Rat der Stadt Köln beauftragt Verwaltung mit Nachrechnung und Instandsetzungskonzept Hochbahn Linie 13 Slabystraße–Nußbaumerstraße, Köln; neues EU-weites Vergabeverfahren geplant, Zuschlag Januar 2027
Beschlussvorlage
Dezernat, Dienststelle III/693/32
Vorlagen-Nummer 0248/2024 Stand: 30.07.2026 Sachstandsbericht Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss zur Nachrechnung und Erstellung eines Instandsetzungskonzeptes für die Hochbahn Linie 13 Beschluss:
Für die Instandsetzung der Hochbahn Linie 13 beauftragt der Rat der Stadt Köln die Verwal- tung mit der Vergabe und Durchführung der Nachrechnung der Hochbahn zwischen Halte- stelle Slabystraße und Nußbaumerstraße und zur Erstellung eines aus der Nachrechnung re- sultierendem Instandsetzungskonzeptes. Dies beinhaltet die Leistungsphasen 1 bis 3 der HOAI (Grundlagenermittlung bis einschließlich Entwurfsplanung der Honorarordnung für Ar- chitekten und Ingenieure) bei voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von 2.478.065 € brutto.
Status
in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand: Stand 07/2025 Mit der Zustimmung des Rates der Stadt Köln ist die Verwaltung handlungsfähig und hat un- verzüglich mit der Ausschreibung zur Vergabe der Nachrechnung begonnen. Diese erfolgt im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens nach § 17 VgV im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Die erste Stufe dieses Verfahrens wurde bereits erfolgreich abge- schlossen. Zudem hat die Verwaltung die Ausschreibung zur Bearbeitung von Nachhaltigkeitsthemen in die Wege geleitet. Stand 08/2026 Das im Jahr 2024 eingeleitete europaweite, zweistufige Vergabeverfahren zur Beauftragung der Nachrechnung konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Der Zuschlag sollte ur- sprünglich im Juli 2025 an den bestplatzierten Bieter erteilt werden. Ein unterlegener Bieter reichte jedoch zunächst Rügen ein und stellte anschließend am 19. September 2025 einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Köln. Das Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer ist bis heute nicht abgeschlossen; eine inhaltliche Entscheidung der Vergabekammer liegt weiterhin nicht vor. Die Entscheidungsfrist wurde mehrfach verlängert, zuletzt bis zum 30. September 2026.
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Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, wurde inzwischen beschlossen, das laufende Vergabeverfahren aufzuheben und ein neues EU-weites Vergabeverfahren in Form eines of- fenen, einstufigen Verfahrens durchzuführen. Ziel ist es, die Leistungen zur Nachrechnung und zur Erstellung des Instandsetzungskonzeptes schnellstmöglich neu zu vergeben. Nächste Schritte Die Verwaltung wird das bestehende Vergabeverfahren aufheben, damit wird dem noch an- hängigen Nachprüfungsverfahren die Grundlage entzogen; über dessen formale Beendigung entscheidet die Vergabekammer. Dann wird das neue EU-weite Vergabeverfahren eingeleitet. Nach dem derzeitigen Zeitplan soll der Zuschlag im Januar 2027 erteilt werden.
Der nächste Sachstandsbericht ist für das 1. Quartal 2027 vorgesehen.