Patienten berichten über Entgiftung und Langzeittherapie im Diakonie-Krankenhaus Elbingerode, Sachsen-Anhalt; 22 Wochen Durchhalteleistung
Erfahrungen mit Diakonie-Krankenhaus Elbingerode, Sachsen-Anhalt, 12.08.2026
Ich durfte Anfang des Jahres acht Wochen auf der Traumastation verbringen und bin dafür von Herzen dankbar. Von Anfang an habe ich die Zusammenarbeit des gesamten Teams als unglaublich wertschätzend, liebevoll und professionell erlebt. Alles war sehr gut durchdacht und aufeinander abgestimmt. Besonders hilfreich fand ich, dass die Termine nicht eng aneinander gereiht waren, sondern immer wieder bewusst Pausen dazwischen lagen. Diese Zeit hat mir ermöglicht, das Erlebte zu reflektieren, sacken zu lassen und einfach einmal durchzuatmen. Ich habe mich während meines gesamten Aufenthalts gesehen, verstanden und vom ganzen Team sehr gut begleitet gefühlt. Gemeinsam wurde sehr schnell ein Ansatz gefunden, mit dem wir beginnen konnten zu arbeiten. Das hat mir viel Sicherheit gegeben. Zu wissen, dass ich die für mich richtige Klinik gefunden habe und Intervall besprochen wurde, ist ein unglaublich beruhigendes Gefühl. Auch einige Dinge aus der morgendlichen Routine kann ich heute teilweise in meinen Alltag integrieren, was mir sehr hilft. Besonders dankbar bin ich auch für ein Lied, das mich bis heute begleitet und mir hilft, mich zu erden. Ein ganz großes und herzliches Dankeschön an das gesamte Team für die liebevolle Begleitung, die Geduld, das Verständnis und die wertvolle Arbeit. Ich habe mich bei Ihnen sehr gut aufgehoben gefühlt :) Vielen lieben Dank für alles und ganz liebe Grüße!
Schwestern und Pfleger sind super Ärzte und Therapeuten nicht ,die Entgiftung ist top der Rest ist leider traurig!!!!
Diese Klinik ist sehr empfehlenswert, doch man muss dort durchhalten um zu verstehen worum es in der Therapie geht!! Ich habe dort 22 Wochen durchgehalten und ich glaube die ersten 8 Wochen habe ich fast jeden Tag mit Abbruch Gedanken gespielt. Die Therapeuten und Ärzte sind erstklassig .Sie erkennen Dein Problem . Kein Handy zu haben war für mich kein Problem ausserdem hat man es ja Sonntags und auf Antrag auch Montags .Die Kontaktsperre half mir mich stärker mit meinen Problemen zu befassen. Das einzige was ich kritisieren kann ist das diese Einrichtung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen nicht gut ausgestattet ist aber wie gesagt ich habe es geschafft :-)
Hallo, ich bin zum Alkoholentzug gekommen und hatte so viel Angst, da ich verschiedene psychische und chronische Krankheiten habe und nicht gut mit Menschen umgehen kann. Aber ich bin trotzdem hierhin gegangen, und es war einfach die beste Entscheidung, wenn man wirklich die Absicht hat, mit seiner Sucht aufzuhören. Ich bin Herrn Dr. med. Christian Woratz und seinem ganzen Team so dankbar. Es wird für jedes Problem eine Lösung gefunden. Jeder Mitarbeiter ist echt nett und nimmt sich immer die Zeit, sich zu unterhalten. Auch das Essen und die Sauberkeit sind einfach top. Diese Klinik hat fünf Sterne verdient und das Team sogar sechs Sterne. Ich danke euch von ganzem Herzen! ??
Ich kann die negativen Äußerungen einiger ehemaliger Patienten absolut nicht nachvollziehen. Ich habe im Diakoniekrankenhaus Elbingerode einige Entzüge auf der Inneren gemacht, war Patient auf der Psychiatrie und habe 6 Monate eine Langzeittherapie in der REHA gemacht. Ich würde jederzeit wieder dort und nur dort Patient werden, wenn es nötig wäre. Ich habe sämtliche Teams dort als sehr menschlich und warmherzig empfunden. Der Aufenthalt dort hatte weder etwas mit “Strafvollzug” noch “Gängelei”, “Willkür” oder übertriebener Strenge zu tun, dies ist absoluter Unsinn! Ja es gibt Regeln, welche nicht geheim sind und über die man im Vorfeld aufgeklärt wird. Alles keine Schikane! Es ist Suchttherapie und keine Wellnesskur! Die Klinik ist eine der besten Deutschlands was die Erfolgsbilanz angeht. Und am Ende bin ich fast schon mit Wehmut gegangen, weil die Zeit mir dort so unendlich viel gebracht hat. In meiner Krankheit und als Mensch. Ich denke ich habe sie dort kennen gelernt, die ewig unzufriedenen Dauernörgler, welche an allem etwas auszusetzen hatten. Die Anstand vergessen hatten und die sich schon lange Zeit nicht mehr an irgendwelche Regeln gehalten haben oder es auch gar nicht wollen. Die meisten sind während der Therapie an sich selbst gescheitert und haben dann ihren Frust darüber an der Klinik ausgelassen. Und dies liest sich dann hier in einigen Bewertungen. Ich kann nur sagen, ihr tut mir leid! Also liebe Leser und zukünftige Patienten: lasst euch nicht dumm machen von ein paar mit sich selbst nicht zufriedenen Schreihälsen! Man hat das Handy nicht dauerhaft und “getindert” werden darf da auch nicht. Wer damit zurecht kommt und wer Respekt und sonstige menschliche Umgangsformen drauf hat, kommt schnell zurecht. Es fühlt sich schnell gut an! Ich kann die Klinik mit all ihren Fachabteilungen uneingeschränkt empfehlen!
