Wir betreiben Innenreinigungsanlagen für Tank- und Silofahrzeuge in Deutschland; Greven-Pilotprojekt zur Reduktion fossiler Energien
Innenreinigung von Tank- und Silofahrzeugen zwischen Produktsicherheit und Nachhaltigkeit – Fachartikel im Magazin „trans aktuell“
Innenreinigung von Tank- und Silofahrzeugen zwischen Produktsicherheit und Nachhaltigkeit – Fachartikel im Magazin „trans aktuell“
In der Silologistik ist ein sauberer Auflieger die Grundlage für einwandfreie Ware. Insbesondere beim Handling von empfindlichen Food-, Kunststoff- oder Chemieprodukten können schon kleine Rückstände dafür sorgen, dass die Produkte nicht mehr der geforderten Qualität entsprechen. Im Fachmagazin „trans aktuell“ ist nun ein Beitrag erschienen, der berichtet, wie wir die Innenreinigung von Tank- und Silofahrzeugen handhaben und Produktsicherheit mit Nachhaltigkeit verbinden.
Für uns ist die Reinigung weit mehr als Fahrzeugpflege. Sie spielt eine zentrale Rolle bei unserer Prozesssicherheit. Deshalb betreiben wir an mehreren Standorten in Deutschland hochmoderne Anlagen für die Innenreinigung von Tank-, Silo- und Containerfahrzeugen. Unsere festen, regelmäßig geschulten Teams entfernen Ablagerungen und Verunreinigungen gründlich und nach genau definierten Vorgaben, um Kontaminationen auszuschließen. Welche Anforderungen gelten, hängt dabei maßgeblich vom Vorprodukt ab. Denn je nachdem, welches Produkt zuvor transportiert wurde, gelten unterschiedliche Vorgaben für Temperatur, Reinigungsmittel oder persönliche Schutzausrüstung. Auch die erforderlichen Druckverhältnisse und Trocknungszeiten können sich je nach Produkt unterscheiden.
Mit der SQAS-Zertifizierung unserer Anlagen gewährleisten wir die Einhaltung europaweit einheitlicher Standards für Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus passen wir die Prozesse an die individuellen Anforderungen unserer Kunden an, etwa durch halal- oder koscher-zertifizierte Reinigungsvorgänge.
Der entscheidende Maßstab ist: Vor jeder neuen Beladung muss der Auflieger vollständig sauber sein, damit das nachfolgende Produkt zuverlässig geschützt ist.
Die hohen Hygieneanforderungen gehen mit einem erhöhten Wasser- und Energieverbrauch einher. Beim Wasser setzen wir daher konsequent auf Aufbereitung: Verschmutztes Wasser wird in speziellen Anlagen gereinigt, Schlämme trennen wir über Kammerfilterpressen ab und entsorgen sie fachgerecht. Die Abwasserwerte behalten wir eng im Blick und setzen beim Waschvorgang ausschließlich auf zugelassenes Reinigungsmittel.
Anspruchsvoller ist die Wärmeerzeugung: Um die für den Reinigungsvorgang notwendige Wassertemperatur zu erreichen, nutzen viele Anlagen noch Heizöl oder Gas. Wir prüfen deshalb aktuell Alternativen wie Wärmepumpen, Erdwärme oder Solartechnik und planen an unserem Standort in Greven dazu ein Pilotprojekt. Noch steht das Projekt am Anfang, aber das Ziel ist klar: Wir möchten unseren Verbrauch senken und uns schrittweise unabhängiger von fossilen Energieträgern machen. Bei allen Optimierungen gilt für uns aber ein Grundsatz: Die Produktsicherheit ist nicht verhandelbar und hat stets Vorrang.
Danke an die Redaktion der „trans aktuell“ für die Veröffentlichung des spannenden Beitrags!