R3CHAIN-Verbundprojekt erhält Förderung in der Rhein-Ruhr-Region; Potenzialsteigerung durch Kalkgesteine

Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region

Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit 2,1 Mio. Euro gefördert wird.

Ein Glas-Glas-PV-Modul mit jeweils nur 1 mm starkem Front- und Rückglas haben die EXXOSQEL GmbH und das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP gemeinsam entwickelt. Eine reaktive Beschichtung gleicht die geringere mechanische Festigkeit und die mangelnde Steifigkeit der ultradünnen Gläser aus. Der Demonstrator zeigt Potenziale für leichtere, materialeffizientere Solarmodule, etwa für die Gebäude-integrierte Photovoltaik.

Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus: Whitepaper zeigt potenzielle Wege aus dem Kostenflickenteppich

Wärmepumpen sind ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Bei der Nachrüstung von Mehrfamilienhäusern können sie jedoch auf Netzanschlüsse ohne ausreichende Leistungsreserven stoßen. Ein neues Whitepaper des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE zeigt, wie uneinheitliche Standards und Lastberechnungen Baukostenzuschüsse zwischen null und mehr als 50.000 Euro verursachen können. Darüber hinaus werden Lösungen aufgezeigt, die der Wohnungswirtschaft, Netzbetreibern, Regulierungsbehörden und Politik mehr Planungssicherheit bieten.

Fraunhofer IWES setzt zwei Lidar-Systeme der nächsten Generation auf Wind-Lidar-Boje ein

Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES setzt erstmals zwei verschiedene Arten von Profiling-Lidar-Systemen gleichzeitig auf einer Fraunhofer IWES Wind-Lidar-Boje ein. Ziel der Messkampagne ist es, die Eignung beider Systeme für den Einsatz auf Offshore-Bojen zu validieren und neue Messkonzepte zu erproben. Damit sollen die Datenverfügbarkeit verbessert und komplementäre Messstrategien ermöglicht werden. Als erster Einsatz dieser Lidar-Geräte der nächsten Generation auf einer Windmessboje liefert die Kampagne zudem Daten zur Bewertung ihrer Leistungsfähigkeit unter Offshore-Bedingungen. Sie wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprojekts »Wind-Lidar-Boje NG« durchgeführt.

Mit Gleichspannung die Energieeffizienz steigern

Die Energiekosten sind in der Produktion weiterhin ein entscheidender Faktor. Gleichzeitig wächst mit der Verbreitung von Elektrofahrzeugen die Zahl der Ladepunkte. Wie sich diese Ladeinfrastruktur intelligent in industrielle Gleichspannungsnetze integrieren lässt, hat das Konsortialprojekt »DCI4Charge« nun erfolgreich demonstriert: Die Batterien von Elektrofahrzeugen dienen als flexible Notfallreserve und helfen Lastspitzen abzufedern – ohne die Netzstabilität oder die Mobilität der Mitarbeitenden zu gefährden.

Breitere Datenbasis für Kommunale Wärmepläne bestätigt zentrale Trends: Wärmepumpen und Wärmenetze bilden das Rückgrat der Wärmewende

Wärmepumpen sowie Wärmenetze sind die tragenden Säulen der zukünftigen Wärmeversorgung. Das bestätigt die zweite Ausgabe der Studie »Kommunale Wärmeplanung in Deutschland« von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut auf einer deutlich breiteren Datenbasis als die erste Auswertung von Mai 2025. Gleichzeitig zeigen sich weiterhin erhebliche Lücken bei den Annahmen zur Gebäudesanierung, beim geplanten Einsatz von Biomasse sowie bei der Berücksichtigung industrieller Prozesswärme. Für die zweite Ausgabe wurden rund 380 Wärmepläne ausgewertet, die etwa 940 Kommunen umfassen. Die Mehrheit der neu einbezogenen Wärmepläne wurde bereits auf Grundlage des Wärmeplanungsgesetzes erstellt.

