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title: "Rottweil feiert Nacht des offenen Denkmals in Rottweil; Eröffnung der neuen Rottweiler Hängebrücke"
sdDatePublished: "2026-08-13T10:10:00Z"
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  - "Baden-Württemberg"
  - "Rottweil"
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Rottweil feiert Nacht des offenen Denkmals in Rottweil; Eröffnung der neuen Rottweiler Hängebrücke

NACHT DES
OFFENEN
DENKMALS
Samstag, 12. September 2026
18 bis 24 Uhr in Rottweil
NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur
DENKMALPFLEGE

Sakralbauten
Junge Denkmale

M
ax-Seifriz-Straße
Steinhauserstraße
Stei
n
hau
serstr
aße
Steinhauserstraße
D
uttenhoferstra
ße
ntälestr
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Ruckgaberstraße
Predigerstraß
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Predigerstraße
Predigerstra
ße
Hang
Pﬁ
sterstraße
Burkardstr
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Rötlinstr
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erstraße
Durschstraße
Durschs
traße
Dursc
hstraße
B
eselest
raße
A
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er Hal
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Tulpenweg
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Krokusweg
Kieneweg

Neckarline
© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0

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Stadtkarte
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Private Denkmale
Öffentliche Denkmale
Sakrale Bauten
Stadtführungen und Aktionen

Liebe Gäste,
liebe Denkmalfreundinnen und -freunde,
Baden-Württemberg ist reich an Geschichte – wo ließe
sich das besser erleben als in der ältesten Stadt unseres
Landes, der Stadt Rottweil? Hier sind wir dieses Jahr
zu Gast um zum nunmehr zwölften Mal mit der Nacht
des offenen Denkmals unsere vielfältige Denkmalland-
schaft zu feiern.

Rottweil darf stolz sein auf sein außergewöhnlich
gut erhaltenes Stadtbild und darauf, wie seine Denkmale
mit Leben gefüllt sind – besonders heute Nacht. Für die
Nacht des offenen Denkmals haben die Stadt Rottweil
und das Landesamt für Denkmalpflege entsprechend
dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“
ihr NetzWERK genutzt und ein Programm mit spannenden
Führungen, Inszenierungen und Begehungen zusammen-
gestellt. Mehr als 30 Denkmale erwarten Sie in dieser
Nacht: Von Museen und Kirchen, über Stadthäuser und
Brunnen bis hin zu einer versteckten Brückenkammer und
einem unterirdischen Eiskeller öffnen die verschiedensten
Denkmale ihre Pforten für Sie.

Ein wichtiger Bestandteil des denkmalpflegerischen
Tagesgeschäftes ist die Netzwerkarbeit, die oft im Hinter-
grund stattfindet. Dazu gehören viele Bereiche, wie
z.B. die Zusammenarbeit mit Eigentümern, Investoren,
Behörden und Ehrenamtlichen. Diese Arbeit lebt von
guten Kontakten, Vertrauen und Zuverlässigkeit, die über
viele Jahre hinweg aufgebaut werden. Die Deutsche
Stiftung Denkmalschutz stellt diese Arbeit mit dem dies-
jährigen Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“
in den Mittelpunkt.

Rottweil passt besonders gut zu diesem Motto, denn
die Stadt ist bereits mit ihrer Gründung im 1. Jahrhundert
nach Christus als „Arae Flaviae“ geprägt von Vernetzung.
Ob als Verkehrsknotenpunkt seit römischen Zeiten oder
als freie Reichsstadt im Mittelalter: Viele Zeitschichten
haben uns Zeugnisse hinterlassen, die uns bis heute
Geschichten von Handel, kulturellem Austausch und
sozialem Leben erzählen. Original erhaltene Bürgerhäuser,
Gasthausfassaden sowie Reste der Stadtbefestigung
zeichnen den Denkmalbestand aus, der sich hier be-
wundern lässt.
Bei allen Beteiligten, die an der Nacht und dem Tag des
offenen Denkmals mithelfen, möchte ich mich herzlich
bedanken. Ihr Einsatz ermöglicht die vielfältigen Einblicke,
auf die wir uns hier in Rottweil freuen dürfen.
Ich wünsche der Nacht des offenen Denkmals 2026
viel Erfolg, allen Gästen bleibende Eindrücke und einen
unvergesslichen Abend.
Grußworte
Prof. Dr. Claus Wolf
Präsident des Landesamts für Denkmalpflege

