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title: "Ausschuss für Schule, Kultur und Sport erlässt zwei neue Satzungen zur Schülerbeförderung Elmshorn; Zwei neue Satzungen ab 01.08.2026"
sdDatePublished: "2026-08-13T16:29:00Z"
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Ausschuss für Schule, Kultur und Sport erlässt zwei neue Satzungen zur Schülerbeförderung Elmshorn; Zwei neue Satzungen ab 01.08.2026

SI/SKS/085/2026 Niederschrift öffentlich

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N i e d e r s c h r i f t

Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport

Sitzungstermin:
Donnerstag, 11.06.2026
Sitzungsbeginn:
18:30 Uhr
Sitzungsende:
20:42 Uhr
Raum, Ort:
Kreistagssaal, 4. OG, Kurt-Wagener-Str. 13, 25337 Elmshorn

Anwesenheitsliste
Anwesend
Vorsitz

Gunnar Werner
FDP

Mitglieder

Patricia Burek
CDU

Alexandra Waßong
CDU

Stephan Schmidt
CDU

Karla Fock
CDU
Vertretung für: Kai Sibbert
Viola Peters
CDU

Daniela Baschin
SPD
Vertretung für: Werner Harms
Aaron Stenhüser
SPD

Victoria Wichert
SPD

Regina Flesken
Bündnis 90 / Die Grünen

Sabine Schaefer-
Maniezki
Bündnis 90 / Die Grünen

Lukas Unger
Bündnis 90 / Die Grünen
Vertretung für: Ines Strehlau
Axel Schröer
AfD
Vertretung für: Lars Ole Carstens

Verwaltung

Stefanie Gersdorf

Anne Marieke Graf

Mara Rose

Jessica Schrader

Kathrin Sommer

Lilian Schmuck

Oliver Carstens

Silke Linne

Abwesend
Mitglieder

Kai Sibbert
CDU
Entschuldigt
Werner Harms
SPD
Entschuldigt

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Ines Strehlau
Bündnis 90 / Die Grünen
Entschuldigt
Lars Ole Carstens
AfD
Entschudigt

Kreisseniorenbeirat

Heidemarie Brandt
Seniorenbeirat Elmshorn
Entschuldigt

Gäste:

Andrew Yomi (Fachdienst ÖPNV und Schülerbeförderung, Kreis Herzogtum Lauenburg)
Mark Müller, KSV
Sylvia Frahm, Stellv. Schulleitung Berufliche Schulen Elmshorn

[Ende Anwesenheitsliste]

Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport vom 11.06.2026
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Tagesordnung
Öffentlicher Teil

1

Regularien

2

Festsetzung der Tagesordnung

3

Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner

4

Niederschrift über die Sitzung vom 12.03.2026

5

Niederschrift über die Sitzung vom 16.04.2026

6

Folienvortrag OLAV - aktuelle Sachstände und zukünftige Entwicklungen (15
Min.)

7

Schülerbeförderung: Erlass von zwei neuen Satzungen zum 01.08.2026

8

Prioritätenliste zur Sportförderung 2027

9

Zuschüsse für das zweite Halbjahr 2026 nach der
Kulturförderrichtlinie des Kreises Pinneberg
(Veranstaltungsförderung)

10

Umzug des schulpsychologischen Dienstes in Pinneberg

11

Anpassung der Umsetzungsfrist zur Änderung der Rechtsform für die
Beruflichen Schulen des Kreises Pinneberg in Elmshorn und Pinneberg

11.1

Anpassung der Umsetzungsfrist zur Änderung der Rechtsform für die
Beruflichen Schulen des Kreises Pinneberg in Elmshorn und Pinneberg
Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen

12

Annahme einer Spende für die Heidewegschule (Trampolin)

13

Bericht der Verwaltung

14

Haushaltskonsolidierung

15

Mitteilungen und Anfragen

15.1

Personalsituation der sozialpädagogischen Assistenzen an den Förderzentren
Geistige Entwicklung

15.2

Themenspeicher Fortschreibung

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15.3

Rahmenrichtlinie Zuwendungen für den Kreis Pinneberg

16

Verschiedenes

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Protokoll
Öffentlicher Teil

Zu 1
Regularien

Der Vorsitzende Gunnar Werner begrüßt die Anwesenden und stellt die form- und frist­
gerechte Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.
Zur Schriftführung wird Andrea Witt bestellt.

Der Vorsitzende verpflichtet Frau Nicole Baer und führt sie per Handschlag in ihr Amt
ein.

Zu 2
Festsetzung der Tagesordnung

Der Vorsitzende Gunnar Werner empfiehlt dem Ausschuss für Schule, Kultur und Sport
eine Anfrage der SPD-Fraktion zum Thema Ganztagsbetreuung in nicht öffentlicher Sit­
zung als TOP 17 zu behandeln.

