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title: "Digitalministerium fördert KI-gestütztes Hochwasser-Frühwarnsystem in Dasing; Gesamtförderung ca. 2 Mio Euro"
sdDatePublished: "2026-08-12T15:20:00Z"
source: "https://www.stmd.bayern.de/digitalministerium-foerdert-ki-gestuetztes-hochwasser-fruehwarnsystem-mit-weiteren-158-millionen-euro-minister-dr-mehring-bundesweites-leuchtturmprojekt-fuer-innovativen-bevoelkerungssc/"
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Digitalministerium fördert KI-gestütztes Hochwasser-Frühwarnsystem in Dasing; Gesamtförderung ca. 2 Mio Euro

Digitalministerium fÃ¶rdert KI-gestÃ¼tztes Hochwasser-FrÃ¼hwarnsystem mit weiteren 1,58 Millionen Euro // Minister Dr. Mehring: âBundesweites Leuchtturmprojekt fÃ¼r innovativen BevÃ¶lkerungsschutz!â

Digitalministerium fÃ¶rdert KI-gestÃ¼tztes Hochwasser-FrÃ¼hwarnsystem mit weiteren 1,58 Millionen Euro

Minister Dr. Mehring: âBundesweites Leuchtturmprojekt fÃ¼r innovativen BevÃ¶lkerungsschutz!â

