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title: "Ministerin Silke Gorißen besucht Hof Schulze Rötering in Ahlen; ältester Gräftenhof im Münsterland"
sdDatePublished: "2026-08-13T10:05:00Z"
source: "https://www.mlv.nrw.de/ministerin-gorissen-auf-der-nrw-isst-gut-tour-im-muensterland-in-ahlen-tradition-trifft-moderne-beim-hof-schulze-roetering/"
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Ministerin Silke Gorißen besucht Hof Schulze Rötering in Ahlen; ältester Gräftenhof im Münsterland

Ministerin Gorißen auf der NRW-is(s)t-gut-Tour im Münsterland in Ahlen: Tradition trifft Moderne beim Hof Schulze Rötering - Landwirtschaftsministerium

Ministerin Gorißen auf der NRW-is(s)t-gut-Tour im Münsterland in Ahlen: Tradition trifft Moderne beim Hof Schulze Rötering

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Nordrhein-Westfalen hat eine starke Ernährungswirtschaft. Die Grundlage dafür bilden die Landwirtschaftsbetriebe – in Westfalen die Milchwirtschaft und Nutztierhaltung, im Rheinland vor allem Obst und Gemüse. Ministerin Silke Gorißen besucht daher gemeinsam mit dem Verein „Ernährung-NRW“ im Rahmen der sommerlichen Tour „NRW is(s)t gut!“ familiär geführte Höfe und landwirtschaftliche Betriebe, um zu zeigen, wie frische und qualitativ hochwertige Lebensmittel in der Region hergestellt werden. Am Donnerstag, 13. August 2026, richtete Ministerin Silke Gorißen den Blick auf Höfe im Münsterland und besuchte unter anderem den Hof Schulze Rötering in Ahlen im Kreis Warendorf.

Ministerin Silke Gorißen: „Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Land der Ernährung. Unsere vielen landwirtschaftlichen Betriebe, oftmals seit Generationen familiär geführt, stehen für Nähe, Frische, Qualität und Verantwortung. Sie erhalten die regionalen Erzeugnisse und hochwertigen Herstellungsweisen, sie tragen zur Ernährungssicherung bei und auch zum Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaften.“

Die Ministerin weiter: „Mit unserer Tour wollen wir mehr Appetit darauf machen, beim Einkauf noch stärker darauf zu achten, regional erzeugtes Obst, Gemüse, Fleisch oder vor Ort hergestellte Milch in den Warenkorb zu legen. Regionale Lebensmittel helfen auch beim Klimaschutz, denn ihr Transport vom Betrieb bis zum Endkunden hat kurze Wege und sie werden an den Höfen in Nordrhein-Westfalen hoch innovativ, nachhaltig und ressourcen-schonend erzeugt. Bei dem Hof Schulze-Rötering in Ahlen zeigen wir, welche Stärke unsere Landwirtschaft hat, und wir zeigen Verbraucherinnen und Verbrauchern, dass Lebensmittel aus der Region spitze sind.“

Hof Schulze Rötering – Landwirtschaft mit Tradition und Zukunft Die Geschichte des landwirtschaftlichen Familienbetriebs Schulze Rötering reicht bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück. Der historische Gräftenhof, wie er typisch für das Münsterland ist, zählt damit zu den ältesten Höfen der Region.

Heute wird der Familienbetrieb von Martin und Hildegunde Schulze Rötering geführt. Über die Jahrhunderte hat sich der Hof zu einem vielseitigen Betrieb entwickelt, der verschiedene Bereiche entlang der Lebensmittelproduktion miteinander verbindet – von der Landwirtschaft über Direktvermarktung und Gastronomie bis hin zur Brennerei. Ein Schwerpunkt des Ackerbaus liegt auf dem Anbau von Brotweizen, Gerste und Raps. Darüber hinaus werden als Sonderkulturen Spargel und Erdbeeren angebaut, die während der Saison feldfrisch im eigenen Hofladen angeboten werden. Das Landgasthaus ist in einem der denkmalgeschützten Fachwerkhäuser des Hofes beheimatet und wird von Moritz und Kathrin Schulze Rötering geführt. In der Küche stehen die hofeigenen Erzeugnisse im Mittelpunkt. Spargel, Erdbeeren, Brot und Wildfleisch aus eigener Erzeugung werden direkt verar-beitet und zu regional geprägten Gerichten veredelt.

