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title: "Fachausschuss des Stadtteilbeirates Walle Freiflächenphotovoltaikfläche am Waller Feldmarksee Bremen-Walle; Beschluss via Umlaufverfahren angekündigt"
sdDatePublished: "2026-08-13T12:50:00Z"
source: "https://www.ortsamtwest.bremen.de/sixcms/media.php/13/2026-06-22_Protokoll%20Bau.pdf"
topics:
  - name: "solar power"
    identifier: "medtop:20001209"
  - name: "environmental policy"
    identifier: "medtop:20000423"
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locations:
  - "Bremen (Stadt)"
  - "Bremerhaven"
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Fachausschuss des Stadtteilbeirates Walle Freiflächenphotovoltaikfläche am Waller Feldmarksee Bremen-Walle; Beschluss via Umlaufverfahren angekündigt

Protokoll der Sitzung des Fachausschusses „Bau, Umwelt und Verkehr“
des Stadtteilbeirates Walle vom 22.06.2026

Beginn der Sitzung: 18.00 Uhr

      Nr.: XIV/04/2026
Ende der Sitzung: 21:20 Uhr

anwesend:
Beiratsmitglieder
Alexander Becker
Franz Roskosch
Jörg Tapking
Burkhard Winsemann
Sachkundige Bürger
Olaf Borgelt
Gerald Höns
Miriam Sulimma

Vertreter § 23.5 OBG
Paul Siems für Jens
Oldenburg

Verhindert:
Jens Oldenburg

Gäste:
Frau Kühn, SUKW
Frau Braam, SUKW
Frau Schenk, SBMS
Wiebke Weltring, SBMS
Thomas Schwarzer und Corinna Schrötter, Kulturzentrum Westend

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Folgende Tagesordnung wird vorgeschlagen:

TOP 1: Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung

TOP 2: Genehmigung des Protokolls Nr. XIV/03/26 vom 13.04.2026

TOP 3: Freiflächenphotovoltaik – Fläche am Waller Feldmarksee

 dazu: Frau Kühn, Frau Braam SUKW (zugesagt)

Frau Schenk, SBMS (zugesagt)

TOP 4: Planung Mobil.Punkte Standorte Waller Ring/Ecke Vegesacker und Hansestraße

 dazu: Wiebke Weltring, SBMS

TOP 5: Kulturzentrum Westend: Sanierungsbedarf und Finanzierung der Sanierung

 dazu: Thomas Schwarzer und Corinna Schrötter, Kulturzentrum Westend

TOP 6: Entscheidungsbedarf in Stadtteilangelegenheiten
• Auskunftsersuchen Wohnen

TOP 7: Erörterung eingegangener Bürger:innenanträge und Bürger:innenanliegen

TOP 8: Mitteilungen des Amtes / Verschiedenes

Nicht-öffentlicher Teil der Sitzung:
TOP 8: Beratung der im Amt eingegangenen Baugenehmigungsverfahren
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TOP 1: Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
Der Fachausschuss ist beschlussfähig die Tagesordnung wird genehmigt.

TOP 2: Genehmigung des Protokolls Nr. XIV/03/26 vom 13.04.2026
Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

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TOP 3: Freiflächenphotovoltaik – Fläche am Waller Feldmarksee

 dazu: Frau Kühn, Frau Braam SUKW (zugesagt)

Frau Schenk, SBMS (zugesagt)

Seitens SMBS und SUKW wurde eine umfangreiche Potentialanalyse für
Freiflächenphotovoltaik erstellt. Die Ausgangslage: Der Senatsbeschluss vom 4. Juni 2020 zu
Solar-Cities „Die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven sollen beschleunigt und
sozialverträglich zu „Solar-Cities“ ausgebaut werden, zudem ist es ein Ziel der Enquete-
Kommission bis 2030 500 Megawatt Solarstrom zu produzieren und im Koalitionsvertrag steht,
dass neue Vorrangflächen für den Solarausbau identifiziert werden sollen, wobei bereits
versiegelte Flächen und Brachflächen Vorrang vor landwirtschaftlich und ökologisch wertvollen
Flächen haben sollen.

Insgesamt sind 21 geeignete Flächen in 13 Stadtteilen in Bremen identifiziert worden, die
zusammen über eine Fläche von 397,51 ha verfügen. Dabei befinden sich in über 60 Prozent
der vorgeschlagenen Flächen in Landschaftsschutzgebieten.

In Bremen Walle wurde die Fläche östlich neben dem Waller Feldmarksee als eine mögliche
Fläche als Standort für Freiflächenphotovoltaik identifiziert. Bei dieser Fläche handelt es sich
um ein Landschaftsschutzgebiet, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein Gewässer (Waller
Feldmarksee) befindet, dass der europäischen Wasserrahmenrichtlinie unterliegt, die
verbietet, dass sich der Zustand des Gewässers verschlechtert und gebietet, dass sich der
Zustand des Gewässers verbessert. Deshalb müsste im Fall, dass dort
Freiflächenphotovoltaik aufgestellt wird, die zuständigen Behörden eng mit der
Wasserbehörde zusammenarbeiten.

