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title: "Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim schaffen 9.000 Jobs; 26% des niedersächsischen Handwerksumsatzes"
sdDatePublished: "2026-08-14T08:05:00Z"
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Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim schaffen 9.000 Jobs; 26% des niedersächsischen Handwerksumsatzes

Beschäftigung im Handwerk steigt deutlich » Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

9.000 neue Jobs Beschäftigung im Handwerk steigt deutlich

Aktuelle Landesstatistik: Betriebe im Kammerbezirk erwirtschaften mehr als ein Viertel des landesweiten Umsatzes im Handwerk.

Gut 75 Milliarden Euro Umsatz hat das Handwerk landesweit im Jahr 2024 erzielt, belegen die aktuellen Zahlen des Landesamts für Statistik Niedersachsen (LSN). Davon entfielen allein 26 Prozent auf den Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. „Jeder vierte Euro, den das niedersächsische Handwerk verdient, wird hier erwirtschaftet. Das ist ein starkes Signal für unsere Region und ein Beweis für die Leistungsfähigkeit unserer Handwerksbetriebe“, sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt.

Das LSN zählt in seiner aktuellen Statistik, die nun für das Jahr 2024 veröffentlicht wurde, rund 6.400 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk, wobei Kleinstbetriebe ohne sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nicht erfasst werden. In diesen Unternehmen waren zum Zeitpunkt der Erhebung 111.434 Personen angestellt, davon rund 80 Prozent sozialversicherungspflichtig. Im Vergleich zur vorherigen Zählung zeigt sich hier ein Anstieg um 9.000 Beschäftigte.

Das Handwerk erzielt nicht nur gute Umsätze – es schafft vor allem Arbeitsplätze, die den Wohlstand der Region sichern. Das ist gerade für den ländlichen Bereich von großer Bedeutung.

Statistisch gesehen erwirtschaftet hier jede im Handwerk tätige Person einen Jahresumsatz von knapp 178.000 Euro, was deutlich über dem Landesdurchschnitt von rund 130.000 Euro liegt. „Insgesamt sind die Ergebnisse weiterhin vorbildlich und zeigen, dass unsere Betriebe krisenfest und zukunftssicher aufgestellt sind“, so Ruschhaupt. Das werde unterstrichen durch die robusten Ausbildungszahlen , die die Kammer zu Beginn des Monats veröffentlicht hat, und die positive Stimmungslage bei der Frühjahrsumfrage : Hier hatten 82 Prozent der Unternehmen angegeben, dass ihre Geschäftslage „gut“ oder „befriedigend“ sei.

Aufgabe von Politik und Verwaltung sei es nun, die Betriebe stärker zu unterstützen, fordert die Handwerkskammer. „Wir sehen, wie wichtig eine gesunde Handwerkswirtschaft für die Region ist. Unsere Unternehmen sorgen für Wertschöpfung und schaffen Arbeitsplätze“, stellt Handwerkspräsident Andreas Nünemann fest. Im Gegenzug solle ihnen mehr Vertrauen entgegengebracht werden, statt mehr Bürokratie und Regulierung zu schaffen. „Die Wirtschaft braucht keine neuen Hürden, sondern echte Anreize für Leistung und Wettbewerb“, sagt Nünemann abschließend.

Hier finden Sie die LSN-Statistik für 2024 (Stand: 01. 07. 2026)

Hier finden Sie die LSN-Statistik für 2023 (Stand: 03. 12. 2025)