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title: "Dr. Christian Meyer-Heidemann, startet gemeinsame Social-Media-Kampagne zum 50-jährigen Beutelsbacher Konsens, auf Social-Media-Kanälen der beteiligten Stellen; Kampagne klärt Neutralitäts-Mythen, stärkt demokratische Werte"
sdDatePublished: "2026-08-12T14:13:00Z"
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topics:
  - name: "democracy"
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  - name: "human rights"
    identifier: "medtop:20000592"
locations:
  - "Schleswig-Holstein"
  - "Baden-Württemberg"
  - "Germany"
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Dr. Christian Meyer-Heidemann, startet gemeinsame Social-Media-Kampagne zum 50-jährigen Beutelsbacher Konsens, auf Social-Media-Kanälen der beteiligten Stellen; Kampagne klärt Neutralitäts-Mythen, stärkt demokratische Werte

Pressemitteilung_Landtag

                               Nr. 9 / 12. August 2026
50 Jahre Beutelsbacher Konsens: Gemeinsame Kampagne
der Zentralen für politische Bildung
Ab heute auf den Social-Media-Kanälen des Landesbeauftragten für
politische Bildung, der Bundeszentrale sowie der Landeszentralen für
politische Bildung: #NichtNeutral – 50 Jahre Beutelsbacher Konsens. Unter
diesem Motto startet heute die gemeinsame Social-Media-Kampagne des
Landesbeauftragten, der Bundeszentrale sowie aller Landeszentralen für
politische Bildung zum 50. Jubiläum des Beutelsbacher Konsenses. Die
Jubiläumskampagne macht deutlich: Politische Bildung ist nicht neutral. Sie
steht für Demokratie, Menschenrechte und politische Teilhabe. Die
Kampagne widerspricht damit Missdeutungen, so auch einem
fälschlicherweise aus dem Beutelsbacher Konsens abgeleiteten
Neutralitätsgebot.
Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Dr. Christian Meyer-Heidemann,
erläuterte dazu: „'Nicht Neutral' ist mehr als eine Botschaft, es ist eine Haltung. Mit
unserer Kampagne räumen wir auf mit Mythen und Unwahrheiten rund um den
Beutelsbacher Konsens. Unsere freiheitlich-demokratischen Werte sind die
Grundlagen der politischen Bildung – sie zu schützen und zu verteidigen ist unser
Auftrag.“
Politische Bildung ist den Werten des Grundgesetzes verpflichtet und folgt gemäß
des Beutelsbacher Konsenses drei Leitprinzipien: Sie soll den konstruktiven
Umgang mit Kontroversen fördern. Sie darf Lernende nicht überwältigen. Ihr Ziel
ist es, Menschen zu befähigen, sich ein eigenständiges Urteil zu bilden. Der
Beutelsbacher Konsens legitimiert jedoch keine Gleichgültigkeit gegenüber
Angriffen auf demokratische Grundwerte. Genau diese Unterscheidung wurde vor
50 Jahren angelegt und ist auch heute notwendig. Staatliche politische Bildung ist
dabei strikt überparteilich.
Persönlichkeiten aus politischer Bildung, Verfassungsrecht, Medien, Kultur und
Zivilgesellschaft betonen in kurzen Videobeiträgen, warum Haltung für die Werte

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des Grundgesetzes nicht im Widerspruch zum Beutelsbacher Konsens stehen. Die
Beiträge der Kampagne beziehen Position und klären häufige Missverständnisse
auf.
Die Kampagne richtet sich an alle, die politische Bildung in die Praxis tragen: an
Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtungen der politischen Bildung ebenso wie
an Lehrkräfte aller Schulformen und Fächer sowie an Pädagoginnen und
Pädagogen in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, in Kitas,
Jugendarbeit, Ausbildung und Sozialer Arbeit. Sie alle erleben täglich, wie
politische Meinungen in ihren Alltag hineinwirken, ob im Klassenzimmer, im
Seminarraum oder auf dem Basketballplatz. Die Kampagne will ihnen den Rücken
stärken: mit Klarheit darüber, was der Beutelsbacher Konsens bedeutet, was er
erlaubt und wo er Haltung einfordert.
Weitere Informationen unter www.bpb.de/beutelsbacher-konsens
Ein Dossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zum
Beutelsbacher Konsens ist zu finden unter: www.lpb-bw.de/beutelsbacher-konsens
Für Informationen steht Ihnen
Dr. Hauke Petersen, Stellvertreter des Landesbeauftragten für politische Bildung,
unter 0431 988-1643 oder hauke.petersen@landtag.ltsh.de zur Verfügung.