Ich war vom 06.09.2024 bis zum 12.02.2025 Patient im Diakonie-Krankenhaus in Elbingerode, zunächst zur Entgiftung für 10 Tage, dann zur Stabilisierung einen Monat in der Psychiatrie und schließlich zur Reha für vier Monate. Bereits mein Anruf, dass ich dringend Hilfe für mein alkoholproblem und meine Depression benötige, wurde wertschätzend und einfühlsam entgegen genommen. Während man in anderen Kliniken mit teils längeren Wartezeiten rechnen muss, konnte ich gleich nach Elbingerode. In der gesamten Zeit meines Klinikaufenthaltes ist es mir nicht einmal passiert, dass mir jemand vom Personal unfreundlich begegnet wäre. Ganz im Gegenteil: Man gibt sich hier überdurchschnittlich Mühe, nicht aufgesetzt sondern authentisch. Und natürlich gilt auch hier das Grundprinzip: Wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es auch heraus. Ich habe mich bemüht freundlich zu sein. Und mir wurde freundlich und auf Augenhöhe begegnet. Die Atmosphäre ist grundlegend positiv, wertschätzend und einfühlsam. Das habe ich in einer anderen Klinik leider auch schon anders kennengelernt. Hier wird man mit einem Suchtproblem nicht als Mensch zweiter Klasse behandelt. Es ist ein christliches Haus. Das sollte man wissen. Aber niemand zwingt einem seinen Glauben auf. Für 10 bis 15 Minuten einem Gedankeninput als Besinnung über authentische Erfahrungsberichte und christliche Werte zuzuhören hat meines Erachtens noch niemanden geschadet. Das Regelwerk ist umfangreich und gewöhnungsbedürftig. Alles Suchtkranker darf man sich jedoch eingestehen, das gerade hier Handlungsbedarf und Veränderung erforderlich ist. Therapie bedeutet Veränderung. Wer das nicht möchte, ist hier fehl am Platz. Denn ohne die eigene Bereitschaft ist keine Therapie und somit keine Veränderung möglich. Ganz gleich, ob Gruppentherapie, Einzelgespräche, Ergotherapie und Arbeitstherapie, Sport und Schwimmen, ich habe von allem profitiert und zehre noch heute davon. Und ich würde es wieder machen, so hart die Therapie auch war. Denn an sich selbst zu arbeiten mit Mitte 40, ist nie einfach. Man muss es wollen, andernfalls kann man es auch lassen. Mit suchtkranken als Klientel zu arbeiten ist nicht immer einfach. Abschließend bleibt mir nur noch einmal DANKE zu sagen an alle Mitarbeiter, Diakonissen, Therapeuten, Pfleger und Schwestern, Ärzte und Ärztinnen, Hauswirtschaftspersonal, … Ihr leistet einen Super-Diens! Macht weiter so! Viel Kraft, Gesundheit und Gottes Segen! MM
!!!!! ACHTUNG !!!!! Postsozialistischer Entzug. Gefängnischarakter bzw.DDR Ferienlager mit Umerziehung kann ich leider bestätigen. Man sollte sein Gehirn an der Rezeption abgeben, dann kommt man gut klar hier. Mir wurde mehrmals nahegelegt ich solle nicht Alles in Frage stellen. Da kann ich nur sagen mit dieser Einstellung würde Elbingerode heute noch in der DDR liegen. Ich kam zur Cannabisentwöhnung her. Dies wurde mit Hilfe von hohen Dosen Benzodiazepine durchgeführt. Zur Entlassung wurde ich weder informiert das mein Blut noch eine so hohe Dosis Benzodiazepin enthielt das ich nicht fahrtüchtig bin, noch wurde ich über die auftretenden Entzugserscheinungen von den Benzodiazepinen aufgeklärt. Dagegen ist ein Cannabisentzug ohne Medikamente glatt ein Kinderspiel. Ich bin total enttäuscht und wütend. Was hier mit den Menschen veranstaltet wird, das hat mit christlicher Nächstenliebe leider nichts zu tun.