Der TOP 15.3 wird wegen fehlender Vorlage gestrichen.

Weitere Anmerkungen oder Bedenken gegen die Tagesordnung liegen nicht vor. Der
Ausschuss für Schule, Kultur und Sport beschließt die vorliegende Tagesordnung inklu­
sive Ausschluss der Öffentlichkeit zu dem Tagesordnungspunkt 17.

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig- ja

Zu 3
Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner

Es werden keine Fragen gestellt.

Zu 4
Niederschrift über die Sitzung vom 12.03.2026

Es werden keine Einwendungen gegen die Niederschrift vom 12.03.2026 erhoben. Sie
gilt damit als genehmigt.

Zu 5
Niederschrift über die Sitzung vom 16.04.2026

Beschluss:
Es werden keine Einwendungen gegen die Niederschrift vom 16.04.2026 erhoben. Sie
gilt damit als genehmigt.

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Zu 6
Folienvortrag OLAV - aktuelle Sachstände und zukünftige Entwicklungen
(15 Min.)

Herr Yomi hält einen Vortrag gemäß der anliegenden Präsentation. Unter anderem er­
läutert er, dass das Personal mit den zurzeit eingehenden Anträgen überlastet sei. Herr
Werner stellt die Zwischenfrage, ob die Vereinheitlichung der Ticketpreise zu einer Ent­
lastung führen werde.

Herr Yomi antwortet, die Vereinheitlichung der Ticketpreise werde zwar zu einer Entlas­
tung führen; dieser Effekt sei in den vorliegenden Berechnungen bereits berücksichtigt.
Gleichwohl ändere dies nichts daran, dass in einzelnen Bereichen weiterhin ein Mehr­
bedarf an Personal bestehe.

Herr Unger begrüßt die Vereinheitlichung der Ticketpreise als Schritt in die richtige Rich­
tung. Anschließend fragt er, ob für Kinder, deren Eltern Leistungen aus dem Bildungs-
und Teilhabepaket (BuT) beziehen, eine Schnittstelle zur bestehenden Bildungskarte
geschaffen werden könne. Dadurch solle Menschen mit geringerem Einkommen ein
möglichst bürokratiearmer Zugang zu den entsprechenden Förder- und Teilhabeleistun­
gen ermöglicht werden.

Herr Yomi antwortet, dass grundsätzlich das Ziel verfolgt werde, die Verfahren mög­
lichst bürokratiearm zu gestalten. Sofern eine technisch und organisatorisch umsetzba­
re Lösung bestehe, sei man offen für den vorgeschlagenen Ansatz. Er weist jedoch dar­
auf hin, dass entsprechende Vorhaben in der Vergangenheit teilweise an bürokratischen
Hürden gescheitert seien. Er ergänzt, dass die Voraussetzungen seitens des Bildungs­
ministeriums derzeit noch nicht geschaffen seien. Er nehme die Anregung jedoch gerne
auf. Sofern eine technische Umsetzung möglich sei und die erforderliche Unterstützung
beziehungsweise Zustimmung der beteiligten Stellen vorliege, sei man bereit, einen
entsprechenden Ansatz zu verfolgen.

Frau Waßong weist darauf hin, dass eine vollständige Vereinheitlichung der Ticketpreise
beziehungsweise Tarifstrukturen aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen
in den Kreisen nur schwer umsetzbar sei. Während eine Vereinheitlichung in den Ham­
burger Randkreisen beziehungsweise im Hamburger Umland sinnvoll erscheine, gelte
dies nicht zwangsläufig für Kreise wie Dithmarschen oder Nordfriesland, die andere An­
forderungen an den ÖPNV hätten. In diesem Zusammenhang verweist sie auf die vom
Landkreistag (LKT) auf der letzten Mitgliederversammlung beschlossene Resolution zum
Thema ÖPNV. Sie betont, dass bereits eine gute Übereinkunft erzielt worden sei, und
mahnt dazu, die bestehenden Fortschritte nicht durch weitergehende Forderungen zu
gefährden.

Herr Yomi bestätigt dies.

Frau Wiechert stellt eine Frage zum Einsatz künstlicher Intelligenz. Bezugnehmend auf
die zuvor gemachte Aussage, eingehende Anfragen teilweise mithilfe von KI zu beant­
worten, erkundigt sie sich, welches KI-System eingesetzt werde. Vor dem Hintergrund
möglicher Probleme wie „Halluzinationen“ und des hohen Datenbedarfs fragt sie insbe­
sondere, ob eine hausinterne KI-Lösung mit einer selbst bereitgestellten Datengrundla­

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ge genutzt werde.