Nach einer kurzen Diskussion beschließt der Fachausschuss, dass die Präsentation,
die zum jetzigen Stand nicht veröffentlicht werden darf, an die Mitglieder des FA per E-
Mail gesendet wird. Im Nachgang soll per Umlaufverfahren ein Beschluss gefasst
werden.

TOP 4: Planung Mobil.Punkte Standorte Waller Ring/Ecke Vegesacker und Hansestraße

 dazu: Wiebke Weltring, SBMS

Frau Weltring von SBMS stellt zuerst die Evaluation zu Carsharing in Bremen dem
Fachausschuss vor (siehe Präsentation). Dann stellt sie die bereits bestehenden Station im
Stadtteil vor: In Walle gibt es 5 mobil.punkte mit insgesamt 51 Fahrzeugen von Cambio und
zusätzlich ein Angebot von Smumo.
Dann stellt sie dem Fachausschuss zwei geplante neue Stationen für Walle vor: Ein
sogenanntes mobil.pünktchen in der Vegesacker Straße/ Ecke Waller Ring mit zwei
Carsharing-Stellplätzen inklusive der Ladeinfrastruktur, Fahrradbügeln und einer E-Scooter
Abstellfläche und einer Bikesharing-Station. Und ein Mobil.pünktchen, dass in der
Hansestraße entstehen könnte.
Nach der Vorstellung beschließt der Fachausschuss einstimmig, dass die weitere
Ausbauplanung in Sachen Mobil.Punkte begrüßt wird und die Fachpolitker:innen mit
den neuen Standorten der Stationen einverstanden sind.
Gesucht werden nun weitere Standorte für den Stadtteil, deren Umsetzung im Jahre 2028
erfolgen soll. Weitere Standorte sollen jetzt seitens der Mitglieder des Fachausschusses
bis zum 28. August 2026 eingereicht werden. Danach wird SBMS die eingereichten
Standortvorschläge bewerten. Im Oktober soll dann im Fachausschuss über die
vorgeschlagenen Standorte abgestimmt werden.

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TOP 5: Kulturzentrum Westend: Sanierungsbedarf und Finanzierung der Sanierung

 dazu: Thomas Schwarzer und Corinna Schrötter, Kulturzentrum Westend.
Thomas Schwarzer und Corinna Schrötter vom Kulturzentrums Westend schildern dem
Fachausschuss den Sanierungsbedarf des Gebäudes, das sich im Besitz der BSAG befindet
und von vielen Gruppen aus Gröpelingen und Walle genutzt wird. Dabei geht es u.a. um
Brandschutz und Elektrik. Nach einer Diskussion im Fachausschuss, in der darauf
hingewiesen wird, dass das Westend eine wichtige kulturelle Aufgabe im Stadtteil hat und
unbedingt in seiner Gänze weiter erhalten bleiben soll, beschließt der Fachausschuss
einstimmig, dass ein Solidariätsbeschluss im Umlaufverfahren gefasst werden soll. Alexander
Becker erklärt sich bereit, den Beschluss zu formulieren.

TOP 6: Entscheidungsbedarf in Stadtteilangelegenheiten
Auskunftsersuchen Wohnen: dazu Jörg Tapking

In seiner Februarsitzung hatte der Fachausschuss das Auskunftsersuchen Wohnen zur
Situation des Wohnungsmarktes in Walle beschlossen. Daraufhin gab es dazu eine sehr
ausführliche Antwort von SBMS. Die Fraktion Die Linke hat für die heutige Sitzung einen
Antrag vorbereitet. Jörg Tapking stellt den Antrag der Fraktion Die Linke dem Fachausschuss
vor.

Antrag Die Linke:

„Die vorliegenden Antworten zeigen die Probleme des Wohnungsmarktes im Stadtteil Walle
auf. Diese lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
• Erhöhung der Angebotsmieten (=Preise für Neuvermietungen) im Zeitraum 2021 – 2025 um
30%. Sie liegen damit deutlich über dem Bremer Durchschnitt von 23%. Deutliche
Steigerungen gab dabei es in den Ortsteilen Walle (38%), Osterfeuerberg (34%) und
Utbremen (32%).
• Rückgang der Zahl der Sozialwohnungen. 2025 gab es im Stadtteil Walle (ohne die
Überseestadt) nur noch 169 geförderte Wohnungen, deren Zahl perspektivisch noch weiter
abnehmen wird.
• Laut Wohnraumbedarfsprognose ist Walle ein auch im Bremischen Durchschnitt stark
wachsender Stadtteil. Bis 2031 werden ca. 1700 zusätzliche Wohnungen benötigt.
• Gleichzeitig wird dem Markt durch Leerstand Wohnraum entzogen. So standen 521
Wohnungen länger als 3 Monate leer, davon 280 länger als 12 Monate.
• Hoher Anteil (20%) von möblierten Vermietungen. Die überdurchschnittliche Steigerung der
Angebotsmieten und die weiteren dysfunktionalen Probleme des Wohnungsmarktes führen zu
zunehmender Wohnungsarmut und zur Verdrängung von Haushalten mit geringem
Einkommen – das ist nicht hinnehmbar.

Der Beirat Walle fordert deshalb die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung auf,
dafür Sorge zu tragen, dass:
• Bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird und erhalten bleibt. Ausbau des sozialen,
kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbaus durch öffentliche
Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften. Dafür muss mehr Geld bereitgestellt
werden für sozialen Wohnungsbau, Verlängerung und Ankauf von Sozialbindungen sowie
Genossenschaftsförderung.
• Wuchermieten durch konsequente Nutzung der Miet-Meldestelle unterbunden wird.
• Gegen Vermieter eingeschritten wird, die ihre Wohnungen verwahrlosen lassen und damit
Problemimmobilien schaffen.
• Gegen Leerstand eingeschritten wird, der länger als 3 Monate andauert.
• Privatisierter Wohnraum in die öffentliche Hand zurückgeführt wird, gegebenenfalls durch
Enteignung.

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• Keine öffentliche Flächen mehr an private Investoren veräußert werden, stattdessen
Entwicklung durch öffentliche Wohnungsbaugesellschaften.
 • Möblierte Vermietung stärker reguliert wird und „Ferienwohnungen“ (z.B. AirBnB) begrenzt
werden.“

Nach einer kurzen Diskussion stellt sich heraus, dass der Fachausschuss den Antrag so nicht
beschließen würde. Deshalb erklärt sich Jörg Tapking bereit, den Antrag noch einmal zu
überarbeiten und ihn dann dem Fachausschuss erneut zur Abstimmung zur Verfügung zu
stellen.

Querungshilfe Vegesacker Straße:

Für die Einrichtung eines Fußgängerüberweges kommt laut SBMS der Straßenquerschnitt im
Bereich der Zuwegung zum Platz Waller Mitte in Betracht. Auf östlicher Seite wird der
Parkplatz zurückgebaut zugunsten einer Aufstellfläche für den querenden Fußverkehr. Auf
westlicher Seite verbleibt die Feuerwehrzufahrt und ist ebenfalls als Aufstellfläche zu sehen.
Hierbei werden die Bordsteine auf 3 cm barrierefrei abgesenkt.
Laut SBMS ist eine Hochpflasterung wegen der Feuerwehraufstellfläche nicht möglich. Der
Fachausschuss nimmt Kenntnis von der Ausbauplanung, betont jedoch, dass es an dieser
Stelle wichtig sei, eine sichere Fußgängerquerung zu ermöglichen.

Neue Baumstandorte in Walle:

Ziel des Projektes ist die Pflanzung von Straßenbäumen an Standorten, wo bisher noch kein
Baumstandort gewesen ist. Dafür sollen nun Standorte identifiziert werden, welche mit keinem
oder einem geringen Umbauaufwand bepflanzt werden können. Die Baumstandorte sollen
also in den Nebenanlagen, aber nicht im direkten Straßenraum, wenn dort keine Grünfläche
vorhanden ist, entstehen. Von wesentlichen Tiefbaumaßnahmen soll in diesem Projekt
abgesehen werden. Dennoch besteht die Möglichkeit zur Teilflächenentsiegelung in diesem
Projekt.
            5-10 Standorte sollen pro Stadtteil vorgeschlagen werden.

Vorgeschlagener Baumstandort aus dem Beirat: Baumreihe auf dem Straßengrün zwischen
den Richtungsfahrbahnen des Kommodore Johnson Boulevard vom Überseepark bis zum bis
zum Gustaf-Erikson-Ufer weitergeführt werden. (Gemarkung: VR 37; Flur 037; Flurstueck
Nummer 54/51; „Kommodore-Johnsen-Boulevard“)
Dieser Standort ist nicht zu realisieren, weil die vorgeschlagene Fläche für die Straßenbahn
vorgesehen ist.
Bis zum 12. Juli 2026 können deshalb noch weitere Standorte vorgeschlagen werden.

TOP 7: Erörterung eingegangener Bürger:innenanträge und Bürger:innenanliegen

Situation am Syndikushof:
die Bürgerin kritisiert, dass es kein Verkehrsschild gibt, dass darauf hinweist, dass die Straße
zurzeit durch die Baustelle eine Sackgasse ist. Diese Bürgerbeschwerde wird an das ASV
weitergeleitet.

Antrag auf Verlegung der Bank-Sitzgruppe nebst Baumkiste auf dem Wartburgplatz:
Anwohner beschweren sich über Lärm gerade in den Abendstunden und wünschen sich,
dass, die Sitzgruppe an einen anderen Platz gestellt wird. Das Ansinnen der
Beschwerdeführer wird aufgenommen und der Fachausschuss beschließt einstimmig, dass
geprüft werden soll, ob die Bänke versetzt werden können. Da der Vertrag über die Bänke mit

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der Quartiersmeisterei gesc