EMN veröffentlicht EMN-Inform zu frühen Integrationsmaßnahmen in EMN-Mitgliedstaaten und Beobachterstaaten; meist kostenfrei und freiwillig
BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - EMN Informs - EMN-Inform: Frühe Integrationsmaßnahmen für Antragsstellende auf internationalen Schutz
EMN-Inform: Frühe Integrationsmaßnahmen für Antragsstellende auf internationalen Schutz , Datum: 13.08.2026 , Format: Inform , Bereich: Behörde , Neues EMN-Inform gibt vergleichenden Überblick in EMN- Mitglieds- und Beobachterstaaten
Das neue EMN -Inform untersucht, wie EMN -Mitglieds- und Beobachterstaaten Antragstellende auf internationalen Schutz bereits während des Asyl- und Aufnahmeverfahrens unterstützen. Es zeigt auf, welche Herausforderungen sowie bewährte Praktiken dabei identifiziert werden.
Auf Grundlage der Beiträge von 25 Nationalen Kontaktstellen des EMN bietet die Publikation einen vergleichenden Überblick über angebotene Maßnahmen, die zuständigen Akteure sowie deren Finanzierung.
Wichtigste Ergebnisse auf einen Blick
Die meisten teilnehmenden Staaten bieten frühe Integrationsmaßnahmen an, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihres Umfangs, ihrer Zielgruppen und ihrer Ausgestaltung. Zu den häufigsten Angeboten zählen Sprachkurse, Angebote zur gesellschaftlichen Orientierung sowie Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt. In den meisten Ländern sind diese Angebote freiwillig und kostenfrei; vereinzelt bestehen verpflichtende Elemente im Rahmen der Aufnahmebedingungen.
Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass viele Staaten ihre Angebote gezielt an den Bedürfnissen bestimmter Personengruppen – etwa Kinder, unbegleitete Minderjährige oder besonders schutzbedürftige Personen – ausrichten. Gleichzeitig spielt die Information über bestehende Unterstützungsangebote eine wichtige Rolle und erfolgt häufig über Aufnahmeeinrichtungen, digitale Kanäle oder Informationsmaterial.
Das Inform identifiziert zugleich Herausforderungen bei der Umsetzung früher Integrationsmaßnahmen, darunter finanzielle und personelle Engpässe, organisatorische Fragmentierung sowie lange Wartezeiten. Als Beispiele guter Praxis nennen die teilnehmenden Staaten unter anderem eine frühzeitige Bereitstellung von Informationen, Sprachförderung, Bildungs- und Arbeitsmarktmaßnahmen sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden, Zivilgesellschaft und lokalen Gemeinschaften.
Das EMN -Inform ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar.
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EMN Inform: Early integration of applicants of international protection (Englisch - English)