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title: "Behindertenbeauftragte der Stadt Köln arbeiten an der Weiterentwicklung des Handlungskonzepts Behindertenpolitik in Köln; Assistenzkräfte bis 2026 eingeführt"
sdDatePublished: "2026-08-13T13:53:00Z"
source: "https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=1107183\u0026type=do"
topics:
  - name: "society"
    identifier: "medtop:14000000"
  - name: "local authority"
    identifier: "medtop:20000612"
locations:
  - "Köln"
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Behindertenbeauftragte der Stadt Köln arbeiten an der Weiterentwicklung des Handlungskonzepts Behindertenpolitik in Köln; Assistenzkräfte bis 2026 eingeführt

Mitteilung

Dezernat, Dienststelle
OB/16/161/2

Vorlagen-Nummer 13.08.2026

2180/2026
Mitteilung
öffentlicher Teil
Gremium
Datum
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
01.09.2026
Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
10.09.2026
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
17.09.2026
Ausschuss Kunst und Kultur
01.10.2026
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
05.10.2026

Bericht der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln 03/2026

Zusammenfassung in einfacher Sprache

Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes Behindertenpolitik -Thematische
Workshops
Das Handlungskonzept Behindertenpolitik macht neue Pläne zusammen mit Behin-
dertenverbänden, Selbsthilfegruppen, der Verwaltung und der Politik.
In den Workshops zu den Themen „Mädchen und Frauen / Gleichstellung“ und „Kunst
und Kultur“ wurden im Juni und Juli Ideen gesammelt sowie Ziele und Fragen festge-
halten. Jetzt wird die Verwaltung prüfen, welche Themen als erste umgesetzt werden
können.

Assistenz für chancengleiche politische Teilhabe
Nach der Kommunalwahl wurden die Mitglieder der Stadtarbeitsgemeinschaft Behin-
dertenpolitik sowie sachkundige Einwohner*innen neu berufen.

Damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt an der Gremienarbeit teilnehmen
können, gibt es verschiedene Unterstützungsangebote. Ein neues Unterstützungsan-
gebot sind Assistenzkräfte. Die Assistenzkräfte helfen bei der Vorbereitung auf Sitzun-
gen, während der Sitzungen und bei der Orientierung vor Ort. Das Angebot besteht
zunächst bis Ende 2026 und wird bereits sehr gut genutzt. Die Kosten werden aus
den Mitteln „Teilhabe Leben“ bezahlt.

Fachtag für Frauenbeauftragte der Werkstätten, Werkstatträte und politische
Selbstvertretung für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Am 5. Oktober 2026 gibt es einen Fachtag. Das Büro der Behindertenbeauftragten der

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Stadt Köln lädt dazu ein. Die Teilnehmenden besprechen, was in Köln verändert wer-
den soll, damit Menschen mit Lernschwierigkeiten besser klarkommen.

Die Ergebnisse werden vom Büro der Behindertenbeauftragten in das Handlungskon-
zept Behindertenpolitik eingebracht. Das ist ein Plan für die Stadt Köln, was für Men-
schen mit Behinderungen in den nächsten Jahren verändert werden soll.

Bericht der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln 03/2026

Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes Behindertenpolitik -Thematische
Workshops
Der Prozess der Weiterentwicklung des Handlungskonzepts Behindertenpolitik beruht
auf partizipativer Entwicklung von Maßnahmen, die somit bedarfsorientiert und in en-
ger Abstimmung zwischen Behindertenorganisationen, Selbsthilfegruppen,
der Verwaltung und politischen Gremien erarbeitet werden.

Im Zeitraum Juni bis Juli 2026 fanden zu den ersten zwei Themenfeldern „Mädchen
und Frauen / Gleichstellung“ sowie „Kunst und Kultur“ Workshops statt, in denen Um-
setzungsvorschläge und Zielsetzungen gemeinsam formuliert und auf Basis partizipa-
tiver Diskussionen weiter konkretisiert wurden. In Kleingruppen wurden Ziele, Umset-
zungsideen, notwendige Voraussetzungen sowie bestehende Klärungsbedarfe sorg-
fältig erarbeitet.

Im nächsten Schritt wird die Verwaltung prüfen, welche Maßnahmen umgesetzt wer-
den können und somit Teil des Handlungskonzepts werden. Nach finaler Abstimmung
in den Arbeitsgruppen werden die Ergebnisse in den politischen Gremien vorgestellt.

Assistenz für chancengleiche politische Teilhabe
Nach der Kommunalwahl wurden die stimmberechtigten Mitglieder der Stadtarbeitsge-
meinschaft Behindertenpolitik neu benannt. Darüber hinaus bestellte der Rat der Stadt
Köln auf Vorschlag des Gremiums Sachkundige Einwohner*innen in die Fachaus-
schüsse.
Damit die Vertreter*innen mit Behinderungen gleichberechtigt an der Gremienarbeit
teilnehmen können, gibt es bereits verschiedene Unterstützungsangebote. Ein ergän-
zendes Unterstützungsangebot sind seit Juni 2026 Assistenzkräfte.

Die Assistenzkräfte bieten:
- Unterstützung beim Lesen und Verstehen der Sitzungsunterlagen zur Vorbereitung
auf Sitzungen,
- Unterstützung bei der Vorbereitung von Redebeiträgen und Stellungnahmen zu Vor-
lagen,
- Begleitung zu den Sitzungsorten sowie Unterstützung bei der Orientierung am Sit-
zungsort,
- Unterstützung während der laufenden Gremiensitzungen.
Das Büro der Behindertenbeauftragten hat die Erbringung dieser Assistenzleistungen
zunächst bis Dezember 2026 beauftragt. Das Angebot wird rege genutzt und von den
Beteiligten als äußerst hilfreicher Beitrag zum Abbau bestehender Barrieren bewertet.

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Die Finanzierung der anfallenden Honorarkosten für die Assistenzkräfte erfolgt aus
Mitteln des Programms „Teilhabe Leben“, das dem Büro der Behindertenbeauftragten
im Rahmen für den Doppelhaushalt 2025/2026 zur Verfügung steht.

Fachtag für Frauenbeauftragte der Werkstätten, Werkstatträte und politische
Selbstvertretung für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Am 5. Oktober 2026 lädt das Büro der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln Frau-
enbeauftragte aus Werkstätten, Werkstatträte sowie Frauen aus der politischen
Selbstvertretung zu einem Fachtag ein. Der Fachtag ist eine zusätzliche Veranstal-
tung im Rahmen des Handlungskonzepts Behindertenpolitik 2026.

Im Mittelpunkt stehen Inhalte, die Menschen mit Lernschwierigkeiten betreffen. Dazu
werden Themen für das Handlungskonzept vorgestellt, diskutiert und ergänzt.
Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen, Bedarfe und Perspektiven in das Hand-
lungskonzept ein. Gemeinsam legen sie fest, welche Themen für sie als Vertreter*in-
nen von Menschen mit Lernschwierigkeiten besonders wichtig sind und wie Barrieren
für die Zielgruppe abgebaut werden können. Die Ergebnisse fließen in die weitere Er-
arbeitung des Handlungskonzepts Behindertenpolitik 2026 der Stadt Köln ein.

gez. Prof. Dr. Diemert