Porsche Taycan bis 2030 einstellen Stuttgart; Taycan-Auslauf bis 2030
Update Aktien International
Börsennews 14. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures Euro Stoxx 50 6'579
- 0.3 % DAX 26'584
- 0.9 % CAC 40 8'657
- 0.0 % FTSE 100 10'797
- 0.1 % US-Futures Dow Jones Industrial 53'874
- 0.1 % Nasdaq 100 30'266
- 0.3 % S&P 500 7'829
- 0.1 %
News Europa
Aviva: im H1 mit starkem Gewinnwachstum - senkte jedoch die Prognose für das Gesundheitsgeschäft Der britische Versicherer und Vermögensverwalter wies für die ersten sechs Monate des Jahres einen Betriebsgewinn von 1,33 Milliarden Pfund aus. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn 1,07 Milliarden Pfund betragen. Aviva, die in Grossbritannien, Irland und Kanada tätig ist, teilte mit, dass die Bruttobeitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 8,09 Milliarden Pfund gestiegen sind. Die Solvency-II-Kapitaldeckungsquote der Aktionäre lag bei 176 Prozent, verglichen mit 180 Prozent zum Ende des Jahres 2025. Aviva senkte den Ausblick für seine Gesundheitssparte. Der Konzern geht nun davon aus, dass die Sparte einen Betriebsgewinn von 90 Millionen Pfund für das Gesamtjahr erzielen wird, verglichen mit der vorherigen Erwartung von 100 Millionen Pfund. Als Grund für den gesenkten Ausblick nannte das Unternehmen das langsamere Marktwachstum in den Kanälen für Privatkunden sowie für kleine und mittlere Unternehmen. Aviva teilte mit, man werde weiterhin in das Geschäft investieren und sehe es als eine attraktive langfristige Chance.
Porsche: will offenbar das elektrische Aushängeschild Taycan 2030 einstellen Die Verkäufe des Sportwagens Taycan sind gegenüber 2023 um zwei Drittel eingebrochen. Der Sportwagenbauer plane nach Informationen der
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WirtschaftsWoche die Einstellung des Elektromodells bis spätestens 2030. Insidern zufolge war zunächst eine Verlegung der Produktion in das Porsche-Werk Leipzig erwogen worden, da die Taycan-Produktion im Stammwerk in Stuttgart stark unterausgelastet ist. Alternativ war eine schnelle Einstellung des Modells geprüft worden. Letztlich habe man sich aber für ein Auslaufen bis 2030 entschieden. Bis dahin soll die Produktion in Stuttgart bleiben. Es gebe darüber eine Verständigung mit dem Betriebsrat, die allerdings noch nicht schriftlich festgehalten worden sei.
Rheinmetall: erhält Auftrag für Mehrzweck-Softkill- System von den dänischen Streitkräften Der deutsche Rüstungskonzern gab in einer Pressemitteilung vom Freitag bekannt, dass der Auftrag MASS-Systeme und Omnitrap-ER-Täuschkörper für die Fregatten der Absalon- und Iver-Huitfeldt-Klasse der Königlich Dänischen Marine sowie deren Waffenschule umfasst. Die Auslieferung soll im vierten Quartal 2027 beginnen. Der Auftragswert liegt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, so Rheinmetall. Ein separater Liefervertrag mit einer Laufzeit von bis zu 21 Jahren wurde ebenfalls mit der dänischen Marine unterzeichnet.
Siemens: kooperiert bei der Entwicklung eines für KI optimierten Transformators mit Reinhausen Siemens entwickelt zusammen mit dem Regensburger Unternehmen Reinhausen einen Solid-State- Transformator für den Einsatz in KI-Rechenzentren mit Spannungen von bis zu 36 Kilovolt. Der modulare Transformator soll in der Lage sein, die extremen Leistungsschwankungen von KI- Trainingsanwendungen nahtlos auszugleichen, heisst es in einer Mitteilung von Siemens. Dadurch könnten Ausfallzeiten vermieden und Kosten gesenkt werden. Reinhausen ist der weltweit führende Hersteller von Spannungsregelungstechnologie für Leistungstransformatoren.
Talanx: steigert Gewinn im ersten Halbjahr und hebt Prognose für Geschäftsjahr 2026 an Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der deutsche Versicherer nun mit einem deutlich über der bisherigen Prognose liegenden Konzernnettogewinn von rund 2,7 Milliarden Euro. Die neue Prognose bedeutet ein zweistelliges Gewinnwachstum. Im ersten Halbjahr stieg der Konzernnettogewinn um 9 Prozent auf 1,499 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,373 Milliarden Euro). In allen Geschäftsbereichen wurde ein Gewinnwachstum verzeichnet, insbesondere im Bereich der Erstversicherung mit einem Plus von 12 Prozent, der 52 Prozent zum Konzernnettogewinn beitrug. Der Gewinn je Aktie betrug 5,80 Euro, ein Plus von 9,1 Prozent gegenüber 5,32 Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 11 Prozent auf 3,18 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,86 Milliarden Euro). Die Versicherungserträge legten um 0,3 Prozent auf 24,256 Milliarden Euro zu (Vorjahr: 24,181 Milliarden Euro). Währungsbereinigt stiegen die Versicherungserträge um 3 Prozent. Das Ergebnis aus Versicherungsdienstleistungen verbesserte sich im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro.
