---
title: "Sebastian Bolay, Stellungnahme zum Gesetz über einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten, Deutschland; Kosten steigen um 15% bei Zuschusskürzung"
sdDatePublished: "2026-08-13T04:07:00Z"
source: "https://www.dihk.de/de/newsroom/-bei-den-stromkosten-nicht-den-rueckwaertsgang-einlegen--185452"
topics:
  - name: "electricity"
    identifier: "medtop:20000260"
  - name: "economy"
    identifier: "medtop:20000344"
  - name: "government"
    identifier: "medtop:20000593"
locations:
  - "Germany"
---


Sebastian Bolay, Stellungnahme zum Gesetz über einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten, Deutschland; Kosten steigen um 15% bei Zuschusskürzung

"Bei den Stromkosten nicht den Rückwärtsgang einlegen"

Informationen: Dateiformat: PDF (barrierefrei) Dateigröße: 110 KB Stand: August 2026 Seitenumfang: 3 Seiten

"Bei den Stromkosten nicht den Rückwärtsgang einlegen"

Sebastian Bolay, DIHK-Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie, zum Gesetz über einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten

Die DIHK hat am 12. August 2026 ihre Stellungnahme zum Gesetz über einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten eingereicht. Hierzu erklärt DIHK-Bereichsleiter Sebastian Bolay:

12.08.2026 – " Die geplante Kürzung des Netzentgeltzuschusses ist ein Schritt in die falsche Richtung und steht im Widerspruch zum Ziel der Bundesregierung, die Stromkosten dauerhaft zu senken. Mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent an den Stromkosten sind die Netzentgelte längst zu einem entscheidenden Kostenfaktor in den Betrieben geworden. Wird der Zuschuss tatsächlich von derzeit 6,5 Milliarden Euro um 15 Prozent reduziert, steigen die Kosten für Wirtschaft und Verbraucher gleichermaßen an. Gerade die Unternehmen, die bereits bei der Stromsteuersenkung leer ausgegangen sind, müssen nun mit zusätzlich steigenden Strompreisen rechnen.

Wer den Wirtschaftsstandort stärken will, darf bei den Stromkosten nicht den Rückwärtsgang einlegen. Gerade jetzt brauchen die Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen und wettbewerbsfähige Energiekosten, um wieder verstärkt zu investieren. Statt den Zuschuss zu den Netzentgelten zu kürzen, sollte die Bundesregierung weitere Umlagen in den Bundeshaushalt überführen und so die Stromkosten dauerhaft senken."

Die DIHK-Stellungnahme zum Thema finden Sie hier:

Das könnte Sie auch interessieren

Kürzung des Netzentgeltzuschusses ist ein falsches Signal

Sebastian Bolay, DIHK-Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie, zum Entwurf eines Gesetzes zu den Übertragungsnetzkosten

Wirtschaft und Klimaschutz gemeinsam denken

"Erneuerbaren-Ausbau und Elektrifizierung müssen miteinander harmonieren"

Nach wie vor missbrauchen Betrüger die IHK-Organisation als Deckmantel für Phishing-Attacken – zuletzt im Zusammenhang mit gewerberechtlichen Erlaubnissen mittels einer Mail, die zuvor telefonisch angekündigt wird. Hier erfahren Sie mehr über diese und weitere kriminelle Ansätze.