AP Moller-Maersk erhöht EBITDA-Gewinnziel in Kopenhagen; definitiv positiver freier Barmittelfluss 2026
Update Aktien International
Börsennews 13. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures
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CAC 40 8'690
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US-Futures
Dow Jones Industrial 54'020
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Nasdaq 100 29'881
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S&P 500 7'787
- 0.2 %
News Europa
AP Moller-Maersk: setzt sich nochmals höhere Ziele für das Gesamtjahr Nachdem die ursprüngliche Prognose bereits im Mai und Juni angehoben wurde, legten die Dänen die Latte nun noch höher. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rechnet das Management nun mit einem Gewinn von 10,5 bis 12,5 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Kopenhagen mitteilte. Zudem soll der freie Barmittelfluss im Gesamtjahr definitiv positiv ausfallen. Das neue Gewinnziel liegt oberhalb der Analystenerwartungen, ebenso die Ergebnisse des zweiten Quartals - besonders dank anhaltend starker Exporte aus China. Wegen höherer Transportpreise und gestiegener Mengen verdiente Maersk vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im abgelaufenen Jahresviertel fast 3,0 Milliarden Dollar und damit 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Weil die Abschreibungen etwa stabil blieben und das Finanzergebnis etwas besser ausfiel, lag der auf die Aktionäre entfallende Gewinn mit 1,3 Milliarden Dollar mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Die globale Containernachfrage habe die Erwartungen übertroffen, und dies trotz der negativen Auswirkungen der Lage im Nahen Osten, hiess es. So gingen die Transporte in den Nahen Osten um 40 Prozent zurück, doch das Wachstum in anderen Regionen glich dies mehr als aus. Vor allem die Exporte aus China trieben das Geschäft an. Diese Stärke könnte sich laut Maerk bis ins laufende dritte Quartal fortsetzen, da die chinesischen Exporte keine Anzeichen einer Abschwächung zeigten.
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Freenet: mit solidem H1 Das Telekommunikationsunternehmen aus Schleswig- Holstein verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein solides Kunden- und Umsatzwachstum und bestätigte den Ausblick für 2026. Die Konzernumsatzerlöse stiegen vor allem dank der Integration von mobilezone Deutschland um 24,7 Prozent auf 1,513 Milliarden Euro, während die Gesamtkundenbasis im Mobilfunk- und IPTV-Bereich auf 10,136 Millionen Kunden anwuchs. Das bereinigte EBITDA ging um 5,9 Prozent auf 242,2 Millionen Euro und der bereinigte Free Cashflow um 4,2 Prozent auf 155,2 Millionen Euro zurück. Analysten hatten mit einem Umsatz von 1,520 Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA von 245 Millionen Euro gerechnet. Im Segment Mobilfunk wuchs die Zahl der Postpaid-Kunden um 63'000 auf 8,304 Millionen. Den stärksten Wachstumstreiber bildete jedoch das IPTV-Geschäft rund um waipu.tv: Dank einer steigenden Abonnentenzahl von 1,832 Millionen (+77.000) sowie stabilen Kosten kletterte das bereinigte EBITDA in diesem Bereich deutlich um 36,5 Prozent auf 18,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet freenet weiter ein bereinigtes EBITDA zwischen 500 und 530 Millionen Euro und einen bereinigten Free Cashflow in Höhe von 270 bis 300 Millionen Euro.
Grenke: steigert im H1 das Konzernergebnis deutlich
- Prognose bleibt Der Spezialist für Small-Ticket-Leasing wies für die ersten sechs Monate ein Konzernergebnis von 32,6 Millionen Euro aus, ein Plus von 24,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dafür war vor allem ein starker Anstieg der operativen Erträge um 11,0 Prozent auf 352,6 Millionen Euro verantwortlich, während die Kosten um 1,5 Prozent auf 181,9 Millionen zulegten. Entsprechend stieg auch das operative Ergebnis vor Schadensabwicklung und Risikovorsorge im Halbjahr um 23,2 Prozent auf 170,7 Millionen Euro. Das Verhältnis von Kosten zu Erträgen verbesserte sich auf 51,6 (Vorjahr: 56,4) Prozent. Die Schadenquote blieb mit 2,0 (1,7) Prozent wegen der hohen Insolvenzzahlen in den Märkten von Grenke auf erhöhtem Niveau. Im ersten Halbjahr wurde ein Leasingneugeschäft von 1,64 Milliarden Euro erzielt, ein Plus von 1,4 Prozent. Der sogenannte Deckungsbeitrag 2, der ein Gradmesser für die Profitabilität ist, sank auf 260,8 Millionen von 280,7 Millionen Euro im Vorjahr. Grenke peilt für 2026 weiter ein Konzernergebnis von 74 bis 86 Millionen Euro an, beim Leasingneugeschäftsvolumen dürfte das untere Ende der Zielspanne von 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro erreicht werden. Grenke erklärte, der Fokus für die kommenden Jahre liege auf der Rentabilität. Angestrebt werde bis zum Jahr 2030 eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 10 Prozent. Nach dem ersten Halbjahr lag diese Quote bei 4,6 Prozent.