VW: will offenbar seine Mehrheitsbeteiligung am Lkw- Bauer Traton reduzieren Volkswagen bereitet sich einem Agenturbericht zufolge darauf vor, seine milliardenschwere Mehrheitsbeteiligung am Lkw-Bauer Traton zu reduzieren. Der Kostendruck bei dem in einer Sanierung steckenden Autokonzern VW schlage auf die Tochter durch, berichtete die Agentur Bloomberg. «Wir spüren einen zunehmenden Druck, äusserst umsichtig mit Geld, Kosten und Investitionen umzugehen», sagte Traton- Vorstandschef Christian Levin der Agentur. «Dieser Druck hat, wie ich sagen kann, seitens des Haupteigentümers zugenommen.»
Deutschland: Grosshandelspreise steigen im Juli gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent Damit zog die Teuerung nach 4,9 Prozent im Juni wieder an, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise leicht um 0,2 Prozent. Treibender Faktor blieben die geopolitischen Spannungen im Iran und Nahen Osten. Den stärksten Einfluss hatten Mineralölerzeugnisse, die 24,1 Prozent teurer waren als im Vorjahresmonat. Durch das Ende der Energiesteuersenkung verteuerten sich Benzin und Diesel gegenüber Juni um 4,0 Prozent. Deutliche Anstiege im Vorjahresvergleich gab es auch bei Nicht-Eisen-Metallen mit 27,8 Prozent,
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chemischen Erzeugnissen mit 13,1 Prozent und ITK- Geräten mit 9,0 Prozent. Dagegen gaben die Preise unter anderem für lebende Tiere um 18,5 Prozent, für Molkereiprodukte und Fette um 9,4 Prozent sowie für Fleisch und Fleischwaren um 6,1 Prozent spürbar nach.
Deutschland zum II: Arbeitsplätze in der Autoindustrie schwinden derzeit schneller als in jeder anderen Industriebranche Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der deutschen Leitbranche noch 691'500 Menschen beschäftigt und damit so wenig wie noch nie seit 2005, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das entspricht einem Rückgang um 42'300 Beschäftigte oder 5,8 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch in anderen Industriezweigen gingen Arbeitsplätze verloren, aber in einem geringeren Tempo. Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe ging die Zahl der Beschäftigten um 2,7 Prozent auf 5,29 Millionen zurück. Der Beschäftigungsabbau in der Branche hat sich bereits seit längerem abgezeichnet. Der Verband der Automobilindustrie warnte im Mai vor einem Verlust von bis zu 225'000 Arbeitsplätzen bis 2035. Zuletzt hatten zudem mehrere Hersteller und Zulieferer Sparprogramme und Stellenstreichungen angekündigt.
Euroraum: BIP steigt im zweiten Quartal wie erwartet um 0,4 Prozent Wie Eurostat in zweiter Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent und lag um 1,0 (erstes Quartal: 0,5) Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Damit wurden die Ergebnisse der Vorabschätzung wie erwartet bestätigt. Die deutsche Wachstumsrate wurde unverändert mit 0,2 Prozent angegeben. Die zweite Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts (Destatis) steht am 25. August an. Die Beschäftigung im Euroraum nahm gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent und auf Jahressicht um 0,5 (0,5) Prozent zu.
News Übersee
Boeing: wird bis zu sieben Flugzeuge des Typs 737- 8200 an Akasa Air in Indien liefern Die Transaktion erfolgt im Rahmen eines Sale-and- Leaseback-Geschäfts mit dem Luftfahrt- finanzierungsunternehmen Avolon, wie Akasa am Freitag mitteilte. Finanzielle Details des Vertrags wurden nicht bekannt gegeben. Der Vertrag baut die Partnerschaft zwischen Avolon und Akasa weiter aus, die seit der Gründung der Fluggesellschaft besteht.
Sandisk: Aktie steigt vorbörslich weiter Angesichts der zukünftigen Entwicklung des Speichermarktes geht das Management des Kalifornischen Halbleiterunternehmens davon aus, dass das Unternehmen weiterhin extrem profitabel arbeiten kann. Die mehrjährigen Prognosen gehen davon aus, dass die Bruttomarge, ein wichtiger Indikator für die Rentabilität, im Zeitraum von 2028 bis 2030 bei rund 80 % liegen wird. Darüber hinaus plant das Management von Sandisk, nach Investitionen in das Unternehmen alle überschüssigen liquiden Mittel an die Aktionäre auszuschütten. Die Sandisk-Aktie steigt vorbörslich über 5 Prozent (gestern +14 Prozent).
JPMorgan: entzieht Polymarket aufgrund regulatorischer Bedenken den Zugang zu Bankdienstleistungen JPMorgan Chase hat dem Prognosemarkt-Anbieter Polymarket aufgrund regulatorischer Bedenken den Zugang zu Bankdienstleistungen entzogen, wie die Financial Times am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete. Laut FT erfolgt dieser Schritt vor dem Hintergrund der anhaltenden Überwachung von Prognosemärkten durch US-Regulierungsbehörden, darunter die Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Die US- Bank pflegt weiterhin Kontakte zu Polymarket und lud unter anderem CEO Shayne Coplan zu einer Veranstaltung für Private Banking ein. Polymarket selbst gab laut Bericht an, weiterhin auf anderen Ebenen mit der Bank zusammenzuarbeiten.
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