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title: "Hamburg Port Authority AöR plant Kabelmanagementsysteme für Unikai Landstromanlage im Hamburger Hafen; Emissionsreduktion durch Landstrom"
sdDatePublished: "2026-08-12T07:05:00Z"
source: "https://www.hamburg-port-authority.de/fileadmin/system/invitations-to-tender/de/August_2026/eForm_Vergebener_Auftrag_TD-1535-25-WT-EU.pdf"
topics:
  - name: "waterway and maritime transport"
    identifier: "medtop:20000343"
  - name: "infrastructure projects"
    identifier: "medtop:20001245"
  - name: "environmental policy"
    identifier: "medtop:20000423"
  - name: "energy industry"
    identifier: "medtop:20000261"
  - name: "public contract"
    identifier: "medtop:20001159"
locations:
  - "Hamburg"
  - "Germany"
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Hamburg Port Authority AöR plant Kabelmanagementsysteme für Unikai Landstromanlage im Hamburger Hafen; Emissionsreduktion durch Landstrom

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Deutschland – Installation von Elektroanlagen – Planung und Herstellung der
Kabelmanagementsysteme für die Landstromanlage Unikai im Hamburger Hafen
OJ S 154/2026 12/08/2026
Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistungen - Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Hamburg Port Authority AöR
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Tätigkeit des Auftraggebers: Hafeneinrichtungen
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Planung und Herstellung der Kabelmanagementsysteme für die Landstromanlage Unikai
im Hamburger Hafen
Beschreibung: Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) plant aufgrund von EU-Vorgaben den
Bau von weiteren Landstromanlagen für verschiedene Schiffstypen mit einer Kapazität ab
5.000 GT. Die Ausstattung der Liegeplätze am Terminal Unikai mit einer Landstromanlage ist
daher unabdingbar, um die Emissionen der Seeschiffe während der Liegezeit zu reduzieren.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Kabelmanagementsysteme (CMS) für zwei
Liegeplätze (LP). Diese sind der LP 5+6 und der LP 7+8. Für jeden der zwei geplanten
Anschlusspunkte, ist ein CMS für RoRo-Schiffe, ConRo-Schiffe und Car Carrier (im Folgenden
als RoRo-Schiffe zusammengefasst) vorgesehen. Weiterhin ist optional für jeden LP ein CMS
für Containerschiffe zu planen. Die Versorgung der CMS erfolgt durch eine Umformeranlage,
deren Gesamtleistung auf 8 MVA begrenzt ist. Somit können beide Liegeplätze mit je 4 MVA
oder ein beliebiger Liegeplatz mit der von der Norm geforderte Maximalleistung von 6,5 MVA
für RoRo-Schiffe (bzw. optional 7,5 MVA für Containerschiffe) versorgt werden. Zum
Leistungsumfang gehört die Entwicklung der CMS für RoRo-Schiffe (und optional für
Containerschiffe), die Entwurfsplanung und die Ausführungsplanung. Weitere optionale
Leistungen sind Lieferung, Bau, Montage und die Bestandsplanung der für die
Übergabesysteme notwendigen Anschlusstechnik einschließlich der Mittelspannungs- und
Datenübertragung. Die Gewährleistungsphase ist in der optionalen Bauausführung inbegriffen.
Die Wartung der CMS ist eine weitere Option. Nicht zum Leistungsumfang gehören die
Anlagentechnik (Umformeranlage) einschließlich Kabelzug und die dafür erforderlichen
Trassenbauarbeiten. Diese werden in gesonderten Ausschreibungen berücksichtigt. Die
technischen Schnittstellen werden in den Ausschreibungsunterlagen nach dem
Teilnahmewettbewerb näher definiert. Das Projekt soll der Erreichung der Ziele der
Klimaneutralität des Hafens dienen, daher wird auf den Einsatz energieeffizienter und
nachhaltiger Technologien besonders Wert gelegt. Die Landstromanlage soll nach der
geltenden Norm (zurzeit IEC/IEEE 80005-1 (2019)) errichtet werden. Folgende Anforderungen
für den späteren Betrieb/Instandhaltung müssen bei der Planung berücksichtigt werden: -

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flexible und bedarfsgerechte Auslegung der CMS für RoRo-Schiffe, auch unter
Berücksichtigung der Option CMS für Containerschiffe, an beiden Liegeplätzen für
unterschiedliche Schiffstypen (z.B. unterschiedliche Steckerposition und Übergabesysteme). -
Festlegung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs der Anlage und dessen Grenzen (z.B.
Wasserstände, Wind, Tiefgang und Position der Luken bzw. Übergabesysteme der Schiffe). -
Tideausgleich der CMS an beiden Liegeplätzen mittels automatischer Messung. - Auslegung
und Berücksichtigung der Anlage gem. Betriebssicherheitsverordnung und
Maschinenrichtlinie, einschließlich Arbeitsstättenverordnung, CE-Konformität und HBauO. -
Hochwassersicherheit der Anlage und der wesentlichen Komponenten. - Ausstattung der CMS
mit DECT-Telefonanlage (Alleinarbeitsplatz/Arbeitssicherheit prüfen). - Auslegung der
Lebensdauer der wesentlichen Komponenten (Maschinentechnik=30 Jahre, Elektrotechnik=15
Jahre, Bautechnik=70 Jahre). - wartungsarme Ausführung aller Komponenten - begrenzte
manuelle Zuarbeiten (Schaltung & Bedienung) beim Versorgungsprozess (mögliche
Automation des CMS)
Kennung des Verfahrens: d906b88f-1792-476b-8699-a62615f1a890
Interne Kennung: TD-1535-25-WT-EU
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45311000 Installation von Elektroanlagen
2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO. 2.) Bei dieser
Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb mit
anschließender Dialog- und Angebotsphase. 3.) Unter
 ist ein
www.vergabe.rib.de
Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die
für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist
mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen. 4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und
allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf
elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority
AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform
 zu
www.vergabe.rib.de
nutzen. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich.
Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch
mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen
Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag
wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum
Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind. 5.)
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft
zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft
einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den
Informationen zum Bewerberbogen. 6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 6 in den
Informationen zum Bewerberbogen. 7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben

