Naturkundemuseum Leipzig ruft Leipziger zur Meldung von Fledermäusen in Leipzig; Arten-Olympiade 2026
Abendseglern auf der Spur - Aufruf zum Melden von Fledermäusen - Stadt Leipzig
Abendseglern auf der Spur - Aufruf zum Melden von Fledermäusen
Mit Naturbeobachtungen der Wissenschaft helfen: Bei der abendlichen Jagd nach Insekten können Fledermäuse beobachtet werden. Der August ist ein geeigneter Zeitpunkt, um in Leipzig besonders gut den aktiven Tieren nachzuspüren und sie zu melden.
Das Naturkundemuseum Leipzig ruft zusammen mit dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Naturbeobachtungsplattform Observation.org sowie den regionalen Partnern zum fotografischen Melden der Naturbeobachtungen bei Observation.org oder in der App ObsIdentify auf. In der App können im Rahmen des Wettbewerbs „Arten-Olympiade 2026“ die Fotos hochgeladen werden. Alle Interessierten können mitmachen und über das gesamte Jahr hinweg die Natur erforschen.
„Besonders gut lassen sich Fledermäuse bei der Jagd beobachten“, rät der Fledermausexperte Dr. Carsten Trappmann: „Direkt beim Quartiersausflug, in Gewässernähe, an Waldrändern oder in naturnahen Gärten und generell dort wo viele Insekten als Nahrungsquelle sind. Die Muttertiere jagen ab Juni dann verstärkt in Quartiernähe, um die Jungen nicht zu lange allein zu lassen“. Mit Fledermaus-Detektoren, die die akustischen Rufe der Tiere für Menschen hörbar machen, wird die Bestimmung der Art einfacher. Aber oft kann man sie auch schon vom Balkon, im Garten oder bei einem abendlichen Spaziergang beobachten. In den Sommermonaten Juni und Juli sind die weiblichen Fledermäuse mit der Geburt und Aufzucht der Jungtiere in den Wochenstuben beschäftigt. Dort leben sie meist in Gruppen von zehn bis etwa zwanzig Weibchen. Die Männchen sind währenddessen hauptsächlich einzelgängerisch unterwegs.
Durch die Beteiligung an der Arten-Olympiade können alle naturkundlich interessierten Laien durch das bürgerwissenschaftliche Portal Observation.org zur Erforschung der streng geschützten Fledermäuse und der biologischen Vielfalt beitragen. Die gesammelten Daten werden für die Forschung und den Naturschutz genutzt. Dazu können die fotografischen Beobachtungen ganz einfach bei Observation.org gespeichert oder die App ObsIdentify oder Observation benutzt werden. Durch die automatische Foto-Bestimmungsfunktion der Apps, kann jeder teilnehmen, auch ohne Artenkenntnis.
Wer im Jahr 2026 die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland entdeckt, wird sich im Rahmen der bürgerwissenschaftlichen „Arten-Olympiade 2026“ zeigen, zu der das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu Jahresanfang aufgerufen hat. Ob Pilz, Pflanze, Tier oder deren Spuren - die Mitmachaktion für Naturinteressierte lädt das ganze Jahr über ein, Naturbeobachtungen auf der internationalen Plattform Observation.org und in der App ObsIdentify zu teilen. Zu den Partnern der Arten-Olympiade gehören unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster (CIBRA).
Für Interessierte stehen Informationen zu dem Projekt „Arten-Olympiade 2026“ auf der Website bereit:
Teilnehmende finden ihre Ergebnisse in der App ObsIdentify, Interessierte finden online die Ergebnisse der Aufrufe auf Stadt-Ebene .
Fragen per E-Mail an germany@observation.org .
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