Umweltminister Tobias Goldschmidt besucht die Insekteninsel Loitmark bei Kappeln; Schafft landesweites Netz an Rückzugsgebieten

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Gegen das Artensterben der Kleinsten: Umweltminister Tobias Goldschmidt besucht die Insekteninsel Loitmark

Umweltminister Tobias Goldschmidt: „Die Arbeit der Insekten verläuft oft unbemerkt, ist aber unersetzlich. Doch das Artensterben macht auch vor den Kleinsten nicht Halt. Die Insekteninseln bieten Schutz und Erholung.“

KAPPELN. Heute hat Umweltminister Tobias Goldschmidt das Projekts „Insekteninseln für Schleswig-Holstein“ besucht. Die Schrobach-Stiftung verwandelt landwirtschaftlich unrentabel gewordene Restflächen in dauerhafte Insektenlebensräume und baut so ein landesweites Netz an Rückzugsgebieten auf. Auf der Fläche Loitmark bei Kappeln wurden beispielhaft geplante und umgesetzte Maßnahmen vorgestellt. „Die Arbeit der Insekten verläuft oft unbemerkt, doch sie sind als Fundament und Bindeglied bei vielen wichtigen Prozessen in der Natur unersetzlich“ , sagte Umweltminister Tobias Goldschmidt während seines Besuchs. „Sie bestäuben, zersetzen und sind Nahrungsgrundlage. Keine andere Tiergruppe ist so vielfältig und einzigartig. Eigentlich. Denn 48 Prozent der untersuchten Insektenarten in Schleswig-Holstein gelten als gefährdet. Das Artensterben macht auch vor den Kleinsten nicht Halt. Die Insekteninseln bieten Schutz und Erholung. Wenn es gelingt, sie zu verknüpfen, ist das umso besser, weil dies Wanderung und Austausch ermöglicht. Je mehr Vielfalt wir erhalten können, umso besser. Für die Natur und für uns Menschen.“ Insekten sind weltweit die artenreichste Tiergruppe und erbringen wichtige Ökosystemleistungen, wie Bestäubung oder Zersetzung organischer Masse. Da ihre Artenvielfalt und Populationsdichte stark zurückgehen, ist ihnen in der Biodiversitätsstrategie des Landes („Kurs Natur 2030“) ein eigenes Kapitel gewidmet. Das Projekt „Insekteninseln“ unterstützt die dort formulierten Ziele und leistet so einen Beitrag zum Erhalt der Arten- und Lebensraumvielfalt in Schleswig-Holstein. Das Umweltministerium fördert die „Insekteninseln“ seit April 2023.

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