Holstein Kiel benennt Jonas Meffert zum neuen Kapitän in Kiel, erfahrener Rückkehrer aus dem HSV; Nordtribüne abgebaut, Neubau bis März 2028
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Gegnercheck Holstein Kiel: Neuer Kapitän und bald ein neues Stadion
Es geht Schlag auf Schlag für unsere Jungs, am Freitagabend (14.8., 18:30 Uhr) läuten sie den zweiten Spieltag mit der Partie bei Holstein Kiel ein. Wir haben die Störche, die wie unsere Kiezkicker mit einem Remis in die neue Saison gestartet sind, ein bisschen unter die Lupe genommen.
Wenn unsere Kiezkicker zuletzt im Holstein-Stadion zu Gast waren, lieferten sie sich stets packende Duelle mit den Kielern. In der Bundesliga-Saison 2024
25 hatten sich unsere Jungs dank eines Last-Minute-Eigentores von Max Geschwill mit 2:1 durch, bei den beiden vorherigen Gastspielen erlebten die Zuschauer*innen wahre Torfestivals. Beide Male setzten sich unsere Boys in Brown mit 4:3 durch. Unsere Jungs hatten in beiden Partien bereits mit 4:1 geführt und sahen wie sichere Sieger aus, ehe die Kieler mit zwei Treffern noch mal für Spannung sorgten.
Beim Auftaktspiel in Darmstadt verspielten die Kieler eine 2:0-Pausenführung und mussten sich am Ende mit nur einem Zähler zufriedengeben. Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Darmstadts Abwehrspieler Aleksandar Vukotić bei einer Ecke per Kopf den 2:2-Ausgleich erzielt - ein Déjà-vu-Erlebnis für die KSV. Gegnerische Standards waren bereits in der Vorsaison nicht die Stärke der Schleswig-Holsteiner, gleich 20 ihrer 48 Gegentore kassieren sie nach ruhenden Bällen.
In der Winterpause der vergangenen Saison wechselte Jonas Meffert vom Hamburger SV zu Holstein Kiel. Für den gebürtigen Kölner war es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, trug er doch von 2018 bis 2021 das Trikot der KSV, ehe er in den Volkspark wechselte. Coach Tim Walter, unter dem Meffert von 2021 bis 2024 beim HSV gespielt hatte, bestimmte den 31-Jährigen zum neuen Kapitän. Meffert, der beim Ligastart in Darmstadt nicht einen Fehlpass spielte und zu den zweikampfstärksten Kielern gehörte, folgt auf Steven Skrzybski, der in der Vorsaison die Kapitänsbinde getragen hatte.
Meffert absolvierte in Darmstadt sein 115. Pflichtspiel für Kiel.
Vor etwas mehr als zwei Monaten hat der lange geplante Umbau des Holstein-Stadions begonnen, im ersten Schritt wurde die Nordtribüne abgebaut. Wenn unsere Boys in Brown am Freitagabend (14.8.) in Kiel aufdribbeln, dann wird vor lediglich drei Tribünen und insgesamt 11.700 Fans gespielt, denn die Nordtribüne ist inzwischen komplett abgebaut worden. Dort entsteht die neue Haupttribüne, diese soll bis März 2028 fertiggestellt werden. Bis September 2030 soll das neue Holstein-Stadion dann komplett fertig sein, es wird dann Platz für 22.087 Fans bieten. Davon entfallen rund 44 Prozent auf Steh- und 56 Prozent auf Sitzplätze. Zudem wird die Barrierefreiheit weiter verbessert: 64 Rollstuhlplätze und 60 Plätze für sehbehinderte Fans tragen zur inklusiven Gestaltung bei. Die Kosten für den Umbau sollen maximal 75 Mio. Euro betragen, die werden wie folgt aufgeteilt: Die Stadt als Inhaberin des Stadions übernimmt 10 Mio. Euro, das Land Schleswig-Holstein bis zu 20 Mio. Euro, ein privater Investor 20 Mio. Euro und der Verein den Rest. In einem Bautagebuch und via Webcam informieren die Kieler auf ihrer Webseite ausführlich über den Stand der Arbeiten.
Auf Basis der Markenkernanalyse hat Holstein Kiel gemeinsam mit der Agentur „Kieler Botschaft“ seinen bestehenden Markenauftritt weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei nicht eine Neuerfindung der Marke, sondern die Frage, wie die Identität des Vereins künftig noch klarer und einheitlicher sichtbar werden kann. Daraus ist der Claim „Wir sind der Norden“ entstanden. Weiter wird zukünftig ein stilisierter Storch als zusätzliches Markensymbol eingesetzt. Er ergänzt das traditionelle Vereinswappen und stärkt eines der bekanntesten Identifikationsmerkmale von Holstein Kiel.
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