Barbora Pokorny organisiert Waldausflug für vier obdachlose Männer der Caritas NOAH deinTagNachtHalt auf dem Franziskusweg in Hainsacker; Fotoausstellung im NOAH-deinTagNachtHalt

Bewohner der Caritas Obdachlosenunterkunft machen Waldausflug

Bewohner der Caritas Obdachlosenunterkunft machen Waldausflug

Einen Moment der Ruhe, sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren und eine Auszeit vom Alltag – für viele obdachlose Menschen ist das keine Selbstverständlichkeit. Kürzlich organisierte deshalb Barbora Pokorny, Leiterin der Notunterkunft NOAH-deinTagNachtHalt, einen Waldausflug für obdachlose Männer.

Ziel des Ausflugs war es, dass die Männer neue positive Erfahrungen sammeln. Die Idee war inspiriert von dem berühmten Psychiater Viktor Frankl (1905 – 1997) und dessen Logotherapie. Barbora Pokorny hat in dem Bereich eine Fortbildung absolviert.

„Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie“, lautet ein berühmtes Zitat des Psychiaters und Holocaust-Überlebenden Viktor Frankl. Laut seiner Theorie könne der Mensch selbst unter schwierigsten Bedingungen Sinn in seinem Leben finden. Dabei werde dem Leben in Krisenzeiten durch die eigene Haltung, durch das Handeln und die Wahrnehmung wertvoller Momente Bedeutung verliehen. Von dieser Idee inspiriert sammelten einige Bewohner der Caritas Notunterkunft NOAH – dein TagNachtHalt bei einem vierstündigen Waldausflug auf dem Franziskusweg in Hainsacker neue positive Erfahrungen.

„Oftmals leiden die Klienten unter Hoffnungslosigkeit, negativen Gedankenspiralen und dem Gefühl, den Lebenssinn verloren zu haben. Ihnen fällt es schwer, sich auf Positives zu konzentrieren, kleine Erfolge zu sehen oder sich neue Ziele im Leben zu setzen“, sagt Barbora Pokorny.

Beim Waldausflug war nun das Ziel, die Aufmerksamkeit bewusst auf positive Erfahrungen, kleine Freuden und vorhandene Ressourcen zu lenken, in Ruhe über die eigenen Werte im Leben nachzudenken oder diese zu entdecken. Dazu machten die vier Teilnehmer verschiedene Übungen.

Im „Hier und Jetzt“ ankommen

Darunter war beispielsweise eine Achtsamkeitsübung, bei der sie sich auf ihre Sinneseindrücke – sehen, hören, riechen und fühlen – konzentrierten. Dadurch sollten sie bewusst das „Hier und Jetzt“ wahrnehmen. In anderen Übungen zählten die Teilnehmer beispielsweise drei positive Tageserlebnisse auf, oder blickten durch ein Papierrohr gezielt auf Details der Umgebung. Dadurch entstanden neue Perspektiven und die Erkenntnis, dass unscheinbare Dinge Freude bereiten oder die Lösung für ein Problem sein können.

Während des Waldausflugs fertigten die Teilnehmer zudem Fotografien an. Diese werden im Rahmen einer kleinen Ausstellung in der Einrichtung NOAH-deinTagNachtHalt ausgestellt. Das Fazit für den Tag fiel von allen Teilnehmern rundum positiv aus: Die Teilnehmer genossen die Auszeit vom Alltag, die Gespräche und die Gelegenheit, die Natur bewusst wahrzunehmen. Schon dieser kleine Ausflug führte zu neuen Denkanstößen und brachte den Teilnehmern Hoffnung.

BR-Fernsehgottesdienst am 15.8. aus Straubing St. Peter

Regensburg, 13. August 2026. An Mariä Himmelfahrt kommt der Fernsehgottesdienst des Bayerischen Rundfunks aus Straubing: Dekan Johannes…

30 Jahre Blessed Gérard’s Care-Zentrum

Medizinische Hilfe für die Ärmsten

Zululand, 13. August 2026 Vor genau 30 Jahren wurde im südafrikanischen Mandeni das Blessed Gérard’s Care-Zentrum gegründet, sowie die…

Regensburg, 13. August 2026 Als Ziel für einen Kommunionausflug wurde von den Kelheimer Kommunionkindern die wunderschöne Domstadt auserkoren.…

Aachen, 13. August 2026. Anlässlich des fünften Jahrestags der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan am 15. August 2021 kritisiert Misereor die…

Zum Kern der Debatte um Leihmutterschaft

„…die Frage der menschlichen Würde“

Regensburg, 13. August 2026. Für die Debatte um die Leihmutterschaft gilt laut dem Dominikaner Richard Nennstiel: „Es geht im Kern um die Frage…