Die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz e.V. (ARGE) hat im Rahmen eines gemeinsamen Termins in Dasing den weiteren Ausbau ihres KI-gestÃ¼tzten Echtzeit-FrÃ¼hwarnsystems vorgestellt. Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring Ã¼bergab den Vertretern der kommunalen Initiative dabei einen weiteren Zuwendungsbescheid des Bayerischen Staatsministeriums fÃ¼r Digitales in HÃ¶he von 1.584.335 Euro. Diese FÃ¶rderung wurde durch eine Fraktionsinitiative der Landtagsabgeordneten Roland Weigert und Marina Jakob initiiert und von den Regierungsfraktionen FW und CSU unterstÃ¼tzt. Bereits im Januar war eine erste FÃ¶rderung Ã¼ber 505.750 Euro bewilligt worden. Damit flieÃen insgesamt rund zwei Millionen Euro in den Aufbau eines digitalen Schutzsystems gegen die Folgen von Extremwetterereignissen. âZu viel Wasser oder zu wenig Wasser â aufgrund des Klimawandels stellen beide Extreme die Kommunen in Bayern vor immer grÃ¶Ãere Herausforderungen. WÃ¤hrend aktuell Trockenheit und niedrige Bodenfeuchte im Fokus stehen, kÃ¶nnen Starkregen und Hochwasser innerhalb kÃ¼rzester Zeit zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Umso wichtiger sind smarte LÃ¶sungen, die beide Extreme berÃ¼cksichtigen, um die Menschen und ihr Hab und Gut bestmÃ¶glich zu schÃ¼tzenâ, so Digitalminister Mehring. Bei seinem Besuch in Dasing unterstrich Mehring die besondere Bedeutung des interkommunalen Projekts ARGE und die Vorbildfunktion des landesweit einzigartigen BÃ¼ndnisses: âDie Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz ist fÃ¼r mich ein Vorbild fÃ¼r ganz Bayern: Die Initiative zeigt eindrucksvoll, wie moderner Hochwasserschutz gelingt â interkommunal, vorausschauend, solidarisch und hochinnovativ. Deshalb unterstÃ¼tzt mein Ministerium die ARGE nach KrÃ¤ften mit digitalen LÃ¶sungen wie intelligenter Sensorik, KI-gestÃ¼tzten FrÃ¼hwarnsystemen und offenen Daten. Dadurch kÃ¶nnen Menschen, Kommunen und EinsatzkrÃ¤fte frÃ¼hzeitig, prÃ¤zise und direkt gewarnt werden. KI und Co. sind dabei kein Science-Fiction-Schreckgespenst aus der Zukunft mehr, sondern ein Lebensretter in der Gegenwart. So geht moderner Hochwasserschutz: gemeinschaftlich gedacht und smart umgesetzt. Was Dank der ARGE an der Paar geschieht, ist damit ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt fÃ¼r innovativen BevÃ¶lkerungsschutz.â Andreas Wiesner, BÃ¼rgermeister von Dasing und stellvertretender Vorsitzender der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz, sagte: âHeute ist fÃ¼r die ARGE und die gesamte Region ein besonderer Tag. Mit dem FÃ¶rderbescheid starten wir offiziell den Aufbau unseres KI-gestÃ¼tzten Echtzeit-FrÃ¼hwarnsystems. Mein herzlicher Dank gilt den Regierungsfraktionen und dem Bayerischen Landtag fÃ¼r die Bereitstellung der FÃ¶rdermittel sowie Staatsminister Dr. Fabian Mehring fÃ¼r seine engagierte UnterstÃ¼tzung. Das FrÃ¼hwarnsystem wird Naturgefahren nicht verhindern. Aber es hilft uns, gefÃ¤hrliche Entwicklungen frÃ¼her zu erkennen und wertvolle Zeit zu gewinnen. Damit erhÃ¶hen wir den Schutz fÃ¼r die BevÃ¶lkerung. Unsere Region wartet nicht auf die nÃ¤chste Krise â sie handelt im Schulterschluss und bereitet sich zielgerichtet vor.â Im Mittelpunkt des Projekts steht der Aufbau eines KI-gestÃ¼tzten FrÃ¼hwarn- und Prognosesystems, das die Menschen im Einzugsgebiet von Paar und Ilm vor Hochwasser, Starkregen und Trockenheit warnt. An mehr als 150 Messstationen werden in Echtzeit Niederschlag, WasserstÃ¤nde und Bodenfeuchte erfasst und die Daten automatisch online Ã¼bertragen. Dadurch lÃ¤sst sich nicht nur erkennen, wie viel Regen fÃ¤llt, sondern auch, wie aufnahmefÃ¤hig die BÃ¶den sind und wie schnell Wasser in BÃ¤che und FlÃ¼sse gelangen kann. Die gesammelten Daten werden mithilfe KÃ¼nstlicher Intelligenz und eines Digitalen Zwillings des Projektgebiets zusammengefÃ¼hrt, verstÃ¤ndlich aufbereitet und anschaulich visualisiert. Aus einer groÃen Menge technischer Daten entsteht so ein zielgruppengerechtes Lagebild, das Kommunen, Feuerwehren und KatastrophenschutzbehÃ¶rden mit den Informationen versorgt, die sie fÃ¼r ihre Aufgaben benÃ¶tigen. âDurch das Zusammenspiel von mehr als 150 Online-Messstationen, KI-gestÃ¼tzten Prognosen und dem Digitalen Zwilling wollen wir bei Starkregen Vorwarnzeiten von bis zu einer Stunde und bei Hochwasser von bis zu 24 Stunden erreichenâ, erklÃ¤rte Prof. Dr. Tobias Liepert, Fachexperte im Kernteam der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz. âZugleich helfen uns Bodenfeuchtedaten, auch Trockenheitsrisiken frÃ¼hzeitig zu erkennen. So entsteht Ã¼ber 28 Kommunen hinweg eine gemeinsame Datengrundlage fÃ¼r den Umgang mit beiden Wasserextremen â zu viel und zu wenig Wasser. Damit zÃ¤hlt das Projekt zu den umfassendsten kommunal getragenen FrÃ¼hwarnmodellen dieser Art in Deutschland.â Die zusÃ¤tzliche FÃ¶rderung des Digitalministeriums ermÃ¶glicht die Ausweitung des ursprÃ¼nglich geplanten Sensornetzes sowie die Weiterentwicklung des Prognosemodells und des Digitalen Zwillings. Dadurch kÃ¶nnen Vorwarnzeiten erhÃ¶ht und EinsatzkrÃ¤fte bei Entscheidungen im Krisenfall unterstÃ¼tzt werden. DarÃ¼ber hinaus werden fÃ¼r einen gebietsÃ¼bergreifenden Hochwasserschutz die gewonnenen Daten interkommunal verfÃ¼gbar und nutzbar gemacht und im Open Data Portal Bayern verÃ¶ffentlicht. Mit dem Aufbau und Betrieb des FrÃ¼hwarnsystems wurde die Bietergemeinschaft aus Okeanos Smart Data Solutions, SEBA Hydrometrie und RIWA beauftragt, die sich in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt hat. Die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz wurde als Reaktion auf das Extremhochwasser im Juni 2024 ins Leben gerufen und 2025 als Verein gegrÃ¼ndet. Heute vereint sie 28 Kommunen aus vier Landkreisen, die Ã¼ber Bezirksgrenzen hinweg gemeinsam Vorsorge gegen Hochwasser, Starkregen und Trockenheit betreiben. Mit moderner Sensorik, einem KI-gestÃ¼tzten Echtzeit-FrÃ¼hwarnsystem, digitaler Datenvernetzung und dezentralem WasserrÃ¼ckhalt verfolgt die ARGE einen solidarischen Ansatz, der die gesamten Einzugsgebiete von Paar und Ilm von der Quelle bis zur MÃ¼ndung betrachtet. Ziel ist es, Gefahren frÃ¼her zu erkennen, EinsatzkrÃ¤fte und BevÃ¶lkerung rechtzeitig zu warnen, SchÃ¤den zu begrenzen und die Klimaresilienz der Region nachhaltig zu stÃ¤rken.

