Ulmer Aktion „Eine Brille für Menschen in Not“ endet in Ulm; Mehr als 100.000 Brillen gesammelt
Stadt Ulm - Ulmer Aktion „Eine Brille für Menschen in Not“ endet
Ulmer Aktion „Eine Brille für Menschen in Not“ endet
Mehr als 100.000 Brillen sind bei der Aktion „Eine Brille für Menschen in Not“ gesammelt worden. Die Aktion des Stadtrats Dr. Hans-Walter Roth, die mit Unterstützung der Stadt Ulm und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Iris Mann mehre Jahrzehnte lang lief, wird nun beendet. Für alle, die künftig Brillen spenden möchten, gibt es in Ulm aber Alternativen.
Ziel der Aktion war es, gebrauchte Brillen mit Hilfe engagierter Ulmer Optikfachgeschäfte und Augenärztinnen und Augenärzten kostenlos in verschiede Krisengebiete weltweit zu bringen oder vor Ort, z. B. im Rahmen der Ulmer Vesperkirche, abzugeben. Leider werden zwischenzeitlich, wie Dr. Roth betont, die Möglichkeiten, diese Brillen in Notstandsgebiete zu verschicken, zunehmend schwieriger.
Dabei besteht nicht nur in den Ländern der sogenannten Dritten Welt, sondern auch in Deutschland ein immer höherer Bedarf an Sehhilfen. Vor allem für finanziell weniger solvente Menschen ist der Erwerb einer Sehhilfe, die lediglich zum Teil von den Kassen bezahlt wird, oft nicht erschwinglich. Ein erfreulicher Lösungsvorschlag kommt jedoch von den Ulmer Optikerinnen und Optikern: diese geben gebrauchte Brillen an eine zentrale Sammelstelle weiter.
Dr. Roth und die Stadt Ulm danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die diese Aktion über viele Jahre unterstützt haben.