Der Euro startet heute Morgen im europäischen Handel bei 1,1540 USD; Prognose Eurozone-Wachstum 2026 auf 0,8% erhöht

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Devisentelegramm

Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.

11.08.2026 08:16 Aktuelle Kurse

(nicht handelbar) Geld Brief Geld Brief Geld Brief EUR / USD 1,1540 1,1540 EUR / AUD 1,6356 1,6357 EUR / HUF 364,71 364,89 EUR / GBP 0,8540 0,8541 EUR / NZD 1,9604 1,9607 EUR / CNH 7,7850 7,7856 EUR / CHF 0,9354 0,9355 EUR / HKD 9,0543 9,0551 GBP / USD 1,3512 1,3513 EUR / JPY 183,73 183,74 EUR / SGD 1,4776 1,4778 USD / CHF 0,8105 0,8106 EUR / CAD 1,6075 1,6077 EUR / TRY 55,1105 55,1175 USD / JPY 159,20 159,21 EUR / SEK 10,9571 10,9597 EUR / THB 38,1973 38,2185 USD / CAD 1,6075 1,3931 EUR / NOK 10,9547 10,9570 EUR / CZK 24,2610 24,2670 AUD / USD 0,7055 0,7056 EUR / DKK

7,4755

7,4759 EUR / PLN

4,3039

4,3047 NZD / USD

0,5886

0,5887 $-Handelsranges: High Low Last

Frankfurt 1,1563-65 1,1544-46 1,1550-52 Für den Abschluss von New York 1,1554-56 1,1540-42 1,1541-43 Devisengeschäften wählen Sie Tokio 1,1548-50 1,1540-42 bitte +49 40 3578-97430 Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg Guten Morgen! Der Euro startet heute Morgen bei 1,1540 USD in den europäischen Handel, nachdem der gestrige Tages- höchstkurs bei 1,1563 USD gehandelt wurde. Trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg, höherer Energiepreise und anhaltenden Probleme in der europäi- schen Industrie hat sich die Wirtschaft des Euroraums widerstandsfähiger entwickelt als erwartet. Nach einer Bloomberg -Umfrage unter Analysten dürfte die Wirtschaft der Eurozone in diesem Jahr um 0,8 Prozent zule- gen, nachdem bislang lediglich 0,5 Prozent erwartet worden waren. Ausschlaggebend für die Aufwärtskorrektur war vor allem das überraschend starke zweite Quartal: Das Bruttoinlandsprodukt legte zwischen April und Juni um 0,4 Prozent zu und damit doppelt so stark wir zuvor prognostiziert. Besonders Deutschland gilt zunehmend als Stütze der europäischen Konjunktur. Höhere staatliche Investitio- nen, vor allem im Verteidigungssektor, sowie wirtschaftliche Reformen dürften das Wachstum in den kommen- den Jahren ankurbeln. Die verbesserte Stimmungslage spiegelt sich auch in den Sentix-Konjunkturdaten wider. Der Konjunkturindex für den Euroraum stieg im August auf plus 0,9 Punkte und erreichte damit erstmals seit Monaten wieder positives Terrain. Auch für Deutschland legte der Indikator deutlich zu und signalisiert eine wei- tere Stabilisierung der Wirtschaft. Gleichzeitig werden deutsche Unternehmen aktuell belastet, da die unge- wöhnlich niedrigen Wasserstände auf Rhein und Donau den Gütertransport stark beeinträchtigen. An den Anleihemärkten stehen die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik im Mittelpunkt. Die Renditen zehn- jähriger US-Staatsanleihen gaben leicht nach, nachdem die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten schwächer ausge- fallen waren. Die Zinsmärkte rechnen aktuell mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed im September. Auch in der Schweiz wurden die Zinserwartungen weiter nach hinten verschoben. Befragte Ökonomen gehen inzwischen mehrheitlich davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank ihren Leitzins bis Ende 2027 bei null Prozent belassen wird.

EURUSD startet kaum verändert bei 1,1540 USD. Wir blicken weiter auf einen Widerstand bei 1,1630 USD. Südwärts gerichtete Kurse treffen bei 1,1480 USD auf eine erste Unterstützung. EURGBP liegt auf bekanntem Niveau bei 0,8540 GBP. Die Unterstützung bei 0,8460 GBP bleibt intakt, genau wie die Hürde an der 0,8690er-Marke. EURCHF beginnt bei der 0,9350er-Marke und verbleibt somit weiterhin im bekannten Korridor zwischen 0,9250 CHF und 0,9395 CHF. EURJPY startet fester bei 183,75 JPY. Im weiteren Kursanstieg könnte sich die 185er-Marke weiterhin als nächster Widerstand erweisen. Abgebende Notierungen könnten bei 181,00 JPY wieder eine Unterstützung vorfinden.

Heutige Daten

Quelle: Bloomberg Zeit Land Ereignis

Zeitraum Konsens Vorperiode 16:00 US Verkauf bestehender Häuser, Mio. (JR)

Juli 4,1 4,1