Eine besondere Bedeutung hat zudem die auf dem Hof ansässige, international ausgezeichnete Brennerei. Ihre Tradition reicht bis ins Jahr 1767 zurück. Heute entstehen dort – unter der fachlichen Betreuung von Anna Clarissa Schulze Rötering – hochwertige Edeldestillate, fassgelagerte Kornbrände und Liköre, die das kulinarische Angebot des Familienbetriebs um eine weitere Facette ergänzen. Als zukunftstragendes Standbein neben der Erzeugung von Lebensmitteln ist seit Jahren die Photovoltaik etabliert und wird in den kommenden Jahren mit Windkraft ergänzt.

Auf dem Hof leben heute vier Generationen der Familie Schulze Rötering. Ihr Zusammenspiel steht für die Verbindung von Tradition und moderner Landwirtschaft. Der Familienbetrieb zeigt auf vielfältige Weise, wie regionale Erzeugung, handwerkliche Verarbeitung und Direktvermarktung mit hoher Qualität und kurzen Wegen miteinander verbunden werden können.

„Uns ist es wichtig, Lebensmittel nachhaltig dort zu erzeugen und zu verarbeiten, wo sie entstehen – mit kurzen Wegen, hoher Qualität und einem direkten Bezug zu unserer Region. Unser Hof steht für die Verbindung von Tradition und Zukunft. Wir möchten das, was über Generationen gewachsen ist, bewahren und gleichzeitig Wege gehen, den Betrieb in die nächste Generation zu übergeben“, sagt Betriebsinhaber Martin Schulze Rötering.

„Ernährung-NRW“ als Partner der Landesregierung bei der Tour Die „NRW is(s)t gut“-Tour soll vermitteln, welche Stärke die regionale Landwirtschaft durch ihre Qualität, Transparenz und Nähe zu Verbraucherinnen und Verbrauchern hat. Zudem soll gezeigt werden, dass die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten der Ernährungswirtschaft ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist, die mit dem Verein „Ernährung-NRW“ als Partner dafür sorgt, dass nordrhein-westfälische Lebensmittel bei Verbraucherinnen und Verbrauchern wertgeschätzt werden. Im Juli erfolgte bereits der Auftakt der „NRW is(s)t gut“-Tour bei landwirtschaftlichen Be-trieben im Rheinland und am Niederrhein. Am 13. August 2026 besucht Ministerin Gorißen im Münsterland zudem den „Hof Keil“ in Reken im Kreis Borken.

Der wirtschaftsgetragene Verein Ernährung-NRW e.V. arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 2010 daran, die Bekanntheit regionaler Erzeugnisse und Lebensmittel sowie die Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen auszubauen. In seiner Rolle als Akteur der regionalen Vermarktung leistet der Verein einen Beitrag für die Land- und Ernährungswirtschaft in Nord-rhein-Westfalen. Dazu zählen Präsentationen der starken Branche auf der Grünen Woche oder auf regionalen Messen, die Kennzeichnung von qualitativ hochwertigen Produkten mit dem Herkunftszeichen „geprüfte Qualität NRW“ und die Durchführung von Kampagnen.

Andreas Heinz, Vorstand des Vereins Ernährung-NRW e.V.: „Unse-re Mitgliedsbetriebe zeigen mit großem Engagement, was die Land- und Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen aus-zeichnet: regionale Qualität, nachhaltiges Wirtschaften und eine enge Verbundenheit mit den Menschen vor Ort. Die heutige Tour durch das Münsterland unter dem Motto ‚NRW is(s)t gut!‘ macht erlebbar, wie aus Verantwortung, Innovation und Zusammenar-beit hochwertige Lebensmittel in unserem Land entstehen – transparent, glaubwürdig und mit echtem Mehrwert für Verbrau-cherinnen und Verbraucher.“

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 3843-0.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 3843- 1020, miriam.beutner@mlv.nrw.de.

Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw