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title: "Statistisches Bundesamt Inflationsrate in Deutschland Juli 2026 2,8%; Energie- und Kraftstoffpreise treiben Inflation deutlich"
sdDatePublished: "2026-08-13T06:06:00Z"
source: "https://www.nordlb.de/meine-nordlb/download/research-dokument-14327?cHash=7104751a551086a12c72c900423e78ea"
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Statistisches Bundesamt Inflationsrate in Deutschland Juli 2026 2,8%; Energie- und Kraftstoffpreise treiben Inflation deutlich

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
Research
NORD/LB am Morgen

13. August 2026

Research
NORD/LB am Morgen
13. August 2026
 Marktdaten
12.08.2026
11.08.2026
31.12.2025
Ytd %
DAX
26.331,07
26.391,42
24.490,41
7,5
MDAX
32.335,17
32.224,89
30.617,67
5,6
TECDAX
4.067,62
4.090,18
3.622,27
12,3
EURO STOXX 50
6.533,99
6.551,22
5.791,41
12,8
STOXX 50
5.527,02
5.548,17
4.918,02
12,4
DOW JONES IND.
53.770,27
53.791,85
48.063,29
11,9
S&P 500
7.748,50
7.728,20
6.845,50
13,2
MCSI World
5.008,52
4.995,78
4.430,38
13,0
MSCI EM
1.681,90
1.665,44
1.404,37
19,8
NIKKEI 225
67.524,06
66.970,22
50.339,48
34,1
Euro in USD
1,1527
1,1542
1,1745
-1,9
Euro in YEN
183,71
183,85
183,58
0,1
Euro in GBP
0,8541
0,8544
0,8717
-2,0
Bitcoin (USD)
63.390,56
63.557,26
87.598,39
-27,6
Gold (USD)
4.405,94
4.365,63
4.319,37
2,0
Rohöl (Brent ICE USD)
88,98
88,91
60,85
46,2
CO2 Emissionsrechte
81,99
82,44
87,37
-6,2
Bund-Future
124,74
124,82
127,57

Rex
122,18
121,93
124,38

Umlaufrendite
3,12
3,11
2,78

3M Euribor
2,505
2,49
2,026

12M Euribor
2,957
2,913
2,243

Bund-Rendite 10J.
3,16
3,158
2,855

Bund-Rendite 20J.
3,59
3,586
3,383

US-Treasuries 10J.
4,692
4,688
4,167

  Quelle: Bloomberg

Charts

Termine
Zeit
 CET
Land
Indikator
für
Prognose
NORD/LB

Konjunktur

08:00
GB
BIP sa Q/Q, vorl.
Q2
0,4%
08:00
GB
BIP sa Y/Y, vorl.
Q2
1,1%
11:00
EU
Industrieproduktion sa M/M
Jun
0,0%
11:00
EU
Industrieproduktion wda Y/Y
Jun
-0,6%
14:15
US
Fed’s Hammack spricht in Kettering

14:30
US
Erstanträge Arbeitslosenhilfe
W31
210K
14:30
US
PPI ex Nahrung und Energie M/M
Jul
0,2%
14:30
US
PPI M/M
Jul
0,3%

Unternehmen/Sektor

07:00
DE
Ströer
Q2
07:00
DE
Grenke
Q2
07:00
DE
HelloFresh
Q2
07:00
DE
Fraport
Verkehrszahlen
07:00
DE
RWE
Q2
07:00
DE
Thyssenkrupp
Q3
07:00
DE
SMA Solar
Q2
07:00
DE
Cewe Stiftung
Q2
07:00
DE
Wacker Neuson
Q2
07:00
DE
Deutsche Pfandbriefbank
Q2
07:00
DE
Evotec
Q2
07:30
DE
Sixt
Q2
07:30
DE
Hapag-Lloyd
Q2
07:30
DE
Ottobock
Q2
07:30
NL
Adyen
Q2
Marktumfeld

Die Inflationsrate in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen
Bundesamtes im Juli 2026 auf 2,8% gestiegen, nach 2,3% im Juni.
Hauptursache waren deutlich höhere Energie- und Kraftstoffpreise in-
folge des Ölpreisanstiegs im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg sowie
dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni. Gegenüber dem Vormonat
erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,8%.

Die US-Konsumentenpreise sind im Juli nur sehr leicht um m/m 0,1%
gestiegen. Es hätte eindeutig schlimmer kommen können. Die Kernrate
legte um m/m 0,2% zu. Die Energiepreise müssen von den internatio-
nalen Finanzmärkten natürlich weiterhin genau im Auge behalten wer-
den. Dennoch sollten die Zahlen hilfreich für den neuen US-Notenbank-
chef Kevin Warsh sein, der die Fed Funds Target Rate möglichst eher
nicht anheben zu wollen scheint.