Liebe Gäste,
liebe Freundinnen und Freunde der Denkmäler,
mit großem Stolz richtet die ehemalige Reichsstadt
Rottweil 2026 die Eröffnungsfeierlichkeiten zur Nacht des
offenen Denkmals aus.

Das diesjährige Motto „NetzWERKE: Denkmale &
Infrastruktur“ passt hervorragend zur Stadt Rottweil.
Denn an kaum einem anderen Ort lassen sich Orte der
Infrastruktur von der Antike bis in die Jetztzeit so gut nach-
vollziehen. Und auch im restlichen Baden-Württemberg
finden sich viele Stätten der historischen Infrastruktur –
beispielsweise Bahnhöfe oder Wasserkraftanlagen. Einen
besonders treffenden Zufall stellt es dar, dass das Jahr
2026 in Rottweil unter dem Motto „Jahr der Brücken“ –
unter anderem zur Eröffnung der neuen Rottweiler Hänge-
brücke – firmiert. Denn auch Brücken sind wichtiger
Bestandteil jeglicher Infrastruktur.

Keine Stadt funktioniert ohne Infrastruktur, auch eine
altehrwürdige Stadt wie Rottweil nicht. So kam zur Zeit
des Römischen Imperiums kein Legionär, der in Arae
Flaviae stationiert war, ohne Legionsbad zu einem saube-
ren Auftreten und spätestens im Mittelalter stellte Rottweil
mit seinem Hofgericht ein Zentrum der Gerichtsbarkeit im
Heiligen Römischen Reich dar. Brücken, Schulen, Kirchen
und Klöster, Rathäuser, Stadttürme … alle diese Gebäude
und Bauten der Infrastruktur sind in Rottweil in mannig-
faltiger Form, aus jeder Epoche zu finden. Und neben den
Privathäusern sind sie das, was eine Stadt und ihre
Gemeinschaft aus Bürgern prägen. Orte der Zusammen-
kunft, der Demokratie. Und mit der Errichtung einer neuen
Synagoge, dem TK-Elevator-Testturm und der Eröffnung
der großen Hängebrücke über das Neckartal wird das
Stichwort Denkmal auch in die Gegenwart getragen.

Setzt man in der historischen Innenstadt Rottweils
einen Fuß vor die Haustür (oder in meinem Fall vor die
Rathaustür), ist das nächste Denkmal oft nur wenige Meter
entfernt. Die Rottweiler leben in und mit ihren Denkmälern,
hegen und pflegen sie und man ist voller Stolz, wenn zum
Rottweiler Narrensprung Schlag 8 Uhr die Narren durch
das Schwarze Tor jucken. Denkmäler brauchen Leben,
dürfen nicht nur eine Ansammlung aus alten Steinen,
Balken und Spinnweben sein. Das Wort Denkmal be-
schreibt auch die Aufforderung darüber nachzudenken,
wie diese genutzt und erhalten werden können. Wie
profitiert die Gemeinschaft von einem Gebäude, das
mehrere hundert Jahre alt ist? Ein gutes Beispiel hierfür
ist das alte Kapuzinerkloster, das heute als Ort der
Zusammenkunft zwischen Jung und Alt, zwischen
Menschen mit und ohne Einschränkung genutzt wird.
Und genau so verstehen wir Rottweiler den Begriff – als
Aufforderung zur Partizipation!
Ich wünsche Ihnen in Rottweil und dem ganzen Land
viel Freude mit der Nacht des offenen Denkmals 2026
und vielleicht regt das ein oder andere Haus auch Sie an,
über Rottweil und seine Geschichte nachzudenken!
Dr. Chistian Ruf
Oberbürgermeister der Stadt Rottweil
Grußworte

