Hamburg Port Authority AöR plant Kabelmanagementsysteme für Unikai Landstromanlage im Hamburger Hafen; Emissionsreduktion durch Landstrom

559259-2026 - Ergebnis

559259-2026 Page 1/8 See the notice on TED website 559259-2026 - Ergebnis Deutschland – Installation von Elektroanlagen – Planung und Herstellung der Kabelmanagementsysteme für die Landstromanlage Unikai im Hamburger Hafen OJ S 154/2026 12/08/2026 Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung Bauleistungen - Dienstleistungen

  1. Beschaffer 1.1. Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Hamburg Port Authority AöR E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung Tätigkeit des Auftraggebers: Hafeneinrichtungen
  2. Verfahren 2.1. Verfahren Titel: Planung und Herstellung der Kabelmanagementsysteme für die Landstromanlage Unikai im Hamburger Hafen Beschreibung: Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) plant aufgrund von EU-Vorgaben den Bau von weiteren Landstromanlagen für verschiedene Schiffstypen mit einer Kapazität ab 5.000 GT. Die Ausstattung der Liegeplätze am Terminal Unikai mit einer Landstromanlage ist daher unabdingbar, um die Emissionen der Seeschiffe während der Liegezeit zu reduzieren. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Kabelmanagementsysteme (CMS) für zwei Liegeplätze (LP). Diese sind der LP 5+6 und der LP 7+8. Für jeden der zwei geplanten Anschlusspunkte, ist ein CMS für RoRo-Schiffe, ConRo-Schiffe und Car Carrier (im Folgenden als RoRo-Schiffe zusammengefasst) vorgesehen. Weiterhin ist optional für jeden LP ein CMS für Containerschiffe zu planen. Die Versorgung der CMS erfolgt durch eine Umformeranlage, deren Gesamtleistung auf 8 MVA begrenzt ist. Somit können beide Liegeplätze mit je 4 MVA oder ein beliebiger Liegeplatz mit der von der Norm geforderte Maximalleistung von 6,5 MVA für RoRo-Schiffe (bzw. optional 7,5 MVA für Containerschiffe) versorgt werden. Zum Leistungsumfang gehört die Entwicklung der CMS für RoRo-Schiffe (und optional für Containerschiffe), die Entwurfsplanung und die Ausführungsplanung. Weitere optionale Leistungen sind Lieferung, Bau, Montage und die Bestandsplanung der für die Übergabesysteme notwendigen Anschlusstechnik einschließlich der Mittelspannungs- und Datenübertragung. Die Gewährleistungsphase ist in der optionalen Bauausführung inbegriffen. Die Wartung der CMS ist eine weitere Option. Nicht zum Leistungsumfang gehören die Anlagentechnik (Umformeranlage) einschließlich Kabelzug und die dafür erforderlichen Trassenbauarbeiten. Diese werden in gesonderten Ausschreibungen berücksichtigt. Die technischen Schnittstellen werden in den Ausschreibungsunterlagen nach dem Teilnahmewettbewerb näher definiert. Das Projekt soll der Erreichung der Ziele der Klimaneutralität des Hafens dienen, daher wird auf den Einsatz energieeffizienter und nachhaltiger Technologien besonders Wert gelegt. Die Landstromanlage soll nach der geltenden Norm (zurzeit IEC/IEEE 80005-1 (2019)) errichtet werden. Folgende Anforderungen für den späteren Betrieb/Instandhaltung müssen bei der Planung berücksichtigt werden: -

559259-2026 Page 2/8 flexible und bedarfsgerechte Auslegung der CMS für RoRo-Schiffe, auch unter Berücksichtigung der Option CMS für Containerschiffe, an beiden Liegeplätzen für unterschiedliche Schiffstypen (z.B. unterschiedliche Steckerposition und Übergabesysteme). - Festlegung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs der Anlage und dessen Grenzen (z.B. Wasserstände, Wind, Tiefgang und Position der Luken bzw. Übergabesysteme der Schiffe). - Tideausgleich der CMS an beiden Liegeplätzen mittels automatischer Messung. - Auslegung und Berücksichtigung der Anlage gem. Betriebssicherheitsverordnung und Maschinenrichtlinie, einschließlich Arbeitsstättenverordnung, CE-Konformität und HBauO. - Hochwassersicherheit der Anlage und der wesentlichen Komponenten. - Ausstattung der CMS mit DECT-Telefonanlage (Alleinarbeitsplatz/Arbeitssicherheit prüfen). - Auslegung der Lebensdauer der wesentlichen Komponenten (Maschinentechnik=30 Jahre, Elektrotechnik=15 Jahre, Bautechnik=70 Jahre). - wartungsarme Ausführung aller Komponenten - begrenzte manuelle Zuarbeiten (Schaltung & Bedienung) beim Versorgungsprozess (mögliche Automation des CMS) Kennung des Verfahrens: d906b88f-1792-476b-8699-a62615f1a890 Interne Kennung: TD-1535-25-WT-EU Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog Das Verfahren wird beschleunigt: nein 2.1.1. Zweck Art des Auftrags: Bauleistungen Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 45311000 Installation von Elektroanlagen 2.1.2. Erfüllungsort Stadt: Hamburg Postleitzahl: 20457 Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600) Land: Deutschland 2.1.4. Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: 1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO. 2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb mit anschließender Dialog- und Angebotsphase. 3.) Unter ist ein www.vergabe.rib.de Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen. 4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform zu www.vergabe.rib.de nutzen. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind. 5.) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den Informationen zum Bewerberbogen. 6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 6 in den Informationen zum Bewerberbogen. 7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben