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gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei fremdsprachigen
Bescheinigungen kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache
nachgefordert werden. 8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind
diese über die Vergabe-Plattform zu stellen . Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte
Auskünfte zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO
vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des
laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter

www.vergabe.rib.de
veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen
abzurufen. 9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die
angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Kapitel 10
der Informationen zum Bewerberbogen. 10.) Die gemäß Rangreihenfolge am besten
geeigneten Bewerber (max. 5, die mindestens 2,1 Punkte erreichen und die
Mindestanforderungen erfüllen) mit den höchsten Punktzahlen erhalten nach Auswertung der
Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Dialogphase
eingeladen. Ist die maximal vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in die
Dialogphase erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position,
wird die Anzahl der Teilnehmer für die Dialogphase dementsprechend erhöht. Die anderen
Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren
Vergabeverfahren. Zur Vorbereitung der Dialogphase stellt der Auftraggeber allen Bietern die
Zuschlagskriterien zur Verfügung. Im Anschluss an den Dialog erhalten die Bieter die
Möglichkeit, ihre eingereichten Lösungen (für alle Varianten) nach den neuen Erkenntnissen
aus dem Dialog zu überarbeiten und zur Verfügung zu stellen. Die überarbeiteten Lösungen
werden anhand der Zuschlagskriterien bewertet. In jeder Dialogphase kann die Zahl der zu
erörternden Lösungen anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien verringert werden. Dazu
wird die HPA die Unternehmen informieren, wenn deren Lösungen nicht für die folgende
Dialogphase vorgesehen sind. Der Auftraggeber schließt den Dialog ab, wenn er die
Lösungen ermittelt hat, mit denen die Bedürfnisse und Anforderungen an die zu beschaffende
Leistung befriedigt werden können. Die im Verfahren verbliebenen Teilnehmer werden
hierüber informiert. Der Auftraggeber behält sich vor nach der Dialogphase direkt in die
Angebotsphase zu gehen, wenn die angepassten zuschlagsfähigen Lösungen den
Anforderungen des Auftraggebers entsprechen. Nur die drei Teilnehmer mit den am besten
bewerteten Lösungen werden in die Dialogphase 2 übernommen. 11.) Die Ausschreibung ist
für Klein- und Mittelständische Unternehmen geeignet. 12.) Der vorläufige Zeitplan ist den
"Ablauf Wettbewerblicher Dialog" in den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. 13.) Für
die Teilnahme am wettbewerblichen Dialog ist die Zahlung einer angemessenen
Aufwandsentschädigung vorgesehen. Die ausgeschiedenen Teilnehmer der Dialogphase 1
erhalten eine entsprechende Information über deren Nichtberücksichtigung in der Dialogphase
2 sowie eine einmalige Entschädigung in Höhe von 5.000 Euro (netto). Nach Beendigung des
Verfahrens wird an die Teilnehmer der 2. Dialogphase eine Zahlung von einmalig 10.000 €
(netto) geleistet.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
5. Los
5.1. Los: LOT-0000
Titel: Planung und Herstellung der Kabelmanagementsysteme für die Landstromanlage Unikai
im Hamburger Hafen

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Beschreibung: Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) plant aufgrund von EU-Vorgaben den
Bau von weiteren Landstromanlagen für verschiedene Schiffstypen mit einer Kapazität ab
5.000 GT. Die Ausstattung der Liegeplätze am Terminal Unikai mit einer Landstromanlage ist
daher unabdingbar, um die Emissionen der Seeschiffe während der Liegezeit zu reduzieren.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Kabelmanagementsysteme (CMS) für zwei
Liegeplätze (LP). Diese sind der LP 5+6 und der LP 7+8. Für jeden der zwei geplanten
Anschlusspunkte, ist ein CMS für RoRo-Schiffe, ConRo-Schiffe und Car Carrier (im Folgenden
als RoRo-Schiffe zusammengefasst) vorgesehen. Weiterhin ist optional für jeden LP ein CMS
für Containerschiffe zu planen. Die Versorgung der CMS erfolgt durch eine Umformeranlage,
deren Gesamtleistung auf 8 MVA begrenzt ist. Somit können beide Liegeplätze mit je 4 MVA
oder ein beliebiger Liegeplatz mit der von der Norm geforderte Maximalleistung von 6,5 MVA
für RoRo-Schiffe (bzw. optional 7,5 MVA für Containerschiffe) versorgt werden. Zum
Leistungsumfang gehört die Entwicklung der CMS für RoRo-Schiffe (und optional für
Containerschiffe), die Entwurfsplanung und die Ausführungsplanung. Weitere optionale
Leistungen sind Lieferung, Bau, Montage und die Bestandsplanung der für die
Übergabesysteme notwendigen Anschlusstechnik einschließlich der Mittelspannungs- und
Datenübertragung. Die Gewährleistungsphase ist in der optionalen Bauausführung inbegriffen.
Die Wartung der CMS ist eine weitere Option. Nicht zum Leistungsumfang gehören die
Anlagentechnik (Umformeranlage) einschließlich Kabelzug und die dafür erforderlichen
Trassenbauarbeiten. Diese werden in gesonderten Ausschreibungen berücksichtigt. Die
technischen Schnittstellen werden in den Ausschreibungsunterlagen nach dem
Teilnahmewet