Barrierefreiheit gegeben
Das Denkmal ist für alle ohne fremde
Hilfe zugänglich.
Toiletten vorhanden
Öffentliche Toiletten sind am oder im
Denkmal vorhanden.
Trittsicherheit gefordert
Im Denkmal befinden sich Treppen oder
andere Hindernisse.
Bewirtung angeboten
An ausgewählten Standorten steht
Ihnen eine Bewirtung zur Verfügung.
Hinweise
Angebot ist kostenpflichtig
Die Teilnahme an dieser Aktion ist
kostenpflichtig. Die Preise sind aufgeführt.
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DIE AMTSSTUBE DES OBERBÜRGERMEISTERS
DIE AMTSSTUBE DES
OBERBÜRGERMEISTERS
Im obersten Stockwerk, hoch über der Oberen Hauptstraße,
befindet sich das Amtszimmer des Rottweiler Oberbürger-
meisters. Der historische Raum beeindruckt mit einer kunst-
vollen Holzdecke und alten Fenstern aus einer Zeit, als Glas
noch ein kostbares Luxusgut war. Darüber hinaus beherbergt
er besondere Zeugnisse der Stadtgeschichte, darunter
eine 24-Stunden-Uhr und eine Replik der berühmten Pürsch-
gerichtskarte. Bei einer Führung öffnet der Oberbürger-
meister persönlich die Türen seines Amtszimmers und gibt
Einblicke in diesen außergewöhnlichen Ort.
1
FÜHRUNG: BRUNNEN IM HISTORISCHEN STADTKERN
AKTION
GEÖFFNET
TREFFPUNKT
REFERENT
Betreute Besichtigung
20:00 bis 21:00 Uhr
Hauptstraße 23
Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf
GEÖFFNETES DENKMAL
BRUNNEN IM
HISTORISCHEN STADTKERN
Im frühen 13. Jahrhundert gründete Herzog Friedrich V.
von Staufen auf einem Höhenrücken die heutige Kernstadt
Rottweil. Wie die Wasserversorgung der einst florierenden
Reichsstadt funktionierte, lässt sich bis heute an den
historischen Brunnen im Stadtbild ablesen. Obwohl sie im
Laufe der Jahrhunderte vielfach erneuert und teilweise
versetzt wurden, sind sie bedeutende Zeugnisse der Stadt-
geschichte. Besonders der Marktbrunnen im Herzen der
Altstadt veranschaulicht eindrucksvoll das Repräsentations-
bedürfnis der Rottweiler Bürgerschaft. Auf einem Rundgang
erschließt sich die Geschichte der Rottweiler Brunnen
als Spiegel der Stadtentwicklung und Wasserversorgung.
BEGINN
DAUER
TREFFPUNKT
REFERENTIN
TEILNEHMENDE
20:00 und 21:00 Uhr
30 Minuten
Apostelbrunnen, Hauptstraße 23
Claudia Mann
maximal 20
10
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3
AKTION
GEÖFFNET
REFERENT:INNEN
Betreute Besichtigung
18:00 bis 24:00 Uhr
Victoria Bossert, Marco Schaffert
STADTPOLITIK SEIT JAHRHUNDERTEN
ADRESSE
GEÖFFNET
Hauptstraße 21 – 23
18:00 bis 24:00 Uhr
GEÖFFNETES DENKMAL
ALTES RATHAUS
Stolz erhebt sich das Alte Rathaus in der Oberen Haupt-
straße. Bereits im ausgehenden Mittelalter befand sich an
dieser Stelle das Rathaus der Reichsstadt Rottweil.
Über die Jahrhunderte hinweg veränderte es mehrfach
seine Gestalt: Treppen wechselten ihren Platz, Gebäude-
teile wurden angebaut und die ehemaligen Arkaden
geschlossen. Mal wurde es aufwendig bemalt, dann wieder
schlicht gestrichen oder mit Wappen verziert. Als Sitz
des Stadtrats war das Rathaus über Jahrhunderte hinweg
das politische Zentrum der Stadt. Erkunden Sie das
Alte Rathaus und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen
eines Ortes, an dem über Jahrhunderte die Geschicke
Rottweils gelenkt wurden.
4
ADRESSE
GEÖFFNET
Hauptstraße 21
18:00 bis 22:00 Uhr
GEÖFFNETES DENKMAL

