US-Verbraucherpreise Juli; Konsens 3,4% YoY erwartet
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Devisentelegramm
Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.
12.08.2026 08:12 Aktuelle Kurse
(nicht handelbar) Geld Brief Geld Brief Geld Brief EUR / USD 1,1534 1,1535 EUR / AUD 1,6340 1,6342 EUR / HUF 365,04 365,27 EUR / GBP 0,8540 0,8541 EUR / NZD 1,9657 1,9660 EUR / CNH 7,7832 7,7839 EUR / CHF 0,9367 0,9368 EUR / HKD 9,0505 9,0513 GBP / USD 1,3505 1,3506 EUR / JPY 183,86 183,87 EUR / SGD 1,4770 1,4772 USD / CHF 0,8121 0,8122 EUR / CAD 1,6065 1,6066 EUR / TRY 55,1195 55,1297 USD / JPY 159,40 159,41 EUR / SEK 10,9903 10,9926 EUR / THB 38,1905 38,2176 USD / CAD 1,6065 1,3929 EUR / NOK 10,9506 10,9535 EUR / CZK 24,2580 24,2640 AUD / USD 0,7058 0,7059 EUR / DKK
7,4756
7,4760 EUR / PLN
4,3015
4,3026 NZD / USD
0,5867
0,5868 $-Handelsranges: High Low Last
Frankfurt 1,1546-48 1,1531-33 1,1540-42 Für den Abschluss von New York 1,1546-48 1,1534-36 1,1542-44 Devisengeschäften wählen Sie Tokio 1,1543-45 1,1532-34 bitte +49 40 3578-97430 Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg
Guten Morgen! Nach einem datenarmen Wochenauftakt blicken Marktteilnehmer gespannt auf die heute zur Veröffentlichung anstehenden US-Verbraucherpreise für den Juli. Der vergangene Monat überraschte bereits mit einem kräftigen Inflationsrückgang von 4,2 Prozent auf 3,5 Prozent, welcher auch bei den Kernpreisen zu verzeichnen war. Für den Juli rechnen Analysten nun mit einer geringeren Abnahme auf 3,4 Prozent. Ob der Konsens auch diesmal entgegen den Erwartungen seinen Weg schneller gen Süden sucht? Dagegen spräche ein zeitweiliges Aufflam- men des Nahostkonfliktes, das für ein Wiederanziehen der Benzinpreise gesorgt hat. Mit dem erneuten Anstieg der Ölpreise werden die Inflationsängste neu entfacht. US-Präsident Donald Trump reagierte indessen mit neuen Forderungen an den Iran, bei denen das Land Entschädigungen für die Menschen zahlen solle, die bei Anschlä- gen und Protesten getötet und verletzt worden seien. Damit schwinden die Hoffnungen auf eine Einigung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus immer mehr, im Gegenteil – die zunehmend verhärteten Positionen beider Seiten machen ein baldiges Abkommen unwahrscheinlich und bringen beide Länder auf einen neuen Kon- frontationskurs. Die Brent-Rohöl-Futures stiegen dabei auf nahezu 90 US-Dollar pro Barrel. Sollten die heutigen Kernpreise bei 2,5 Prozent verharren, wäre dies ein immer noch erhöhtes Niveau, welches Zinserhöhungsspeku- lationen aufrechterhält. Die jüngst schwachen US-Beschäftigungszahlen dürften hierbei die Rolle der Gegenseite einnehmen und den Druck auf Zinsanhebungen entschärfen. Die Reserve Bank of Australia beließ ihren Leitzins einstimmig unverändert bei 4,35 Prozent. In einer Stellung- nahme erklärte die Zentralbank, dass die Währungshüter sich weiterhin darauf konzentriere, eine Verfestigung der nach wie vor hohen Inflation zu verhindern. Nach drei Zinsanhebungen seit Jahresbeginn zeigen sich die Finanzierungsbedingungen angespannter als zuvor, die Konjunktur scheint sich wie erwartet zu verlangsamen. Mit einer Geldpolitik, die aktuell als eher restriktiv eingeschätzt wird, begründet der Vorstand die Beibehaltung des Leitzinses, während er die wirtschaftliche Entwicklung weiter wachsam beobachtet und geeignete Maßnah- men ergreifen wird, sollte es zu einem unerwarteten Preisanstieg kommen.
EURUSD startet zur Wochenmitte mit kaum veränderten Kursen um 1,1535 USD. Bei südwärts gerichteten Kursen blicken wir auf einen Halt bei 1,1480 USD. Steigende Kurse könnten bei 1,1630 USD auf eine erste Hürde treffen. EURGBP liegt bei 0,8540 GBP. Die Marken 0,8460 GBP und 0,8690 GBP bilden weiterhin die Unter- und Obergrenze. EURCHF befindet sich bei 0,9365 CHF. Damit verbleiben wir im Korridor zwischen 0,9250 CHF und 0,9390 CHF. EURJPY begrüßt uns bei 183,85 JPY. Sollte der Euro weiter an Stärke gewinnen, könnte bei 185,00 JPY ein nächster Widerstand lauern. Abgebende Notierungen dürften bei 180,00 JPY auf einen Halt blicken.
Heutige Daten Quelle: Bloomberg Zeit Land Ereignis Zeitraum Konsens Vorperiode 14:30 US Verbraucherpreise, % gg. Vm. Jul 0,1 -0,4 14:30 US Verbraucherpreise, % gg. Vj. Jul 3,4 3,5 14:30 US Verbraucherpreise Kernrate, % gg. Vm. Jul 0,2 0,0 14:30 US Verbraucherpreise Kernrate, % gg. Vj. Jul 2,5 2,6