Silizium-Photovoltaik macht die Stromerzeugung im Weltraum kostengünstiger

Das amerikanische Unternehmen Source Energy und die Forschungsorganisation Fraunhofer-Institut für Solare Energiesystem ISE haben gemeinsam eine neue Produktreihe für Weltraum-Satelliten basierend auf Silizium-Solarzellen entwickelt. Die Photovoltaik-Module und -Flügel nutzen eine besondere Verschaltung für die Solarzellen. In Kombination mit kostengünstigen Silizium-Solarzellen können die Module zu deutlich geringeren Kosten gefertigt werden, als es mit der momentan im Weltraumsektor vorherrschenden III-V-Standardtechnologie möglich ist. Die automatisierte Fertigung mit einem Schindel-Matrix-Stringer der Firma M10 Solar Equipment GmbH ermöglicht Source Energy eine Produktlieferung in weniger als sechs Monaten ab Bestellung.

Trocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient

Industrielle Trocknungsprozesse sind energieintensiv und klimaschädlich, da die Luft durch fossile Energien erhitzt wird. Mit einem neuen Ansatz dekarbonisieren Forschende am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Zusammenarbeit mit Industriepartnern den Prozess: Statt Heißluft verwenden sie überhitzten Wasserdampf. Kombiniert mit einer Wärmepumpe und einer smarten Steuerung, spart das Heißdampftrocknungsverfahren deutlich Energie und vermeidet den Einsatz von Erdgas.

Land Baden-Württemberg fördert Ausbau des ZKP mit zwei Millionen Euro: Neue Unterstützungsangebote für nachhaltige und wettbewerbsfähige Produktion im Mittelstand

Nachhaltigkeitsdaten, CO2-Bilanzen, digitale Produktinformationen: Für viele mittelständische Unternehmen werden diese Themen zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch neue europäische Vorgaben und Berichtspflichten. Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg hat deshalb die Erweiterung des S-TEC Zentrums für Klimaneutrale Produktion und Ganzheitliche Bilanzierung (ZKP) mit rund zwei Millionen Euro bewilligt. Das Land reagiert damit auf den wachsenden Bedarf mittelständischer Unternehmen, Nachhaltigkeitsanforderungen erfolgreich umzusetzen und daraus konkrete Wettbewerbs-, Innovations- und Effizienzvorteile zu entwickeln. Zentrumspartner des ZKP sind mehrere Fraunhofer-Institute sowie die Universität Stuttgart. Neue Projekte zwischen ebendiesen Partnern sowie der baden-württembergischen Industrie sollen im Oktober 2026 starten.

Deutsch-indische Forschung zu schwimmenden Photovoltaik-Anlagen

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat ein Memorandum of Understanding (MoU) mit der Himachal Pradesh University (HPU) Shimla (Indien) unterzeichnet. Ziel ist es, zusammen an Forschungsprojekten im Bereich Erneuerbare Energien zu arbeiten, die gegenseitige Betreuung von Master- und PhD-Studierenden zu ermöglichen sowie Austauschprogramme anzubieten. Besonderes Augenmerk der Zusammenarbeit liegt auf der Forschung zu schwimmenden Photovoltaikanlagen, der sogenannten Floating PV, sowie Agri-Photovoltaik.

Energie I Klima I Umwelt

2026 Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region Online

  1. August 2026 Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit 2,1 Mio. Euro gefördert wird. mehr Info

2026 Spezialbeschichtung stärkt ultradünnes Glas-Glas-PV-Modul Online

  1. August 2026 Ein Glas-Glas-PV-Modul mit jeweils nur 1 mm starkem Front- und Rückglas haben die EXXOSQEL GmbH und das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP gemeinsam entwickelt. Eine reaktive Beschichtung gleicht die geringere mechanische Festigkeit und die mangelnde Steifigkeit der ultradünnen Gläser aus. Der Demonstrator zeigt Potenziale für leichtere, materialeffizientere Solarmodule, etwa für die Gebäude-integrierte Photovoltaik. mehr Info

2026 Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus: Whitepaper zeigt potenzielle Wege aus dem Kostenflickenteppich Online

  1. August 2026 Wärmepumpen sind ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Bei der Nachrüstung von Mehrfamilienhäusern können sie jedoch auf Netzanschlüsse ohne ausreichende Leistungsreserven stoßen. Ein neues Whitepaper des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE zeigt, wie uneinheitliche Standards und Lastberechnungen Baukostenzuschüsse zwischen null und mehr als 50.000 Euro verursachen können. Darüber hinaus werden Lösungen aufgezeigt, die der Wohnungswirtschaft, Netzbetreibern, Regulierungsbehörden und Politik mehr Planungssicherheit bieten. mehr Info

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2026 Mit Gleichspannung die Energieeffizienz steigern Online

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