Die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz e.V. (ARGE) hat im Rahmen eines gemeinsamen Termins in Dasing den weiteren Ausbau ihres KI-gestÃ¼tzten Echtzeit-FrÃ¼hwarnsystems vorgestellt. Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring Ã¼bergab den Vertretern der kommunalen Initiative dabei einen weiteren Zuwendungsbescheid des Bayerischen Staatsministeriums fÃ¼r Digitales in HÃ¶he von 1.584.335 Euro. Diese FÃ¶rderung wurde durch eine Fraktionsinitiative der Landtagsabgeordneten Roland Weigert und Marina Jakob initiiert und von den Regierungsfraktionen FW und CSU unterstÃ¼tzt. Bereits im Januar war eine erste FÃ¶rderung Ã¼ber 505.750 Euro bewilligt worden. Damit flieÃen insgesamt rund zwei Millionen Euro in den Aufbau eines digitalen Schutzsystems gegen die Folgen von Extremwetterereignissen.

âZu viel Wasser oder zu wenig Wasser â aufgrund des Klimawandels stellen beide Extreme die Kommunen in Bayern vor immer grÃ¶Ãere Herausforderungen. WÃ¤hrend aktuell Trockenheit und niedrige Bodenfeuchte im Fokus stehen, kÃ¶nnen Starkregen und Hochwasser innerhalb kÃ¼rzester Zeit zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Umso wichtiger sind smarte LÃ¶sungen, die beide Extreme berÃ¼cksichtigen, um die Menschen und ihr Hab und Gut bestmÃ¶glich zu schÃ¼tzenâ, so Digitalminister Mehring.

Bei seinem Besuch in Dasing unterstrich Mehring die besondere Bedeutung des interkommunalen Projekts ARGE und die Vorbildfunktion des landesweit einzigartigen BÃ¼ndnisses: âDie Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz ist fÃ¼r mich ein Vorbild fÃ¼r ganz Bayern: Die Initiative zeigt eindrucksvoll, wie moderner Hochwasserschutz gelingt â interkommunal, vorausschauend, solidarisch und hochinnovativ. Deshalb unterstÃ¼tzt mein Ministerium die ARGE nach KrÃ¤ften mit digitalen LÃ¶sungen wie intelligenter Sensorik, KI-gestÃ¼tzten FrÃ¼hwarnsystemen und offenen Daten. Dadurch kÃ¶nnen Menschen, Kommunen und EinsatzkrÃ¤fte frÃ¼hzeitig, prÃ¤zise und direkt gewarnt werden. KI und Co. sind dabei kein Science-Fiction-Schreckgespenst aus der Zukunft mehr, sondern ein Lebensretter in der Gegenwart. So geht moderner Hochwasserschutz: gemeinschaftlich gedacht und smart umgesetzt. Was Dank der ARGE an der Paar geschieht, ist damit ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt fÃ¼r innovativen BevÃ¶lkerungsschutz.â

