EUR/USD Frankfurt 1,1525 USD; 45% Zinserhöhung im Sept
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Devisentelegramm
Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.
13.08.2026 08:09 Aktuelle Kurse
(nicht handelbar) Geld Brief Geld Brief Geld Brief EUR / USD 1,1522 1,1522 EUR / AUD 1,6344 1,6346 EUR / HUF 364,35 364,55 EUR / GBP 0,8539 0,8540 EUR / NZD 1,9757 1,9760 EUR / CNH 7,7726 7,7731 EUR / CHF 0,9378 0,9379 EUR / HKD 9,0392 9,0400 GBP / USD 1,3492 1,3492 EUR / JPY 183,60 183,61 EUR / SGD 1,4751 1,4753 USD / CHF 0,8139 0,8140 EUR / CAD 1,6069 1,6071 EUR / TRY 55,1616 55,1766 USD / JPY 159,35 159,36 EUR / SEK 11,0451 11,0477 EUR / THB 38,1531 38,1765 USD / CAD 1,6069 1,3950 EUR / NOK 10,9426 10,9453 EUR / CZK 24,2240 24,2300 AUD / USD 0,7049 0,7050 EUR / DKK
7,4756
7,4759 EUR / PLN
4,3065
4,3076 NZD / USD
0,5831
0,5832 $-Handelsranges: High Low Last
Frankfurt 1,1561-63 1,1518-20 1,1540-42 Für den Abschluss von New York 1,1561-63 1,1520-22 1,1527-29 Devisengeschäften wählen Sie Tokio 1,1529-31 1,1520-22 bitte +49 40 3578-97430 Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg
Guten Morgen! EUR/USD handelt aktuell bei rund 1,1525 USD. Rückenwind erhält der Euro von den gestern veröffentlichten US- Inflationsdaten sowie den schwachen Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche. Gleichzeitig bleibt der Spielraum für eine nachhaltige Dollar-Schwäche begrenzt, da die geopolitische Lage rund um den Iran und die Straße von Hormus weiterhin für erhöhte Ölpreise und damit für zusätzlichen Inflationsdruck sorgt. Die US-Verbraucherpreise sind im Juli um 0,1 % gegenüber dem Vormonat gestiegen und lagen damit exakt im Konsens. Auf Jahressicht ging die Inflationsrate von 3,5 % auf 3,4 % zurück. Auch die Kernrate entwickelte sich erwartungsgemäß: 0,2 % im Monatsvergleich und 2,5 % im Jahresvergleich. Damit setzt sich die zuletzt beobachtete leichte Entspannung bei den Preissteigerungen fort. Gleichzeitig liegt die Inflation weiterhin deutlich über dem 2%-Ziel der Fed. Für die Fed bleibt das Umfeld damit anspruchsvoll. Die schwachen Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag sprechen gegen eine weitere Straffung, während die weiterhin erhöhte Inflation und die gestiegenen Energiepreise eine andere Sprache sprechen. Boston-Fed-Präsidentin Susan Collins erklärte gestern, sie könne eine Zinser- höhung im September unterstützen, sollte die Inflation erhöht bleiben. Nach den Veröffentlichungen der Verbraucherpreise in den USA bewegte sich das unsererseits oft erwähnte Fed Watch Tool, womit sich die Wahrscheinlichkeiten der Zinsbewegun- gen ein Stück weit prognostizieren lassen, unverändert bei 45% Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September. Damit bleibt die Diskussion innerhalb der Fed über den weiteren Zinspfad vollständig offen. Die Hoffnungen auf eine schnelle Wie- deröffnung der Straße von Hormus haben zuletzt nachgelassen. Brent notiert bei rund 88–89 USD je Barrel. Ein nachhaltiger Rückgang der Ölpreise würde den Inflationsdruck in den USA reduzieren und damit den Dollar zusätzlich belasten; eine wei- tere Eskalation könnte dagegen über höhere Energiepreise die hawkischen Kräfte innerhalb der Fed stärken. Auch der Yen bleibt im Fokus. USD/JPY bewegt sich erneut nahe 159 und damit in Richtung der kritischen Marke von 160. Nach der jüngsten Intervention der japanischen Behörden hat der Yen einen Teil seiner Gewinne wieder abgegeben. Mit zunehmender Annähe- rung an 160 steigt damit erneut das Risiko einer verbalen oder tatsächlichen Intervention.
EURUSD zeigt sich kaum verändert bei 1,1525 USD. Im weiteren Kursanstieg liegt die nächste nahe Hürde bei 1,1560 USD, während auf der Unterseite Halt um 1,1480 USD gefunden werden kann. EURGBP liegt bei 0,8540 GBP. Die Marken 0,8460 GBP und 0,8690 GBP bleiben weiterhin intakt. EURCHF verharrt um 0,9375 CHF. Der bekannte Korridor zwischen 0,9250 und 0,9395 CHF bleibt intakt. EURJPY zieht leicht an bis 183,60 JPY. Abgebende Notierungen könnten Halt um 180,00 JPY finden, wohin um 185,00 JPY ein Widerstand lauern könnte.
Heutige Daten Quelle: Bloomberg Zeit Land Ereignis Zeitraum Konsens Vorperiode 08:00 GB BIP QoQ, in % Q2 0,4 0,6 11:00 EZ Industrieproduktion, MoM, in % Jun 0,1 -0,5 14:30 US Erzeugerpreise, MoM, in % Jul 0,2 -0,3 14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe, in Tsd. 8.Aug 202 199