Marcel Rapp kehrt mit FC St. Pauli ins Holstein-Stadion Kiel; Gegnerische Rückkehr als St. Pauli-Trainer
FC St. Pauli | „Wir brauchen ein gutes Mindset für das Spiel“
„Wir brauchen ein gutes Mindset für das Spiel“
Wenn das mal nicht eine schnelle Rückkehr an die alte Wirkungsstätte ist. Mehr als viereinhalb Jahre war Marcel Rapp in Kiel Cheftrainer und bereits im ersten Auswärtsspiel der Saison 2026
27 kehrt er mit unserem FCSP ins Holstein-Stadion zurück. Vor der Partie sprach unser Coach u.a. über…
…die personelle Situation : „Alle sind gut durch das Spiel gekommen. Connor Metcalfe hat wieder mit der Mannschaft trainiert, für ihn kommt der Kaderplatz aber noch zu früh. Sam Klein steht aber wieder zur Verfügung. Gísli Thórdarson hat sich leider verletzt.“
…die Verpflichtung eines weiteren Torhüters : „Es ist kein Geheimnis, dass wir noch einen Torwart suchen. Wir haben sehr gute junge Torhüter, die aber noch nicht so weit sind, dass sie die Rolle als zweiter oder dritter Keeper erfüllen können. Deshalb suchen wir nochmal einen Torwart, der uns weiterhilft.“
…die kurze Vorbereitung auf das Freitagabendspiel in Kiel : „Als Trainer hat man lieber mehr Zeit, um das Spiel aufzuarbeiten, Dinge zu trainieren und den nächsten Gegner vorzubereiten. Wir nehmen es aber, wie es ist. Solch eine kurze Woche wird uns in der Saison noch häufiger begegnen. Wir machen das Beste draus und werden für das Spiel gut vorbereitet sein.“
…die Rückkehr nach Kiel : „Es ist ein besonderes Spiel für mich. Ich war lange Zeit in Kiel und hatte eine sehr erfolgreiche Zeit. Die Zeit werde ich nie vergessen. Wir haben den Verein auf ein anderes Level gehievt. Jetzt komme ich als St.-Pauli-Trainer zurück. Ich freue mich auf das Spiel, das ich unbedingt gewinnen will. Ich freue mich auf einen guten Platz, der ähnlich gut ist wie der bei uns hier. Die Atmosphäre ist gut, auch wenn das Stadion umgebaut wird. Es wird ein gutes Fußballspiel werden.“
…seine Erwartungen an das Spiel und die eigene Ballkontrolle : „Es liegt ein Stück weit an uns. Wir sagen nach einem Spiel nicht, dass es gut oder schlecht war, dass wir mehr als 50 Prozent Ballbesitz hatten. Es kommt darauf an, was wir mit dem Ball machen. Es kann sein, dass wir gegen Kiel weniger Ballbesitz haben und es trotzdem ein gutes Spiel wird. Uns erwartet eine Mannschaft, die Fußball spielen will und die Positionsrochaden hat. Wenn Kiel im letzten Drittel ist, flanken sie viel. Darauf müssen wir gut vorbereitet sein. Sie können nach Ballgewinnen schnell gefährlich werden. Wir brauchen ein gutes Mindset für das Spiel. Dann kann es auch sehr erfolgreich werden.“
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Die PK in voller Länge
…Kiels Trainer Tim Walter : „Den Trainer Tim Walter kenne ich deutlich besser als den Menschen Tim Walter, weil wir schon oft gegeneinander gespielt haben – bereits in der Jugend. Ich kenne die Art und Weise, wie sein Fußball aussieht. Genauso ist es auch andersrum.“
…die Ballbesitz-orientierte Spielweise der Kieler : „Gegen Darmstadt hatten sie gar nicht übermäßig viel Ballbesitz. Ich erwarte auch nicht, dass sie uns in Ballbesitz erdrücken werden. Es wird ein ganz normales Spiel wie gegen Fürth. Wir bereiten unsere Jungs wieder genauso vor. Was machen wir mit dem Ball und was, wenn der Gegner den Ball hat.“
…die wenigen Veränderungen im Kader von Kiel : „Der Kader war letzte Saison schon gut, die vielen jungen Spieler sind jetzt ein Jahr weiter. Man sieht, wie sie einen Schritt weitergekommen sind. Es sind ein paar richtig gute Spieler dazugekommen, die ein bisschen mehr Erfahrung haben. Sie haben einen sehr guten Kader. Wir müssen uns aber nicht verstecken. Wir haben andere Themen als unsere Mitkonkurrenten. Gegen Fürth hat man eine Mannschaft gesehen, die alles gegeben und versucht hat, so Fußball zu spielen, wie wir uns das vorstellen. Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir wissen aber, dass der Weg noch andauern wird und wir noch ein paar Schritte zu gehen haben.“
…Niederlagen gegen Freunde : „Ich verliere generell sehr ungern – ganz egal, ob es Freunde sind oder nicht. Ich mache mir darüber keine Gedanken, sondern bereite meine Mannschaft bestmöglich vor, damit sie weiß, was auf sie zukommt, und bestmöglich performen kann. Dann ist die Chance auch am größten, das Spiel zu gewinnen. Wir wissen, dass es ein schwerer Gegner ist. Nach dem Spiel wissen wir, wie es ausgegangen ist und wie ich damit umgehe.“
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