Andreas Wiesner, BÃ¼rgermeister von Dasing und stellvertretender Vorsitzender der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz, sagte: âHeute ist fÃ¼r die ARGE und die gesamte Region ein besonderer Tag. Mit dem FÃ¶rderbescheid starten wir offiziell den Aufbau unseres KI-gestÃ¼tzten Echtzeit-FrÃ¼hwarnsystems. Mein herzlicher Dank gilt den Regierungsfraktionen und dem Bayerischen Landtag fÃ¼r die Bereitstellung der FÃ¶rdermittel sowie Staatsminister Dr. Fabian Mehring fÃ¼r seine engagierte UnterstÃ¼tzung. Das FrÃ¼hwarnsystem wird Naturgefahren nicht verhindern. Aber es hilft uns, gefÃ¤hrliche Entwicklungen frÃ¼her zu erkennen und wertvolle Zeit zu gewinnen. Damit erhÃ¶hen wir den Schutz fÃ¼r die BevÃ¶lkerung. Unsere Region wartet nicht auf die nÃ¤chste Krise â sie handelt im Schulterschluss und bereitet sich zielgerichtet vor.â

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Aufbau eines KI-gestÃ¼tzten FrÃ¼hwarn- und Prognosesystems, das die Menschen im Einzugsgebiet von Paar und Ilm vor Hochwasser, Starkregen und Trockenheit warnt. An mehr als 150 Messstationen werden in Echtzeit Niederschlag, WasserstÃ¤nde und Bodenfeuchte erfasst und die Daten automatisch online Ã¼bertragen. Dadurch lÃ¤sst sich nicht nur erkennen, wie viel Regen fÃ¤llt, sondern auch, wie aufnahmefÃ¤hig die BÃ¶den sind und wie schnell Wasser in BÃ¤che und FlÃ¼sse gelangen kann. Die gesammelten Daten werden mithilfe KÃ¼nstlicher Intelligenz und eines Digitalen Zwillings des Projektgebiets zusammengefÃ¼hrt, verstÃ¤ndlich aufbereitet und anschaulich visualisiert. Aus einer groÃen Menge technischer Daten entsteht so ein zielgruppengerechtes Lagebild, das Kommunen, Feuerwehren und KatastrophenschutzbehÃ¶rden mit den Informationen versorgt, die sie fÃ¼r ihre Aufgaben benÃ¶tigen.

âDurch das Zusammenspiel von mehr als 150 Online-Messstationen, KI-gestÃ¼tzten Prognosen und dem Digitalen Zwilling wollen wir bei Starkregen Vorwarnzeiten von bis zu einer Stunde und bei Hochwasser von bis zu 24 Stunden erreichenâ, erklÃ¤rte Prof. Dr. Tobias Liepert, Fachexperte im Kernteam der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz. âZugleich helfen uns Bodenfeuchtedaten, auch Trockenheitsrisiken frÃ¼hzeitig zu erkennen. So entsteht Ã¼ber 28 Kommunen hinweg eine gemeinsame Datengrundlage fÃ¼r den Umgang mit beiden Wasserextremen â zu viel und zu wenig Wasser. Damit zÃ¤hlt das Projekt zu den umfassendsten kommunal getragenen FrÃ¼hwarnmodellen dieser Art in Deutschland.â

Die zusÃ¤tzliche FÃ¶rderung des Digitalministeriums ermÃ¶glicht die Ausweitung des ursprÃ¼nglich geplanten Sensornetzes sowie die Weiterentwicklung des Prognosemodells und des Digitalen Zwillings. Dadurch kÃ¶nnen Vorwarnzeiten erhÃ¶ht und EinsatzkrÃ¤fte bei Entscheidungen im Krisenfall unterstÃ¼tzt werden. DarÃ¼ber hinaus werden fÃ¼r einen gebietsÃ¼bergreifenden Hochwasserschutz die gewonnenen Daten interkommunal verfÃ¼gbar und nutzbar gemacht und im Open Data Portal Bayern verÃ¶ffentlicht. Mit dem Aufbau und Betrieb des FrÃ¼hwarnsystems wurde