559259-2026 Page 3/8 gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. 8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese über die Vergabe-Plattform zu stellen . Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter

www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen. 9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Kapitel 10 der Informationen zum Bewerberbogen. 10.) Die gemäß Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber (max. 5, die mindestens 2,1 Punkte erreichen und die Mindestanforderungen erfüllen) mit den höchsten Punktzahlen erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Dialogphase eingeladen. Ist die maximal vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in die Dialogphase erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position, wird die Anzahl der Teilnehmer für die Dialogphase dementsprechend erhöht. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Zur Vorbereitung der Dialogphase stellt der Auftraggeber allen Bietern die Zuschlagskriterien zur Verfügung. Im Anschluss an den Dialog erhalten die Bieter die Möglichkeit, ihre eingereichten Lösungen (für alle Varianten) nach den neuen Erkenntnissen aus dem Dialog zu überarbeiten und zur Verfügung zu stellen. Die überarbeiteten Lösungen werden anhand der Zuschlagskriterien bewertet. In jeder Dialogphase kann die Zahl der zu erörternden Lösungen anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien verringert werden. Dazu wird die HPA die Unternehmen informieren, wenn deren Lösungen nicht für die folgende Dialogphase vorgesehen sind. Der Auftraggeber schließt den Dialog ab, wenn er die Lösungen ermittelt hat, mit denen die Bedürfnisse und Anforderungen an die zu beschaffende Leistung befriedigt werden können. Die im Verfahren verbliebenen Teilnehmer werden hierüber informiert. Der Auftraggeber behält sich vor nach der Dialogphase direkt in die Angebotsphase zu gehen, wenn die angepassten zuschlagsfähigen Lösungen den Anforderungen des Auftraggebers entsprechen. Nur die drei Teilnehmer mit den am besten bewerteten Lösungen werden in die Dialogphase 2 übernommen. 11.) Die Ausschreibung ist für Klein- und Mittelständische Unternehmen geeignet. 12.) Der vorläufige Zeitplan ist den “Ablauf Wettbewerblicher Dialog” in den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. 13.) Für die Teilnahme am wettbewerblichen Dialog ist die Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung vorgesehen. Die ausgeschiedenen Teilnehmer der Dialogphase 1 erhalten eine entsprechende Information über deren Nichtberücksichtigung in der Dialogphase 2 sowie eine einmalige Entschädigung in Höhe von 5.000 Euro (netto). Nach Beendigung des Verfahrens wird an die Teilnehmer der 2. Dialogphase eine Zahlung von einmalig 10.000 € (netto) geleistet. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/25/EU sektvo - 5. Los 5.1. Los: LOT-0000 Titel: Planung und Herstellung der Kabelmanagementsysteme für die Landstromanlage Unikai im Hamburger Hafen

559259-2026 Page 4/8 Beschreibung: Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) plant aufgrund von EU-Vorgaben den Bau von weiteren Landstromanlagen für verschiedene Schiffstypen mit einer Kapazität ab 5.000 GT. Die Ausstattung der Liegeplätze am Terminal Unikai mit einer Landstromanlage ist daher unabdingbar, um die Emissionen der Seeschiffe während der Liegezeit zu reduzieren. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Kabelmanagementsysteme (CMS) für zwei Liegeplätze (LP). Diese sind der LP 5+6 und der LP 7+8. Für jeden der zwei geplanten Anschlusspunkte, ist ein CMS für RoRo-Schiffe, ConRo-Schiffe und Car Carrier (im Folgenden als RoRo-Schiffe zusammengefasst) vorgesehen. Weiterhin ist optional für jeden LP ein CMS für Containerschiffe zu planen. Die Versorgung der CMS erfolgt durch eine Umformeranlage, deren Gesamtleistung auf 8 MVA begrenzt ist. Somit können beide Liegeplätze mit je 4 MVA oder ein beliebiger Liegeplatz mit der von der Norm geforderte Maximalleistung von 6,5 MVA für RoRo-Schiffe (bzw. optional 7,5 MVA für Containerschiffe) versorgt werden. Zum Leistungsumfang gehört die Entwicklung der CMS für RoRo-Schiffe (und optional für Containerschiffe), die Entwurfsplanung und die Ausführungsplanung. Weitere optionale Leistungen sind Lieferung, Bau, Montage und die Bestandsplanung der für die Übergabesysteme notwendigen Anschlusstechnik einschließlich der Mittelspannungs- und Datenübertragung. Die Gewährleistungsphase ist in der optionalen Bauausführung inbegriffen. Die Wartung der CMS ist eine weitere Option. Nicht zum Leistungsumfang gehören die Anlagentechnik (Umformeranlage) einschließlich Kabelzug und die dafür erforderlichen Trassenbauarbeiten. Diese werden in gesonderten Ausschreibungen berücksichtigt. Die technischen Schnittstellen werden in den Ausschreibungsunterlagen nach dem Teilnahmewet