Das Deutsche Hypo Immobilienklima ist im August m/m um 6,0% auf
81,4 Punkte gefallen. Besonders das Handelssegment gab deutlich
nach, während sich das Wohnklima mit 130,4 Punkten weiterhin robust
zeigte. Insgesamt bleiben Ertrags- und Investmentklima klar unter der
neutralen 100-Punkte-Marke.

Tagesausblick: Die internationalen Finanzmärkte blicken derzeit mit be-
sonderem Interesse auf die Fed-Geldpolitik. Die Unsicherheit bezüglich
der weiteren Pläne des FOMC ist hoch. Nach den gestrigen CPI-Daten
aus den USA wird daher heute v.a. auf die neuen Angaben zu den PPIs
zu achten sein. Einige Marktteilnehmer scheinen sich Sorgen um wei-
terhin zu hohe Inflationsängste bei den privaten Haushalten zu machen.
Die unserer Auffassung nach in ihrer Bedeutung häufig unterschätzten
Inflationserwartungen der NY Fed sind am aktuellen Rand mit Blick auf
den Zeitraum 1J immerhin ganz leicht auf nun 3,63% gefallen.
Aktienmärkte

Während es gestern in Deutschland und Europa an den Aktienmärkten
nach zunächst neuen Rekordanläufen zu leichten Gewinnmitnahmen
kam, sorgten an der Wall Street optimistische Ausblicke von Tech-Un-
ternehmen für gute Stimmung im Halbleiter und KI-Bereich.

DAX -0,23%; MDAX +0,34%; TecDAX -0,55%

Dow Jones -0,04%; S&P 500 +0,26%; Nasdaq Comp. +0,54%
Unternehmen

TUI hat in Q3 (April-Juni) weniger verdient als erwartet. Das bereinigte
EBIT fiel um 27% auf EUR 234 Mio. Analysten hatten im Konsens mit
EUR 275 Mio. gerechnet. Das Marktumfeld mit geopolitischen Krisen,
wirtschaftlicher Schwäche und gestiegener Inflation führt zu kurzfristi-
geren Buchungen zu niedrigeren Preisen. Zuletzt zeichnet sich aber eine
Normalisierung ab. Die im April gesenkte Gewinnprognose (ber. EBIT
zwischen EUR 1,1 Mrd. und EUR 1,4 Mrd.) wurde bestätigt.

Die robuste Kalinachfrage und höhere Preise verleihen K+S Rücken-
wind. Der Düngemittel- und Salzkonzern steigerte das EBITDA im zwei-
ten Quartal von EUR 110 Mio. auf EUR 176 Mio. und übertraf damit die
Markterwartungen deutlich. Der Umsatz legte um 12% auf EUR 978
Mio. zu. Angesichts höherer Absatzmengen, strikter Kostendisziplin und
eines starken Auftausalzgeschäfts erhöhte K+S seine Ergebnisprognose
für 2026 erneut auf EUR 680 Mio. bis EUR 760 Mio.

Hannover Rück wächst in der Schaden-Rückversicherung trotz sinken-
der Preise weiter. In den Erneuerungsrunden im Juni und Juli legte das
Neugeschäft um 12% zu, während die Preise risikobereinigt um 4,5%
nachgaben. Dank eines günstigen Schadenverlaufs stieg der H1-Netto-
gewinn um 7% auf EUR 1,4 Mrd. und übertraf leicht die Erwartungen.
Das Jahresziel von mindestens EUR 2,7 Mrd. wurde bestätigt.

Jenoptik profitierte in H1 von einer starken Nachfrage aus der Halblei-
ter-, Verteidigungs- und Medizintechnikbranche. Während der Umsatz
leicht auf EUR 503 Mio. stieg, legte das EBITDA um über 25% auf EUR
98,9 Mio. zu. Der Auftragseingang sprang um 53% auf EUR 723 Mio. Das
Management präzisierte seine Jahresprognosen für Umsatzwachstum
und EBITDA-Margen am oberen Ende der bisherigen Zielspannen.

Die Thyssenkrupp-Marine-Tochter TKMS profitiert von der weltweit ho-
hen Nachfrage nach Rüstungsgütern und sieht trotz rekordhoher Auf-
tragsbestände keine Kapazitätsengpässe. Mit einem Auftragsvolumen
von EUR 20,1 Mrd., steigenden Umsätzen (+19%) und einer angehobe-
nen Jahresprognose baut das Unternehmen seine Kapazitäten weiter
aus und prüft internationale Kooperationen. Zusätzliche Wachstumsim-
pulse kommen von Großprojekten. In Kanada wurde TKMS als bevor-
zugter Bieter für den Bau von bis zu zwölf U-Booten ausgewählt.
Rohstoffe

Die US-Rohölvorräte stiegen im Vergleich zur Vorwoche überraschend
um 17,4 Mio. Barrel, gleichzeitig hob die EIA aber ihre Brent-Preisprog-
nose 2026 von USD 81,91 auf durchschnittlich USD 86,81/Barrel an.

Weitergabe am: 13.08.2026 06:47:34

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
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13. August 2026

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