TOURIST-INFORMATION
Das sogenannte Masersche Haus prägt seit Jahr-
hunderten die Obere Hauptstraße und beherbergt
heute die Rottweiler Tourist-Information. Bereits 1393
ist „Henni der Lasser“ als Eigentümer des Gebäudes
belegt. Später wurde es als Gastwirtschaft genutzt,
bevor es 1928 in den Besitz der Stadt Rottweil überging
und seither als Amtsgebäude dient. Besonders ins
Auge fallen die reich verzierten, goldenen Erker, die
während des Rottweiler Narrensprungs einen hervor-
ragenden Blick auf das bunte Geschehen bieten.
Doch auch im Inneren lohnt sich der Blick nach oben:
Eine kunstvoll gestaltete Decke zählt zu den besonderen
Schmuckstücken des historischen Gebäudes.
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ADRESSE
GEÖFFNET
Hauptstraße 20
18:00 bis 21:00 Uhr
GEÖFFNETES MUSEUM
STADTMUSEUM
Das Stadtmuseum befindet sich im Herderschen Haus,
benannt nach der Familie Herder, die das Gebäude einst
bewohnte. Prächtig präsentiert sich das Gebäude mit
seinen Erkern, den zahlreichen Fenstern und reichen
Verzierungen. Auf der Rückseite des Gebäudes verbirgt
sich ein besonderes Kleinod: der Museumsgarten, der
über das Museum zugänglich ist. Als ruhige Oase mitten
in der Stadt wirkt er mit seinem überdachten Gang
beinahe mittelalterlich, obwohl das Gebäude selbst aus
späterer Zeit stammt. Die Ursprünge der Sammlung
reichen bis zur Altertumssammlung des 1831 gegründe-
ten Geschichts- und Altertumsvereins zurück.
ZEITRAUM
AUFTRITTE
STATIONEN
18:00 bis 20:00 Uhr
dauerhaft an den Stationen
Wehrgang Lorenzkapelle / Viadukt,
Hochbrücke und Boltenbrücke
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GEWANDETE KURZAUFTRITTE
AN HISTORISCHEN BRÜCKEN
Bei gewandeten Kurzauftritten erwachen Brücken
für einen Moment zum Leben. Ein historisch gekleideter
Darsteller nimmt Sie mit auf eine kurzweilige Reise
in die Vergangenheit und erzählt Geschichten rund um
den Wehrgang Lorenzkapelle/Viadukt, die Hoch-
brücke und die Boltenbrücke. So entstehen eindrucks-
volle Begegnungen zwischen historischen Orten,
lebendiger Inszenierung und authentischer Geschichte.
BRÜCKEN VERBINDEN – MENSCHEN, ORTE UND GESCHICHTEN
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BEGINN
DAUER
TREFFPUNKT
REFERENTIN
TEILNEHMENDE
18:30, 20:00 und 21:00 Uhr
30 Minuten
Schwarzes Tor, Hauptstraße 2
Kathrin Wittschieben-Kück
maximal 20
FÜHRUNG: AUSGEWÄHLTE GASTHÄUSER
TRINKEN, REDEN, HANDELN –
WIRTSHÄUSER DER HAUPTSTRASSE
Als bedeutender Handelsschwerpunkt und Gerichtsstandort
im deutschen Südwesten empfing Rottweil seit jeher Gäste
aus unterschiedlichen Ländern und Gesellschaftsschichten.
In den Wirtshäusern fanden sie Verpflegung, tauschten
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