Bundesfinanzministerium kündigt Frühstartrente für Kinder in Deutschland; Start ab 2026 Depotwert bis 53.000 Euro
Ein guter Tag für die Kinder in unserem Land: die Frühstartrente kommt - Bundesfinanzministerium - Themen
Für jedes Kind, das sechs Jahre alt wird, zahlt der Bund bis zum 18. Lebensjahr zehn Euro pro Monat in ein individuelles, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot, das die Eltern bei einem privaten Anbieter ihrer Wahl eröffnen können. Ein gesonderter Antrag der Frühstartrente ist nicht nötig, das übernimmt der Anbieter des Depots. Kinder, für die kein Depot eröffnet wird, profitieren dennoch von der Frühstartrente. Für sie legt der Bund die Mittel kollektiv am Kapitalmarkt an, verwaltet durch die Deutsche Bundesbank. Der Anspruch daraus kann bis zum Ende des 35. Lebensjahres als Startkapital in den eigenen Altersvorsorgevertrag übertragen werden.
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Durch den frühen Start können bereits mit geringen regelmäßigen Beiträgen Vermögenswerte aufgebaut werden, denn die lange Anlagedauer am Kapitalmarkt und die Wiederanlage der Dividenden sorgen für einen erheblichen Zinseszinseffekt. Allein aus der staatlichen Förderung entsteht bis zur Volljährigkeit ein Depotwert von rund 2.200 Euro. Daraus können bis zum Renteneintritt ohne weitere Einzahlungen rund 53.000 Euro werden.
Die Frühstartrente soll mit dem Geburtsjahrgang 2020 starten, rückwirkend zum 1. Januar 2026. Dafür soll das Gesetzgebungsverfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Ab 2027 kommt jährlich der Jahrgang der dann Sechsjährigen hinzu. Also Startkapital für die Altersvorsorge der jungen Generation.
Neben dem langfristigen Vermögensaufbau stärkt die Frühstartrente die Gerechtigkeit in Deutschland: Gute Chancen auf ein finanziell sicheres Leben im Alter dürfen nicht vom Elternhaus abhängen – was noch viel zu oft der Fall ist. Manche Kinder wachsen mit Depot und Sparplan auf, andere ohne all das. Diese Ungleichheit setzt sich bis ins Alter fort. Das soll durch die Frühstartrente geändert werden. „Wir wollen, dass kein Kind vergessen wird“, betonte Minister Klingbeil, „es geht um Chancengleichheit“.
Außerdem geht es bei der Frühstartrente auch um die Stärkung der finanziellen Bildung: „Wir haben eine Kultur der Sparbücher in Deutschland“, so der Minister. „Die wollen wir weiterentwickeln zu einer Kultur der Sparpläne und der Depots.“ Wer sich früh mit dem Kapitalmarkt auseinandersetzt und positive Erfahrungen macht, entwickelt ein Verständnis für langfristiges Investieren und wird im Laufe des Lebens eher am Kapitalmarkt anlegen.
Lars Klingbeil bei den Füchsen Berlin Reinickendorf
Lars Klingbeil beim Sportverein Füchse Berlin Reinickendorf
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Der Minister stellte dort die zuvor beschlossene Frühstartrente vor.
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Und er machte beim Sportprogramm mit.
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Zum Beispiel beim Handball …
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