Herr Yomi antwortet, dass der geplante Chatbot als geschlossene Lösung betrieben
werden solle. Die von dem System bereitgestellten Informationen würden ausschließ­
lich auf Daten basieren, die von seiner Organisation selbst zur Verfügung gestellt wür­
den. Eine Verarbeitung personenbezogener Daten sei dabei nicht vorgesehen. Ziel sei
es, datenschutzkonforme und verlässliche Auskünfte auf Grundlage einer kontrollierten
Datenbasis bereitzustellen.

Anlage 1
Fachausschuss Kreis PI am 11.06.26

Zu 7
Schülerbeförderung: Erlass von zwei neuen Satzungen zum 01.08.2026

BV/FD-31/2026/014-3

Herr O. Carstens erläutert, dass die bisherigen Satzungen beziehungsweise die Richtli­
nie aufgehoben und durch zwei neue Satzungen ersetzt werden sollen. Vorgesehen sei
die Einführung einer eigenen Schülerfahrkartensatzung nach dem Vorbild des Kreises
Herzogtum Lauenburg. Die zweite Satzung regele die übrigen Bereiche der Schülerbe­
förderung. Er bittet um Beschlussfassung, damit der bereits gefasste politische Be­
schluss rechtlich umgesetzt werden könne.

Beschluss:

1. Die Satzung des Kreises Pinneberg zur Regelung des Schülerfahrkartenverfahrens
und der Erhebung der Eigenbeteiligung vom 22.05.2026 (Schülerfahrkartensatzung)
-gemäß Anlage 1- tritt am 01.08.2026 in Kraft.

2. Die Satzung des Kreises Pinneberg zur Regelung der Schülerbeförderung (ohne Schü­
lerkartenverfahren) vom 03.06.2026 (Schülerbeförderungssatzung) -gemäß Anlage 2 -
tritt am 01.08.2026 in Kraft.

3. Die Satzung des Kreises Pinneberg über die Anerkennung der notwendigen Kosten für
die Schülerbeförderung vom 1.3.2021 (Schülerbeförderungssatzung) –zuletzt geändert
am 3.5.2023- tritt mit Ablauf 31.07.2026 außer Kraft.

4. Die Richtlinie für die Beförderung von anspruchsberechtigten Schüler*innen der öf­
fentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Kreis Pinneberg vom
28.3.2022 (Oberstufenrichtlinie) –zuletzt geändert am 3.5.2023- tritt mit Ablauf des
31.07.2026 außer Kraft.

Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen:
10 (5: CDU/ 3: Bündnis90/ Die Grünen/ 1: FDP/1: AfD)
Nein-Stimmen:
 3 ( SPD)

Zu 8
Prioritätenliste zur Sportförderung 2027

BV/FD-31/2026/173

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Herr Schmidt fragt, warum bei den meisten Förderungen im Aufwandskonto die förder­
fähigen Kosten noch nicht ermittelt seien. Dies sei in der Vergangenheit zwar vereinzelt
vorgekommen, jedoch nicht in diesem Umfang wie im laufenden Jahr. Er fragt ferner, ob
die Kosten inzwischen bekannt seien und welcher Hintergrund dafür bestehe, dass die
Angaben weiterhin fehlten.

Herr O. Carstens erklärt, die noch nicht ermittelten förderfähigen Kosten seien auf un­
terschiedliche Antragszeitpunkte und -qualitäten zurückzuführen. Teilweise seien
Nachsteuerungen und fachliche Rückfragen erforderlich. Zudem sei die Wertgrenze für
die Beteiligung weiterer Stellen von 25.000 Euro auf 50.000 Euro angehoben worden.
Eine grundsätzliche Tendenz sehe er jedoch nicht; vielmehr handele es sich um einen
Ausreißer im laufenden Jahr.

Herr Müller weist darauf hin, dass die Anträge im Aufwandbereich erst Ende März einge­
gangen seien, obwohl die Antragsfrist am 1. April ende. Wie bereits von Herrn Carstens.
ausgeführt, könnten Rückfragen dazu führen, dass nicht alle Angaben unmittelbar vor­
lägen. Die Verwaltung unterstütze die Vereine hierbei bestmöglich. Da die Anträge das
Folgejahr beträfen, gebe es keine feste Regelmäßigkeit; dass aktuell mehrere Fälle noch
offen seien, sei daher nicht ungewöhnlich.

Herr Steenhüser fragt nach, um was für ein Gebäude es sich beim Rellinger Turnverein
handle, bei dem ein Reetdach erneuert werden müsse.

Es wird erläutert, dass es sich um das Turnerheim des Rellinger Turnvereins handle, in
dem Kursräume, die Geschäftsstelle sowie ein Veranstaltungsraum für Vereinszwecke
untergebracht seien. Der Antrag sei bereits v