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title: "Deutscher Tierschutzbund kritisiert Deutscher Bauernverband Forderung, Fristen für Umbau von Deck- und Abferkelbereichen anzupassen in Deutschland; Fristen weiter verschieben gefährdet Tierschutz"
sdDatePublished: "2026-08-12T10:11:00Z"
source: "https://www.tierschutzbund.de/ueber-uns/aktuelles/presse/meldung/kastenstaende-abbau-tierschutzwidriger-haltungssysteme-darf-nicht-weiter-verzoegert-werden/"
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  - "Germany"
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Deutscher Tierschutzbund kritisiert Deutscher Bauernverband Forderung, Fristen für Umbau von Deck- und Abferkelbereichen anzupassen in Deutschland; Fristen weiter verschieben gefährdet Tierschutz

Kastenstände: Abbau tierschutzwidriger Haltungssysteme darf nicht weiter verzögert werden12.08.2026Kommentar

Kastenstände: Abbau tierschutzwidriger Haltungssysteme darf nicht weiter verzögert werden

Kastenstände: Abbau tierschutzwidriger Haltungssysteme darf nicht weiter verzögert werden 12.08.2026 Kommentar

Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die Forderung des Deutschen Bauernverbandes, die Fristen für den Umbau von Deck- und Abferkelbereichen an noch ausstehende EU-Vorgaben anzupassen. Kastenstände schränken Sauen massiv in ihren natürlichen Bewegungen und Verhaltensweisen ein. Dabei gelten in Deutschland bereits lange Übergangsfristen: Im Deckzentrum müssen Kastenstände ab 2029 abgeschafft werden, im Abferkelbereich soll die Fixierung von Sauen ab 2036 nur noch für maximal fünf Tage möglich sein. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Die wirtschaftlich schwierige Lage der Schweinehalter darf nicht als Ausrede genommen werden, Fristen für längst beschlossene nationale Verbesserungen für die Tiere in Frage zu stellen. Das Wort ‚Überlebenspaket‘ ist zynisch. Für die Schweine bedeutet es, weiter in tierschutzwidrigen Haltungssystemen verharren zu müssen. Die Tiere dürfen nicht die Leidtragenden wirtschaftlicher Probleme sein. Wer heute erneut längere Übergangsfristen fordert, verschiebt die dringend notwendigen Verbesserungen auf Kosten der Schweine . Die Bundesregierung muss an den geltenden Vorgaben festhalten und für Planungssicherheit sorgen – auch im Interesse der Betriebe, die bereits in zukunftsfähige Haltungssysteme investiert haben. Die angekündigten europäischen Regeln dürfen nicht als Vorwand dienen, notwendige Verbesserungen in der Tierhaltung erneut zu verhindern.“

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