Laurynas Katkus, Oliver Moody, Natascha Freundel diskutieren zur Ostsee-Sicherheit in der Berliner Landesvertretung; Spürbare Sicherheitssituation verschärft im Ostseeraum
Einladung zur Lagebesprechung // Wie die militärischen Spannungen Gesellschaft und Kultur im Ostseeraum verändern
Landesvertretung in Berlin : Thema: Ministerien & Behörden
Gebäude Übersicht Kunst in der Landesvertretung
Wie die militärischen Spannungen Gesellschaft und Kultur im Ostseeraum verändern
Donnerstag, 10. September 2026, 18 Uhr
Laurynas Katkus , Autor und Übersetzer
Oliver Moody , Autor und Journalist
Die sicherheitspolitische Lage im Ostseeraum hat sich in den vergangenen Monaten spürbar verschärft. Geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen und gesellschaftliche Verunsicherung betreffen die Ostseeanrainerstaaten in besonderem Maße.
Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir über den Einfluss sicherheitspolitischer Umbrüche für die demokratische Debatte und für das gesellschaftliche und kulturelle Leben im Ostseeraum. Was macht die militärische Präsenz mit den Menschen vor Ort? Was bedeuten andererseits die sicherheitspolitischen Entwicklungen im Ostseeraum für die Zukunft Europas?
Die Veranstaltung eröffnet Einblicke in die neue geopolitische Realität des Ostseeraums – und in die politischen Entscheidungen, die Europas Zukunft prägen werden.
In Kooperation mit “Der zweite Gedanke”
radio3 vom rbb, Litauisches Kulturinstitut, Academia Baltica e.V., Europäische Akademie Berlin, Europaministerium des Landes Schleswig-Holstein
Laurynas Katkus wurde 1972 in Vilnius, Litauen, geboren. Er ist Schriftsteller, Essayist und Übersetzer. Der promovierte Literaturwissenschaftler studierte in Vilnius, Norwich, Leipzig und Berlin und war unter anderem Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, der Jungen Akademie der Akademie der Künste und des International Writing Program in Iowa. Neben anderen übersetzte er die Werke von Susan Sontag, Walter Benjamin, Friedrich Hölderlin, Georg Büchner und Oktavio Paz. 2022 erschien in deutscher Übersetzung sein Roman „Schwankende Schatten“. Er lebt mit seiner Familie in Vilnius.
Oliver Moody ist ein britischer Journalist und Autor, der als Berlin-Korrespondent der The Times und der Sunday Times über Deutschland, Skandinavien sowie Mittel- und Osteuropa berichtet. Er studierte Klassische Philologie und Arabistik an der Universität Oxford. Seit 2018 lebt und arbeitet er in Berlin und hat sich insbesondere auf geopolitische Entwicklungen im nordeuropäischen und baltischen Raum spezialisiert. Neben seiner journalistischen Tätigkeit ist er Co-Autor des Podcasts „The New Germany“ der Körber-Stiftung. Mit seinem Buch Konfliktzone Ostsee – Die Zukunft Europas hat er ein vielbeachtetes geopolitisches Porträt des Ostseeraums vorgelegt, in dem er die sicherheitspolitischen Spannungen und strategischen Verschiebungen in Europa analysiert.
Natascha Freundel ist Journalistin, Literaturkritikerin und Moderatorin. Sie wurde 1974 in Magdeburg geboren und studierte Philosophie, Germanistik und Slawistik in Berlin und Frankfurt am Main. Nach vielen Jahren als freie Kulturjournalistin mit Reportagen aus Israel, Osteuropa und Berlin arbeitet sie heute für rbbKultur, wo sie unter anderem den Debattenpodcast „Der zweite Gedanke“ moderiert. Freundel gilt als profunde Kennerin osteuropäischer Kultur- und Zeitgeschichte und prägt mit ihren Gesprächen und Essays seit vielen Jahren den kulturpolitischen Diskurs im deutschsprachigen Raum.
Quelle: © Martin von den Driesch
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