Hellofresh: hat im zweiten Quartal weniger verdient und wird zurückhaltender Der Konzernumsatz sank in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um 8,8 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro. Analysten hatten hier einen Tick weniger erwartet. Bereinigt um Währungseffekte lag der Rückgang bei 7,8 Prozent. Der um Sonder- und Währungseffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel um fast ein Viertel auf rund 121 Millionen Euro, was im Rahmen der Markterwartungen lag. Unter dem Strich sank der auf die Anteilseigner entfallene Gewinn von 13,3 auf 2,8 Millionen Euro. Den Jahresgewinnausblick bestätigte das Unternehmen. Der Umsatz entwickle sich aber in Richtung des unteren Endes der Prognosespanne von währungsbereinigt minus 3 bis minus 6 Prozent, wie Hellofresh am Donnerstag in Berlin mitteilte. 2025 wurden hier 6,76 Milliarden Euro verbucht. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sieht das Management um Konzernchef und Mitgründer Dominik Richter indessen weiter bei 375 bis 425 Millionen Euro und damit im besten Fall etwas über dem Vorjahreswert von 423 Millionen Euro.
Orsted: macht in Q2 wegen Abschreibungen weniger Gewinn – bestätigte Prognosen Wie das dänische Unternehmen für erneuerbare Energien am Donnerstag mitteilte, sank der Nettogewinn im Quartal auf 518 Millionen Dänische Kronen (79,9 Millionen US-Dollar) von zuvor 3,10 Milliarden Kronen. Der Rückgang sei auf höhere Steuern und nicht- zahlungswirksame Wertminderungen aufgrund gestiegener langfristiger US-Zinsen zurückzuführen. Auch Gewinne aus dem Verkauf von Vermögenswerten im Vorjahr hätten zu dem Rückgang beigetragen. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und
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Wertminderungen fiel auf 5,42 Milliarden Kronen von 6,64 Milliarden Kronen im Vorjahreszeitraum. Dies lag über dem vom Unternehmen angegebenen Konsens von 5,10 Milliarden Kronen. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 20,65 Milliarden Kronen, was hauptsächlich auf eine höhere Erzeugung und höhere Preise zurückzuführen war. Orsted teilte mit, dass bei seinem Bauportfolio erhebliche Fortschritte erzielt worden seien, wobei alle Projekte im Zeitplan und im Kostenrahmen lägen. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für den bereinigten Gewinn vor Abschreibungen und Wertminderungen von über 28 Milliarden Kronen. Dies steht im Vergleich zu 25,1 Milliarden Kronen im Jahr 2025.
News Übersee
IBM: gab heute Donnerstag eine Partnerschaft mit OpenAI bekannt Ziel der Zusammenarbeit ist es, Unternehmen bei der Implementierung von KI in ihren Kerngeschäftsprozessen zu unterstützen, Arbeitsabläufe zu modernisieren und die Cybersicherheit zu stärken. Im Rahmen der Partnerschaft werden OpenAI-Modelle und -Produkte, darunter GPT-5.6, Codex und ChatGPT Work, in IBM Consulting Advantage integriert. Darüber hinaus werden die Unternehmen branchenspezifische Lösungen für Finanzdienstleistungen, Behörden, Telekommunikation und Einzelhandel entwickeln. IBM wird eine eigene OpenAI-Abteilung mit Tausenden von Beratern und Ingenieuren einrichten, die Expertenzertifizierungen anstreben, und spezialisierte Teams einsetzen, um Kunden bei der Implementierung von KI in komplexen und regulierten Umgebungen zu unterstützen. IBM wird im Zuge der Kooperation dem Elite-Partnerstatus von OpenAI beitreten.
Tapestry: Q4 und Ausblick für 2027 zwar über den Erwartungen - Aktie des gibt im vorbörslichen Handel trotzdem um 8,1 % nach Das Mode- und Accessoires-Unternehmen aus New York meldete am Donnerstag einen bereinigten Gewinn (Non-GAAP) von 1,32 US-Dollar je Aktie für das 4. Quartal des Geschäftsjahres, gegenüber 1,04 US-Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten von FactSet 1,28 US-Dollar erwartet. Der Nettoumsatz für das am 27. Juni beendete Quartal betrug 1,88 Milliarden US- Dollar, gegenüber 1,72 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten 1,87 Milliarden US- Dollar prognostiziert. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen einen Gewinn je Aktie (EPS) zwischen 7,80 und 7,90 US-Dollar sowie einen Umsatz zwischen 8,4 und 8,5 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten mit 7,79 US-Dollar bzw. 8,47 Milliarden US-Dollar gerechnet.
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