Schule Ernst-Henning-Straße bietet Lernferien in Hamburg-Bergedorf; Kostenloses Angebot seit 2020, 19. Durchgang
In der Schule Ernst-Henning-Straße wird in den Sommerferien gebüffelt – freiwillig und mit Spaß
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris: „Die Hamburger Lernferien besuche ich regelmäßig. Es ist immer wieder eine Freude, das Engagement der Schulen und ihrer Schülerinnen und Schüler zu erleben. Die teilnehmenden Schulen erweitern ständig ihr Spektrum an Lernangeboten und die Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzliche Lernzeit in vertrauter Umgebung. Gerade in den Sommerferien kann so das vergangene Schuljahr inhaltlich abgeschlossen und der Start ins neue Schuljahr erleichtert werden. Jede Schule entscheidet dabei selbst, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen ihrer Schülerinnen und Schüler, ob es ein Lernferienangebot gibt. In der Schule Ernst-Henning-Straße sind die Lernferien von Anfang an ein wichtiger Teil des Schullebens. Man spürt, wie engagiert und mit wie viel Freude alle Beteiligten diese Zeit in der Schule verbringen. Ich sehe hier, dass Lernen Spaß macht, auch in den Ferien. So geht es mit Schwung ins neue Schuljahr.“
Thorvald Brandt, Schulleiter der Schule Ernst-Henning-Straße: „Seit 2020 beteiligt sich die Ernst-Henning-Straße regelmäßig und aktiv an Lernferienangeboten. Gestartet haben wir mit Lernferienangeboten als erste Schule im Bezirk Bergedorf im Sommer 2020, als den Kindern und Jugendlichen aller Basisklassen und Internationaler Vorbereitungsklassen der Stadtteile Lohbrügge und Bergedorf bei uns an der Schule erstmals sieben Lernferienkurse angeboten wurden. Seit Herbst 2020 bieten wir auch für die Regelklassen der EHS mindestens zwei Mal jährlich für zwei Wochen Lernferien an. Unser Angebot richtet sich hierbei ausdrücklich an alle Schülerinnen und Schüler. Wichtig ist mir bei den Lernferienangeboten, dass nicht nur fachunterrichtliche Inhalte bearbeitet, aufgeholt, wiederholt und vertieft werden, sondern dass die Kinder von unserem Schul-Team auch lebenspraktische Angebote erhalten und dabei Freude haben. Meine Schule ist dankbar für das zusätzliche Bildungs- und Betreuungsangebot der Lernferien. Dankbar bin ich auch meinem Kollegium, das unter Moderation unserer Lernferien-Koordinatorin für die Lernferien-Kursleitungen zur Vorbereitung engagiert Materialien zusammenstellt.“
Seit mittlerweile sechs Jahren gibt es das zusätzliche Angebot an Hamburger Schulen, die aktuellen Lernferien finden zum 19. Mal statt. Gestartet 2020 in der Corona-Zeit im Rahmen eines Bundesprogramms, werden sie inzwischen von der Bildungsbehörde finanziert. Alle Schulen, die Kinder und Jugendliche aus schwierigen bis mittleren sozio-ökonomischen Verhältnissen unterrichten, können Lernferien anbieten, außerdem die Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) sowie alle Schulen mit den Sozialindizes 4 bis 6, an denen es Internationale Vorbereitungsklassen und Basisklassen gibt. Die Schülerinnen und Schüler nehmen freiwillig an den Kursen teilnehmen. Das Angebot ist kostenlos. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der Vorschule bis zur Studienstufe. In der Regel gibt es einwöchige Kurse mit insgesamt 15 Schulstunden. Dabei lernen durchschnittlich neun Schülerinnen und Schülern in einem Kurs zusammen.
In erster Linie werden die Kurse von Honorarkräften geleitet, die den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt sind. Die Schulen stimmen sich mit den für die Ferienbetreuung zuständigen Trägern über Lern- und Freizeitangebote ab. So werden Lernzeiten, weitere Aktivitäten und Entspannung gut miteinander kombiniert. Nach den Sommerferien wird zentral erhoben, wie viele Kurse in diesem Sommer stattgefunden haben und wie viele Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben.
Die Schulen verwenden oft eigenes Lernmaterial. Zusätzlich kann beim Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) auf ein Portal zurückgegriffen werden, das Informationen, Hinweise und Unterrichtsmaterialien gezielt für die individuelle Lernförderung enthält. Die Plattform IGEL („IGEL – das Hamburger Portal für individuelle gezielte Lernförderung“) umfasst unter anderem Datenbanken mit qualitätsgeprüften Unterrichtsmaterialien für die Fächer Deutsch, Deutsch als Zweitsprache und Mathematik sowie für die Förderung der überfachlichen Kompetenzen.
Die Grundschule Ernst-Henning-Straße in Bergedorf ist eine fünfzügige, teilweise gebundene Ganztagsschule (GTS) mit Vorschulklassen und Vorschulförderung mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und etwa 80 Mitarbeitenden. Die Schule hat sich in den letzten Jahren zur Schwerpunktschule für Inklusion entwickelt.
Im Mittelpunkt der pädagogischen und fachlichen Arbeit steht das Lernklima und die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Schulleben. Die Wertschätzung jedes Einzelnen ist hier die Grundlage für eifriges Lernen. So sieht das Erziehungskonzept „Prima Klima“ zweimal im Jahr einen „Prima-Klima-Tag“ zur Stärkung des Klassen- und Schulklimas vor. An diesem Tag werden Regeln besprochen, verhandelt und feierlich von allen Schülerinnen und Schülern unterzeichnet, bevor der Ernst-Henning-Schulsong angestimmt wird. Auch gibt es neben dem wöchentlichen Klassenrat ein eigenes „Kinderparlament“ und ein Streitschlichter-Team. Die Ernst-Henning-Schule vermittelt Kindern mit dem Projekt „Internet-ABC“ spielerisch den Zugang zum Internet sowie den sozialen Medien, bietet zwei Mal im Schuljahr Vorlesewettbewerbe, einen Mathezirkel an und nimmt regelmäßig erfolgreich an der Mathematikolympiade und dem naturwissenschaftlichen „Heureka!“-Wettbewerb teil. Gelebte Partizipation verbunden mit Aufgaben in Klasse und Schulgemeinschaft prägen den Schulalltag.
Rückfragen der Medien Pressestelle Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) Telefon: 040 42863 2003 E-Mail: pressestelle@bsfb.hamburg.de Internet: www.hamburg.de
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In der Schule Ernst-Henning-Straße wird in den Sommerferien gebüffelt – freiwillig und mit Spaß
In den Ferien zur Schule, um zu lernen? Das hat in Hamburg mittlerweile Tradition. Überall im Stadtgebiet nutzen zahlreiche Schülerinnen und Schüler die unterrichtsfreie Zeit, um Versäumtes nachzuholen, sich zu verbessern oder auf den Schulabschluss vorzubereiten. Auch in Bergedorf machen sich junge Menschen freiwillig auf den Weg, um in den Sommerferien gemeinsam zu üben – zum Beispiel in der Schule Ernst-Henning-Straße (EHS), einer fünfzügigen Grundschule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern. Am heutigen Donnerstag besuchte Bildungssenatorin Ksenija Bekeris dort eine Lerngruppe und schaute den Grundschulkindern über die Schulter.
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