Jugendmigrationsdienst Zerbst betreute 179 junge Menschen in Zerbst/Anhalt; Fachkräftesicherung durch Integration
Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes Zerbst
Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes Zerbst beraten - begleiten - bilden
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Jugendmigrationsdienste in Sachsen- Anhalt
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Ausgangslage Der Jugendmigrationsdienst unterstützt dabei nicht nur die betroffenen jungen Menschen, sondern ebenso Schulen, Unternehmen, Behörden, Vereine und weitere Institutionen der Stadt. Er ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden kommunalen Integrationsstruktur. Der Jugendmigrationsdienst (JMD) der Diakonie ist seit dem Jahr 1992 Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Stadt Zerbst/Anhalt. Seit nahezu drei Jahrzehnten wird der Dienst von Herrn Mario Gabler mit großem fachlichen Engagement geleitet. Er begleitet junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Alter von 12 bis 27 Jahren auf ihrem Weg in Schule, Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Kennzahl Wert Betreute junge Menschen 179 Herkunftsländer über 10 Beratungsgespräche 943 Beratungsanliegen 984 Alter der Zielgruppe 12–27 Jahre Neu in Deutschland (≤ 2 Jahre) über 50 % Schwerpunkt Schule, Ausbildung, Arbeit, Integration Träger Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Standort Zerbst/Anhalt Kennzahlen des JMD in Zerbst für 2025
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Kommunaler Nutzen des Jugendmigrationsdienstes Zerbst Der Jugendmigrationsdienst der Diakonie erfüllt Aufgaben, die unmittelbar im Interesse der Stadt Zerbst/Anhalt liegen und die kommunale Integrationsarbeit nachhaltig unterstützen.
- Sicherung des Wirtschaftsstandortes Die Stadt Zerbst und ihr Umland verfügen über zahlreiche Unternehmen, die auf internationale Fach- und Arbeitskräfte angewiesen sind. Hierzu gehören insbesondere Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung, Landwirtschaft, Pflege- und Gesundheitswirtschaft, Metallverarbeitung, Logistik, des Handwerks sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Viele Unternehmen wie die: Allfein Feinkost GmbH & Co. KG Zerbster Spezialitäten Fleischwaren GmbH Elis Nordost GmbH Schraubenwerk Zerbst GmbH Metallbau ELS GmbH EMAG Zerbst Maschinenfabrik GmbH KmB Technologie GmbH und Bauer Weiß Hofladen sowie weitere Arbeitgeber der Region profitieren von einer gelingenden Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund. Allfein Feinkost GmbH
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Zerbster Spezialitäten Fleischwaren GmbH
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Metallbau ELS GmbH
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Schraubenwerk Zerbst GmbH
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. EMAG Zerbst Maschinenfabrik GmbH
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. KmB Technologie GmbH
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Bauer Weiß Hofladen
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Bedeutung für die Stadt Zerbst/Anhalt Die Integration junger Menschen ist eine Zukunftsaufgabe jeder Kommune. Sie entscheidet über erfolgreiche Bildungsbiografien, die Gewinnung von Fachkräften, gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Entwicklung, soziale Stabilität sowie die Attraktivität des Standortes Zerbst. Insbesondere die Unternehmen der Region benötigen zunehmend internationale Fach- und Arbeitskräfte. Der Jugendmigrationsdienst unterstützt diese Entwicklung durch individuelle Integrationsbegleitung und trägt damit unmittelbar zur Fachkräftesicherung im ländlichen Raum bei.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Leistungen des Jugendmigrationsdienstes Im Jahr 2025 wurden 179 junge Menschen aus mehr als zehn Herkunftsländern betreut. Mehr als die Hälfte lebte erst seit höchstens zwei Jahren in Deutschland. Darüber hinaus wurden 943 Beratungsgespräche sowie 984 Beratungsanliegen bearbeitet.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Unterstützung der Schulen Die Schulen in Zerbst stehen zunehmend vor der Aufgabe, Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte erfolgreich zu integrieren. Der Jugendmigrationsdienst in Zerbst unterstützt Lehrkräfte, begleitet Schülerinnen und Schüler, arbeitet mit Eltern zusammen, vermittelt bei schulischen Konflikten und unterstützt beim Übergang in Ausbildung oder Beruf. Damit trägt er wesentlich zum Bildungserfolg junger Menschen bei.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Entlastung der kommunalen Verwaltung Der Jugendmigrationsdienst in Zerbst übernimmt zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsleistungen, die andernfalls durch kommunale Stellen oder andere öffentliche Einrichtungen aufgefangen werden müssten. Hierzu zählen insbesondere Unterstützung bei Behördenverfahren, Hilfen beim Ausfüllen von Anträgen, Begleitung zu Ämtern, Vermittlung zwischen Behörden und jungen Migrantinnen und Migranten, Konfliktprävention, Integrationsbegleitung sowie Beratung im Bereich Schule und Ausbildung. Dadurch werden Verwaltungsabläufe vereinfacht und kommunale Einrichtungen nachhaltig entlastet.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Prävention statt Folgekosten Frühzeitige Integration verhindert spätere soziale Problemlagen. Der Jugendmigrationsdienst der Diakonie trägt dazu bei, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, Arbeitslosigkeit zu verhindern, Sozialleistungsbezug zu verkürzen, Perspektivlosigkeit entgegenzuwirken, gesellschaftliche Konflikte zu reduzieren und Eigenverantwortung zu stärken. Jeder erfolgreich integrierte junge Mensch entlastet langfristig öffentliche Haushalte.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Finanzierung Die Finanzierung des Jugendmigrationsdienstes erfolgt aus Bundesmitteln. Die Bundesförderung ist in den vergangenen Jahren weitgehend konstant geblieben. Demgegenüber sind Tarifsteigerungen, Personalkosten, Sachkosten sowie allgemeine Betriebskosten deutlich gestiegen.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Hierdurch entstehen folgende Finanzierungslücken: Als gemeinnütziger Träger kann das Diakonische Werk diese Defizite dauerhaft nicht aus Eigenmitteln ausgleichen. Bereits in den vergangenen Jahren mussten Angebote der Migrations- und Sozialberatung reduziert beziehungsweise auf andere Träger übertragen werden. Ohne zusätzliche Unterstützung besteht die Gefahr, dass künftig auch die Jugendmigrationsarbeit in ihrem bisherigen Umfang nicht mehr aufrechterhalten werden kann.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Finanzieller Aufwand für die Stadt Zerbst Beantragt werden Die beantragten Mittel unterstützen ausschließlich die Jugendmigrationsarbeit in Zerbst/Anhalt.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Bewertung Der Jugendmigrationsdienst der Diakonie ist seit mehr als 30 Jahren ein verlässlicher Partner der Stadt Zerbst/Anhalt. Er unterstützt Schulen, Unternehmen, Behörden, Jugendhilfe, Agentur für Arbeit, Jobcenter sowie zahlreiche weitere Kooperationspartner. Er leistet einen wesentlichen Beitrag zur Integration junger Menschen, zur Fachkräftesicherung und zur Zukunftsfähigkeit der Stadt. Die beantragte Förderung ist daher keine Unterstützung eines einzelnen Trägers, sondern eine Investition in Bildung, Wirtschaft, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die nachhaltige Entwicklung des Standortes Zerbst.
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e. V. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!