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title: "Papst Leo XIV. warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe in Vatikanstadt; Treue zu genehmigten Texten nötig"
sdDatePublished: "2026-08-14T12:16:00Z"
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Papst Leo XIV. warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe in Vatikanstadt; Treue zu genehmigten Texten nötig

Papst Leo XIV. warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe | katholisch.de

Papst Leo XIV. warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe

VERÖFFENTLICHT AM 14.08.2026 UM 12:25 UHR – LESEDAUER: 1 MINUTE

VATIKANSTADT - Eine Messe folgt festen Regeln. Dennoch weichen Priester immer wieder von den vorgegebenen Texten und Anweisungen ab. Papst Leo XIV. fordert deshalb mehr Respekt für die offiziellen Vorgaben.

Papst Leo XIV. pocht auf die Einhaltung der kirchlichen Vorgaben für Messfeiern. Insbesondere die Priester müssten den von Paul VI. und Johannes Paul II. verkündeten Riten Respekt entgegenbringen, schreibt er in Bezug auf die liturgischen Reformen der beiden Päpste nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965). Anlass des Briefes, den der Vatikan am Freitag veröffentlichte , ist ein Liturgiekongress in den USA. Das Schreiben ist adressiert an den Präfekten des vatikanischen Gottesdienstdikasteriums, Kardinal Arthur Roche.

"Es ist von entscheidender Bedeutung, dass dieser Respekt aus einer inneren Haltung der Offenheit und des Vertrauens in Gott entspringt und Demut vor seiner Größe sowie aufrichtige Treue zur kirchlichen Gemeinschaft zum Ausdruck bringt", so der Papst. Leo XIV. unterstreicht die Treue zu den genehmigten Texten und Anweisungen als notwendig für eine würdevolle Messfeier.

Außerdem warb das Kirchenoberhaupt für eine kontinuierliche Weiterbildung von Geistlichen und Laien, "um das liturgische Leben der Weltkirche neu zu beleben". Die besondere Aufgabe der Priester sei, "die Gläubigen an die Hand zu nehmen und sie in der Erkenntnis der heiligen Geheimnisse zu begleiten". Eine Gelegenheit dazu biete vor allem die sonntägliche Messfeier. (KNA)

Warum Priester und Co. von liturgischen Regeln abweichen

Kritiker nennen es liturgischen "Missbrauch": Gottesdienste werden oft nicht so gefeiert, wie es die Kirche vorschreibt. Eine neue Studie zeigt, wo, wie häufig und warum von der Norm abgewichen wird. Darüber sprach katholisch.de mit dem Liturgiewissenschaftler Martin Stuflesser.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.

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