Tadeusz Kondrusiewicz unterzog sich Eingriff am Herzen in Minsk; Erfolgreicher Eingriff; erneuter Herzinfarkt verhindert

Beliebter Alterzbischof unterzog sich Eingriff am Herzen | katholisch.de

Beliebter Alterzbischof unterzog sich Eingriff am Herzen

VERÖFFENTLICHT AM 13.08.2026 UM 09:40 UHR – LESEDAUER: 1 MINUTE

MINSK - Er spielte ab 1989 eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau der katholischen Kirche in Belarus und Russland: Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz. Lange bangten die Gläubigen um ihn. Nun verließ er eine Klinik in Minsk.

Der emeritierte Erzbischof der belarussischen Hauptstadt Minsk, Tadeusz Kondrusiewicz , hat wegen einer Herzschwäche mehr als zwei Wochen in einer Klinik verbracht. Dort seien dem 80-Jährigen neue Stents, also Stützen für Blutgefäße, implantiert worden, berichtete das örtliche Portal “Katolik.life” am Mittwoch unter Berufung auf Kirchenkreise. Nach dem erfolgreichen Eingriff habe der Geistliche das Minsker Krankenhaus wieder verlassen können.

Sein Gesundheitszustand sei ernst gewesen, hieß es. Die Ärzte hätten einen erneuten Herzinfarkt verhindert. Schon in der Vergangenheit waren Kondrusiewicz Stents eingesetzt worden. Nun macht der Erzbischof dem Portal zufolge eine Reha. Er leide auch an einer Krebserkrankung.

Auch nach seinem Rücktritt als Erzbischof Anfang 2021 spielt er in der katholischen Kirche in Belarus eine wichtige Rolle und zelebriert regelmäßig Messen. Gläubige schätzen den bekannten und beliebten Geistlichen sehr. Kondrusiewicz spielte eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau der Kirche in Belarus und Russland nach dem Ende der Sowjetunion.

Papst Johannes Paul II. (1978–2005) weihte Kondrusiewicz 1989 im Petersdom zum Bischof. Anschließend war er bis 1991 Apostolischer Administrator in Minsk und wirkte dann bis 2007 als Erzbischof in Moskau, bevor er in seine Heimat Belarus zurückkehrte. (KNA)

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Nach Bitte von Papst Franziskus