, Regie: Neele Leana Vollmar

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße , Deutschland 2025, Regie: Wolfgang Becker

Der Tod ist ein Arschloch , Deutschland 2025, Regie: Michael Schwarz

In die Sonne schauen , Deutschland 2025, Regie: Mascha Schilinski

Vier minus drei , Österreich

Deutschland 2025, Regie: Adrian Goiginger

The Life of Chuck , USA 2024, Regie: Mike Flanagan

Die Filme der Staffel 2026

2027 sind in folgenden Orten zu sehen:

Nordrhein-Westfalen: Attendorn, Bad Driburg, Bad Laasphe, Brilon, Hagen, Hamm, Herford, Iserlohn, Lennestadt, Lüdenscheid, Minden, Paderborn, Sankt Augustin, Schwerte, Siegen, Unna und Warburg.

Niedersachsen: Ankum, Buxtehude, Hameln, Hannover, Lingen, Nienburg, Northeim, Osterholz-Scharmbeck, Rinteln, Twistringen und Walsrode.

Alle Termine und weiterführende Informationen zu den Filmen und den Spielorten finden sich ab Anfang September auf der Homepage www.kirchen-und-kino.de

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