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title: "Straßen.NRW - Regionalniederlassung Niederrhein verzichtet auf Bekämpfung des EPS im Bereich RNL Niederrhein; Erneutes Erstarken der Population ausgeblieben"
sdDatePublished: "2026-08-12T15:05:00Z"
source: "https://www.strassen.nrw.de/de/meldung/erstmals-seit-23-jahren-strassen-nrw-regionalniederlassung-niederrhein-verzichtet-auf-bekaempfung-des-eichenprozessionsspinners.html"
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Straßen.NRW - Regionalniederlassung Niederrhein verzichtet auf Bekämpfung des EPS im Bereich RNL Niederrhein; Erneutes Erstarken der Population ausgeblieben

Erstmals seit 23 Jahren: Straßen.NRW - Regionalniederlassung Niederrhein verzichtet auf Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners - Straßen.NRW

Erstmals seit 23 Jahren: Straßen.NRW - Regionalniederlassung Niederrhein verzichtet auf Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

(straßen.nrw). Im Bereich der Regionalniederlassung (RNL) Niederrhein – zu der die Kreise Viersen, Wesel, Kleve, Heinsberg und der Rhein-Kreis Neuss sowie die kreisfreien Städte Mönchengladbach und Krefeld gehören – wurde in diesem Jahr erstmals auf eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) an Bundes- und Landesstraßen verzichtet.

Der Erstbefall in der Region war im Jahr 2002 im Kreis Kleve nahe der niederländischen Grenze (Bereich der Straßenmeisterei Geldern) festgestellt worden. Nach ersten, lehrreichen Versuchen zur Eindämmung des Schädlings etablierte sich ab 2007

2008 eine flächendeckende Bekämpfung mittels eines biologischen Biozids (BT-Präparat). Ihren Höchststand erreichte die Population in den Jahren 2018 bis 2020, begünstigt durch die vorangegangenen extremen Hitzeperioden. In dieser Phase musste sogar eine Bekämpfung aus der Luft per Helikopter organisiert werden.

In den Folgejahren zeigte sich an unbehandelten Referenzstrecken jedoch eine deutliche Abschwächung der Population. Entsprechend ging auch der Aufwand für die Straßenmeistereien zurück. Zuvor hatten die Kolleginnen und Kollegen die Einsätze oft im Mehrschichtbetrieb und mit eigens dafür angeschafften Turbinenspritzen durchgeführt.

Nach Auswertung der Daten von den Referenzstrecken fiel im Herbst vergangenen Jahres die Entscheidung, im gesamten Bereich der RNL Niederrhein auf eine erneute präventive Bekämpfung zu verzichten. Die darauffolgende Entwicklungszeit des EPS wurde mit Spannung und im Bewusstsein der potenziellen Folgen eines erneuten Populationsanstiegs beobachtet.

Das Ergebnis sorgt für Erleichterung: Ein erneutes Erstarken der Population ist ausgeblieben – eine positive Entwicklung, die sich hoffentlich auch in den kommenden Jahren fortsetzt.