Sehr geehrter Nutzer, wir danken Ihnen für Ihre Bewertung und Ihre kritischen Hinweise. Diese werden wir im Team besprechen. Wenn Sie darüber hinaus persönlichen Gesprächsbedarf haben, können Sie sich gern an das Qualitätsmanagement wenden unter der Telefonnummer: 039454
- Freundliche Grüße Diakonie-Krankenhaus Elbingerode Anabel Zwerschke Qualitäts- und Risikomanagement
Das Pflegepersonal, sowie die Assistenzärztin und der Oberarzt sehr nett aufmerksam, kompetent und respektvoll im Umgang mit den Patienten.Auch der Bereich Hauswirtschaft, sowie die Klinik eigene Küche sollte einmal lobend erwähnt werden.Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt und mir ist in kürzester Zeit geholfen worden. Vielen Dank
Ich war am Tiefpunkt meines Lebens, als ich nach Elbi kam. Die Therapie ist hart, ja. Die Regeln sind streng, ja. Ich war oft abgefuckt, da sein zu müssen, ja. Aber an jeden, der Bock hat seinen Leben in den Griff zu bekommen und an einem Suchtmittel hängt: Geht nach Elbingerode! Der wirklich schwere Teil begann erst nach meiner Entlassung. Jetzt, ca. drei Monate nach dieser, sehe ich, dass diese Klinik mir das Leben gerettet hat. Danke an jeden einzelnen in dieser Klinik. Ihr seid großartig.
Mir wurde hier sehr geholfen. Ärztlich kompetent und immer zugewandt. Es ist immer ein Ansprechpartner da. Das ganze Team auf der Station ist aufmerksam und mit den Patienten im freundlichen Kontakt.
Man muss nur begreifen das alle Mitarbeiter einem nur helfen wollen und es ist wie auch woanders, man kann den einen mehr und den anderen weniger leiden. Es wird sich sehr gut um einen gekümmert und jeder hat immer ein offenes Ohr. Es gibt klare Regeln und an die muss man sich nur halten und schon ist alles ganz einfach.
Eine ausgezeichnete Reha-Einrichtung mit ausgezeichnetem Personal. ???? ?? ?? ?? Eigener Aufenthalt von April bis Juli 2024. Die Einrichtung erhält, meines Erachtens nach, zu Unrecht den Vergleich eines -Aufenthaltes wie im Gefängnis-. (Manche von Ihnen werden dies als Leser ggf. bei Bewertungen
Rezensionen gesehen haben.) BLÖDSINN!!! Als Betroffener mit einer Suchterkrankung geht man als Patient einen solch schweren Weg durch‘s Leben. Dagegen ist das Regelwerk in dieser Einrichtung die kleinste Hürde zu einem neuen Leben, welches im Anschluss der Reha wieder ein lebenswertes sein wird. Natürlich nur durch das Mitwirken der eigenen Person. Elbingerode hat mir das Leben nach einigen schweren privaten Schicksalsschlägen und begleitender Suchterkrankung zurückgegeben. Ein aufrichtiges und herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter dieser Einrichtung. ?????? September 2024, K.S.
Es hat mir gut getan
Ich verbrachte längere Zeit auf der Traumaabteilung, in einer kleinen geschlossene Gruppe von acht Frauen. Ich fühlte mich dort beschützt und gut aufgehoben. Die Schwestern haben sich gut um uns gekümmert. Sie sollten aber weniger über ihre Kollegen klatschen, das geht wirklich zu weit.Ich möchte nicht wissen, dass ein Therapeut Verstopfung oder einen anderen Streit mit dem Partner hat. Die Therapeuten sind gut und jeder hat sein eigenes Fachgebiet.Obwohl ich manchmal dachte, dass sie nicht so gut miteinander auskamen. In Bezug auf mein Trauma ist mir vieles bewusst geworden. Dafür bin ich sehr dankbar.Was ein absolutes No-Go ist, dass manche Therapeuten denken, sie könnten einfach in ein Zimmer stürmen. Der Raum ist ein sicherer Rückzugsort für die Frauen. Die Küche ist gut, Elbingerode hat eine wunderschöne Natur, die Berge, die vielen Bäche. Wald und Tiere. All das strahlt Ruhe aus und den braucht man dort wirklich. Wenn einem etwas nicht gefiel oder man ein Problem hatte, konnte man es einfach jedem sagen. Auf Augenhöhe mit fast allen Mitarbeitern. Übrigens ist die Putzfee der Abteilung ein Scha