SPD-Fraktion beantragt Prüfung einer zusätzlichen Querungshilfe an der Kleinen Schulstraße in Hellern; Prüfungsergebnis dem Ausschuss vorzulegen.

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  1. August 2026, 12:28 Uhr

am 11. August 2026, 12:28 Uhr

Sicheren Schulweg in Hellern gewährleisten – zusätzliche Querungshilfe an der Kleinen Schulstraße prüfen – Antrag der SPD-Fraktion im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 27.08.2026

Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, ob im unmittelbaren Kreuzungsbereich Große Schulstraße

Kleine Schulstraße eine zusätzliche gesicherte Querungshilfe über die Kleine Schulstraße – vorzugsweise in Form eines Fußgängerüberwegs ggf. auch in Form von Verkehrsschildern mit der Aufschrift „Schulweg“ oder „Achtung Schulkinder“ – eingerichtet werden kann.

In die Prüfung sollen insbesondere folgende Aspekte einbezogen werden:

die Bedeutung der Kreuzung als täglicher Schulweg zur Grundschule Hellern,

die Sichtverhältnisse für Kinder und andere zu Fuß Gehende,

der morgendliche Schul-, Berufs- und Linienbusverkehr,

die Möglichkeit, eine durchgängige und sichere Verbindung der vorhandenen Gehwege herzustellen,

gegebenenfalls weitere geeignete verkehrsrechtliche oder bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit.

Das Ergebnis der Prüfung sowie mögliche Umsetzungsvorschläge sind dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorzulegen.

Kleine Schulstraße ist Bestandteil eines zentralen Schulweges zur Grundschule Hellern. Zwar befindet sich an der Großen Schulstraße bereits ein Fußgängerüberweg, dieser liegt jedoch hinter dem eigentlichen Kreuzungsbereich.

Kinder, die insbesondere aus Richtung Große Schulstraße 32 kommen, müssen die Kleine Schulstraße queren, um die regulären Gehwege zur Grundschule nutzen zu können. An dieser Stelle besteht bislang keine gesicherte Querungsmöglichkeit.

Aufgrund des Straßenverlaufs und der eingeschränkten Sichtachsen ist der Kreuzungsbereich gerade für kleinere Kinder nur schwer zu überblicken. Hinzu kommen der morgendliche Berufs- und Schulverkehr, Begegnungsverkehr sowie regelmäßig verkehrende Linienbusse. Dadurch entstehen wiederholt unübersichtliche und potenziell gefährliche Situationen.

Sichere Schulwege sind eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Kinder selbstständig, angstfrei und möglichst zu Fuß zur Schule gelangen können. Verkehrsplanung muss sich deshalb besonders an den Bedürfnissen der schwächsten Verkehrsteilnehmenden orientieren.

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